12.4.10

Leider nur ein Unentschieden



Der Nordosten ist wirklich nicht unser Gebiet.
Fortuna Pankow stand mit fünf Mann im Strafraum. Bei den Gegenangriffen keulten zwei bis drei Pankower nach vorn, dass man Angst um ihre Gesundheit bekommen konnte. Wir (Arne, Andi Hä., Ändy, Berrie, Hans, Hannes, Peter, Roland, Stephan und Blondie) hatte 70% Ballbesitz, unsere Abwehr ließ fast nichts zu und ich hatte im Tor keine große Mühe, unseren Strafraum freizuhalten. Im Offensivspiel brachten wir aber nichts Vernünftiges Zustande. Ungewohnt viele Fehlpässe, orientierungsloses Anrennen und fast keine Torschüsse. Stephan bemühte sich zwar, Ruhe und Ordnung in unser Spiel zu bringen, aber spätestens im gegnerischen Strafraum liefen wir uns fest. Kein Kurzpassspiel, keine tödlichen Pässe und die hohen Flanken fanden keine Abnehmer.
Gegen Mitte der ersten Halbzeit gelang Peter aus Nahdistanz das 1:0 und mit diesem Ergebnis wären wir auch zufrieden nach Haus gefahren. Aber es sollte nicht sein. In der Schlussminute keulten vier oder fünf Pankower nach vorn. Dreimal beförderten wir den Ball aus unserem Strafraum, dann eine scharfe Hereingabe an die Strafraumgrenze. Nachdem der im Weg stehende Peter abgeräumt wurde, kam ein flacher Schuss aufs Tor. Eigentlich kein Problem, aber Fortuna ließ einen Pankower den Ball noch mit der Hacke abfälschen. Mit der Fußspitze kam ich noch an den Ball, dieser prallte aber vom rechten Innenpfosten über den linken Innenpfosten zum Ausgleich ins Tor. Pech gehabt! Danach pfiff der Schiedsrichter zufrieden ab und die Pankower jubeln wahrscheinlich heute noch.
Hans Sch.

26.3.10

Bei lauen Temperaturen…



… ist der Berichterstatter bereits ein halbe Stunde vor offiziellem Treffen auf des Gegners Platz erschienen…
Besorgte den Kabinenschlüssel und wartete voller Ungeduld…
Hatte er doch seit Monaten nicht mehr für die Ü 50 gespielt und grübelte, ob er den Anforderungen der Mannschaft noch standhalten kann…
Ein Tor wollte er für sich und die Mannschaft schießen!
Es waren elf vom BSC gekommen; da der Schiri nicht kam, oblag es uns den zu stellen. Berry erbarmte sich und pfiff neutral für den Gegner. Wie er später sagte, waren die ja auch schwächer.

Vorne weg,
dass Spiel ist 6:0 für den BSC ausgegangen.
Das hört sich nach einer klaren Sache an. War es auch, nur war der Gegner so schwach, dass unser Torwart Hans S. eigentlich nur einmal den Ball fangen musste.
Nicht einmal eine glanzvolle Parade sollte so gelingen.
Der Torwart von Südring musste sich oft lang machen und war der beste Spieler des Gegners.
Es hätte sonst 10 : 0 oder noch höher ausgehen müssen.
Wir haben zwar das Spiel gemacht, doch viele Fehlpässe und auch hier und dort ein bisschen zuviel Dribblings, bei sehr stumpfen Belag, machten unser Spiel nicht besonders erfolgreich oder attraktiv.
Zu erwähnen sei, dass Michael Renger (als zusätzliche Hilfe) zwei Tore schoss. Danke dafür.
Roland, so soll es niedergeschrieben werden, hat ein Tor mit dem rechten Fuß erzielt. Der Gegner schoss auch ein Tor, aber ins eigene!
Ja wo komme ich eigentlich?
Viel vorgenommen und KEIN Tor, aber eine direkte Vorlage an den am Außenpfosten wartenden Hannes, der auch sein Tor schoss, machte mich zufrieden.
Ja, wer hatte das letzte Tor auf dem Schlappen?
Ich weiß es nicht mehr.
Gruß
Peter

P.S. von Axel: Dank an Peter für seinen Bericht. Das sechste Tor erzielte Wolfgang W. Zudem erzielte Bernd zwei Treffer.

14.3.10

Endlich vorbei

Lang genug war sie ja, die Winterpause. Trotzdem war er aber nicht sehr verlockend, der Start in die Rückrunde. Es war neblig-nieslig trüb, um die Null Grad, und eiskalter böiger Wind fegte über den Kühlen Grund. Dazu der nicht so schwierige, aber doch unangenehm zu spielende Gegner TeBe und – als krönender Höhepunkt – Schiri Lothar Gr. (73), uns allen und vor allem Peter S. wohl(?)bekannt. Und der Schiri war wieder in Höchstform. Aus kleinkarierten Formalgründen ließ er uns bis zum Anpfiff eine Viertelstunde warten. Im Spiel pfiff er nach Lust und Laune, öfters guckte er freilich gar nicht zum Spielgeschehen, der Kaffeeklatsch an der Seitenlinie war ihm wichtiger.
*
Nun aber zu unserer Mannschaft. Die zehn Spieler haben sich zwar wiedererkannt, aber das Zusammenspiel wollte sich nicht so recht einstellen. Auch die Laufbereitschaft hielt sich in Grenzen – bis auf Bernd, der für die übrigen Neun mitlief. Dass wir nicht nervös wurden und vielleicht sogar Punkte verschenkten, lag an Hannes: nach zwei verstolperten Chancen machte er wieder mal in seiner unnachahmlichen Art zwei tolle Tore. Weitere Positiva: Keeper Hans Sch. bekam zwei erwähnenswerte Bälle aufs Tor, die er mit Super-Reflexen abwehrte. Micha K. grätschte hinten alles weg, was ihm in den Weg kam. Bernd schoss das dritte Tor ansatzlos mit der Pieke, und Roland erzielte die standesgemäßen Treffer vier und fünf.
Insgesamt schlagen fünf schöne Tore zu Buche, dazwischen lag aber einiger Leerlauf. Auch gab es nach dem Einwechseln öfters chaotische Zustände. Das muss sich im nächsten Spiel unbedingt ändern. Auch ein kritisches Wort zu Bernd muss erlaubt sein: Der äußerst hohe Laufeinsatz, bis hin zu körperlichen Schäden, bringt im Verhältnis zum Ertrag zu wenig. Allerdings sollten ihm auch mehr Anspielangebote gemacht werden, mit anderen Worten: Freilaufen der Mitspieler ist erforderlich.
*
Nach diesem Arbeitssieg klang der Abend im BSC-Casino aus, wo uns Carsten, Maria und Raphael freudig begrüßten ...

Beim Hallenturnier von Hansa 07

Anfang 2010 verschlief unsere Mannschaft trotz überlegenem Mittelfeldspiel das erste Spiel und kassierte in der Nachspielzeit mit der einzigen Mini-Chance des Gegners Berolina Mitte das 0:1.
Beim 2. Match hatten wir beim 1:4 gegen Eintr. Südring keine Chance. Danach wurde gegen FC Bicer, Hansa 07 und BFC Südring dreimal gewonnen, und wir belegten in der Abschlusstabelle den 3. Rang.

Foto-Bericht von der Weihnachtsfeier



Beim Gans-Essen ging es zunächst noch etwas steif zu.




Während dem Tagesordnungspunkt "Aussprache" hielt Berrie ein flammendes Plädoyer zum Thema: Noch nie war der Mannschaftsgeist so gut wie heute!





Völlig gelöste Stimmung kam auf beim Würfeln für das Julklapp - huch, wo sind die Würfel hin?




Auch die Vorstellungsrunde der wie immer sensationellen Geschenke gab zu losgelöster Heiterkeit Anlass.



















Ein Klassegeschenk: Das Jahrbuch der Berliner SC - Fußballabteilung.








Und so können es alle kaum erwarten bis es in diesem Jahr am 3.12. wieder heißt: Carsten vom BSC-Casino lädt ein in den kleinen Saal zur Ü50-Weihnachtsfeier.

5.12.09

EINLADUNG ZUR WEIHNACHTSFEIER


Liebe Sportfreunde,
zu unserer Weihnachtsfeier am Donnerstag, 10.12.2009, im BSC-Casino pünktlich ab 19:30 h, lade ich Euch samt Anhang sehr herzlich ein. Dies gilt auch ausdrücklich für unsere "Selten"- oder "Derzeit-nicht-aktiv-"Spieler!
Ein Höhepunkt wird wie immer unser Julklapp nach den bekannnten und bewährten Regeln sein.
Ferner gibt es einen kurzen Bericht zur statistischen Auswertung der Hinrunde mit Aussprache.
Den Bild-Bericht von den letztjährigen Feiern findet Ihr unter bsc50.blogspot.com (Bilder vergrößern durch Anklicken), bsc50.blogspot.com und bsc50.blogspot.com.
Viele Grüße
Axel

2.12.09

... immer wieder Berrie



Man kann nicht immer so schön spielen wie gegen TeBe oder Buch. Am Montag waren wir dafür erfolgreicher als gegen Buch. Der 3:0-Heimsieg hört sich jedoch klarer an, als der Gegner es eigentlich zuließ.
Fortuna Pankow spielte nämlich einen gepflegteren Ball, als der Tabellenstand aussagt, aus massierter Abwehr wurden einige gefährliche Angriffe vorgetragen. Der Siebener, dem Aussehen nach gerade der Seniorenmannschaft entsprungen, brachte einige Dynamik in das Mittelfeld.
Hier war es ein guter Schachzug, von vornherein eine taktische Ausrichtung mit massierter Abwehr zu wählen. So wurden Roland und Blondie in die Innenverteidigung gestellt, die dort wenig zuließen.
Unsere Offensivabteilung spielte etwas nervöser als gewohnt, einige Chancen konnten dennoch herausgespielt werden, die Hannes zunächst „versemmelte“.
So zog sich das Spiel dahin, bis Roland kurz vor der Pause einen Fernschuss abzog, und Berrie geistesgegenwärtig seinen Oberschenkel in die Schussbahn brachte, was zur entscheidenden Abfälschung und dem verdienten 1:0 führte.
Nach dem Wechsel kam der Siebener der Fortunen frei zu einem Kopfball vor unserem - von Hans Sch. wieder hervorragend gehüteten – Gehäuse, glücklicherweise strich der Ball siebeneinhalb Zentimeter am linken Pfosten vorbei. Nun spielten wir befreiter auf, und erzielten durch Hannes' Doppelpack den verdienten Endstand.
Da die Ü 40 II parallel auf dem Nachbarplatz ihr Punktspiel mit 4:2 gewann, war die Stimmung im BSC-Casino ausgelassen. Auch sehen wir freudig der Weihnachtsfeier am 10.12. entgegen und genießen die Winterpause auf einem Aufstiegsplatz.
Dank gebührt nicht nur dem fairen Gegner, sondern auch Peter S. und Micha K., die angesichts neun weiterer einsatzbereiter Spieler diesmal auf ihren Einsatz verzichteten.