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6.1.18
10.12.17
Impressionen von der Weihnachtsfeier 2017
6.12.17
Ü60-1 überwintert auf Patz 3
Der Berliner VB hat Anstoß im letzten Spiel der Hinrunde. Der schlaksige 11er auf der linken Angriffsseite scheint ratlos. Wir wollten aus kontrollierter Defensive einen Sieg einfahren. Micha R. will sich den Ball holen. Doch es folgt ein ehrverletzender Tunnel und ein explosiver Antritt. Zum Glück hat Jörg den kurzen Pfosten zugemacht und die Verteidiger Ändy und Micha S. stehen im Torraum. Doch wenn es nicht direkt geht, dann über Bande: der 11er schießt Ändy an, der Ball springt an den kurzen Pfosten und nach 30 Sekunden liegen wir 0:1 zurück.
Wir überlegen, ob Frank oder Lutz Terletzki uns dieses Ding eingeschenkt haben. Es entwickelt sich ein offenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Wir gewinnen die Oberhand, und der starke Ömer kann nach einer schönen Kombination den Ausgleich erzielen.
Doch leider folgt eine unterirdische Abwehrleistung: Wir können nach dem Anstoß den Lichtenbergern zwar den Ball abnehmen, schenken ihn jedoch gleich wieder her. Trotz anderslautender Warnung stürzen wir uns zu zweit auf den Ballführenden, lassen den schlaksigen Elfer allein am Torraum stehen und dieser kann sich in aller Ruhe die Ecke aussuchen...
Zur Pause liegen wir 1:2 zurück und wollen das nicht auf uns sitzen lassen. In der zweiten Halbzeit bestimmen wir das Geschehen. Unser Kampfschwein Micha R. kann sich im Zweikampf behaupten, dringt in den Strafraum ein, wird zu Fall gebracht ....
Dem ostzonalen Schiri bleibt nur der Strafstoßpfiff - Micha tritt selbst an und es steht 2:2.
Wir sind weiter überlegen, und die Lichtenberger werden zunehmend ruppiger. Opfer ist wie so oft Ömer. Stephan beschwert sich lauthals und kassiert Gelb wegen Rowdytum.
Kurz danach erzielt er nach einem schönen Angriff mit einem Schlenzer in den Winkel die 3:2-Führung.
Aber das lässt Erich nicht auf sich sitzen: Kurz vor Schluss lässt sich der Genosse Schiedsrichter die Chance nicht entgehen, Stephan nach einem Zweikampf an der Strafraumgrenze die zweite Gelbe Karte zu zeigen.
Eigentlich hätten wir das Spiel auch in Unterzahl nach Hause fahren können, aber der Schiedsrichter pfeift erst ab, nachdem wir uns erneut hinten einen Stellungsfehler leisten und der großartig haltende Jörg im 1 gegen 2 keine Chance hat, den Ausgleich (durch den 11er) zu verhindern. Großer Jubel bei den Lichtenbergrn und wir haben wieder erkannt, warum wir nur Dritter sind...
Die betrübten Jörg, Micha R., Ändy, Caren, Micha S., Wolfgang S., Stephan, Hannes, Ömer und
Hans Sch.
5.12.17
Ü60-3 lädt den BSC in den Zirkus ein
In der Ü60 pflegen
wir seit langer Zeit eine Freundschaft mit Gerhard, dem Torwart von
Adler Mariendorf. Wenn Gerhard nicht Fußball spielt, ist er Direktor
des Zirkus Mondeo. "Zirkus Mondeo"?, das kommt manchen
Süd-West-Berlinern bekannt vor. Richtig: jedes Jahr im Oktober/November hängen
die Plakate am Straßenrand: "Zirkus Mondeo - it´s for You".
Ein tolles Erlebnis. Zirkus hautnah. Nur schade, dass in dem
schönen Zirkuszelt noch viele Plätze leer geblieben waren.
Das lässt sich ändern, dachten wir.
Zirkus Mondeo, 7. November 2017, ein volles Zelt, eine ganze
Vorstellung für den BSC. Ü-Mannschaften, Herren, Jugendliche und
Familienangehörige waren eingeladen. Die Ü60-3 hatte in die Taschen gegriffen
und freien Eintritt für alle Schwarz-Gelben bestellt. Der dritte Vorsitzende
Arne Gerdts hatte kräftig die Trommel gerührt und Jugendwart Hoffi hatte den BSC-Nachwuchs
erfolgreich mobilisiert. Natürlich konnten nicht alle kommen, manche sind auch
schon zu erwachsen für den Zirkus, aber 350 BSCer und Freunde sagten
"ja", füllten das Zelt und waren beeindruckt von den Vorführungen
und dem Einsatz der Zirkusfamilie. Jongleure, Akrobatik und Tierdressur - alles
ganz echt und ganz nah dran.
Die Kids gingen zufrieden nach Hause und die Üs verbrachten
noch ein paar nette Stunden mit Gerhard im Waldhaus und erfuhren aus
allererster Hand Interessantes über den Alltag in der Zirkuswelt.
Ein bleibender Eindruck, nicht nur für
Cilla, Arne, Michaela, Klaus, Martina, Jürgen, Angelika,
Jörg, Maggie, Wolfgang S., Micha S., Helga, Micha K., Ebi, Thomas W. (f),
Hermann (f), Renate und Hans.
28.11.17
Ü60-1: Falsche Halbkugel
Früher war die Erde noch eine Scheibe. Und wenn in Australien
ein Apfel vom Baum fiel, dann fiel er nicht wie bei uns nach unten, sondern
nach oben und entschwand im Himmel.
Deswegen gibt es in Australien auch keine Apfelbäume mehr,
sondern Kiwi und Eukalyptus. Und die Vögel haben keine Flügel, weil sie zur Überwindung der Schwerkraft zum Boden fliegen müssten, und da können sie ja auch laufen.
Was Australien für Europa, das ist Spandau für Berlin. Auch
dort gelten andere Naturgesetze, was Grimmi leidlich erfahren durfte: Wenn man
in Berlin im Fünfmeterraum eine schöne Flanke mit dem Kopf in Richtung leeres
Tor stößt, dann fliegt der Ball in das
leere Tor. Aber in Spandau fliegt der Ball dann von Grimmis Kopf in Richtung
eigenes Tor!?
Da Grimmi aber nicht der einzige war, der das leere Tor
nicht traf, und da wir uns wieder schwer taten gegen eine sehr defensiv
eingestellte Mannschaft, und wir ansonsten auch kein Glück im Abschluss hatten,
blieben wir in Spandau ohne Torerfolg. Unsere Abwehr wurde kaum gefordert. Im
Tor musste ich nur zweimal eingreifen – aber ein Tor für Spandau hätte den
Spielverlauf nun wirklich auf den Kopf gestellt.
Wir trennten uns nach einem überaus mittelprächtigen Spiel
also torlos.
Ändy, Micha S., Micha R., Manni, Grimmi, Andi Hä., Hannes,
Ömer, Stephan und
Hans Sch.
16.11.17
Ü60-1: Klarer Sieg gegen Marzahn
Der Tabellenletzte kam ohne Wechselspieler,
aber mit einer durchaus fitten und fähigen Truppe angereist. Und den Torwart,
der noch länger und beweglicher ist als der Keeper von Hertha, kennen wir
bereits. Auf dem Nebenplatz spielte die Ü-50-2 (Dream-Team). Nach dem Spiel
fragten uns mehrere Spieler, ob wir Tore geschossen hätten. Sie hatten nämlich nur
gesehen, wie der Marzahner Keeper sichere Chance vereitelt hatte.
Da hatten sie richtig gesehen.
Der Keeper war – mit Händen und Füßen! – extrem gelenkig und reaktionsschnell.
Normalerweise gibst Du im Spiel mehrere gute Torschüsse ab und manche finden
den Weg ins Tor. Dieser Keeper hat aber alles
gehalten, und das Tor konntest Du nur erzielen, wenn Du den Keeper Eins gegen Eins verladen konntest.
Und das gelang uns genau vier Mal:
Zunächst dem Geburtstagskind Stephan, der nach fünf Minuten allein vor dem Tor
den Keeper verladen kann. Das war aber auch der Halbzeitstand. Denn im Rest der
ersten Halbzeit führte der Keeper unsere Stürmer vor. Und ich konnte ihm in
unserem Tor nicht die Schau stehlen. Zwei- oder dreimal konnte ich herauslaufenderweise
klären, aber ansonsten bissen wir uns vorn die Zähne aus.
In der zweiten Hälfte war die
Devise klar: keine hohen Bälle vors Tor, keine Zuspiele in den Fünfmeterraum,
bei Torchancen nur den Torwart ausgucken.
Kurz nach der Pause drehte Ömer einen
Superschuss a´la Carlos Alberto mit Links von der Strafraumgrenze unerreichbar neben den Pfosten.
Dann gewann Grimmi das Blickduell Auge
gegen Auge und drückte den Ball kräftig ins rechte Toreck. Beim 4:0 tanzte Ömer
die Abwehr aus und verlud den Keeper mit einem Schuss ins lange Eck.
Ein Arbeitssieg gegen einen sportlich und menschlich angenehmen Gegner - aber ein
Verdienter.
Und der Höhepunkt stand noch
bevor: Im Casino beging Stephan in Echtzeit seinen 60. Geburtstag. Willkommen
im Club!!! Super Chili-con-Carne, Buletten und die für den bekennenden Bayern-Fan
obligaten Weißwürste ergaben mit reichlich Bier eine feierliche Kombination –
Danke!!!
Und zeitgleich warf Schweden zur Freude der fußballerischen Kleinbürger Italien
aus der WM-Quali!
Die auf Platz Drei überwintern
wollenden Micha S., Micha R., Ändy, Ömer,
Hannes, Andi, Grimmi, Stephan (60) und
Hans
Ü60-1: Pokalspiel gegen Hertha
Vor vier Jahren standen wir gegen
Hertha im Pokalendspiel. Zur Pause als das Spiel aus gesundheitlichen Gründen
leider abgebrochen werden musste, lagen wir 0:3 zurück. Nun also im
Achtelfinale das vorgezogene Endspiel. Ob sich die Kräfteverhältnisse verändert
hatten? Es sollte eine gutes und freundschaftliches Spiel werden.
Von Grimmi gut eingestellt
erwischten wir den klar besseren Start. Die das Berliner Ü60-Geschehen seit
Jahren klar dominierenden Herthaner rieben sich die Augen, als wir in den
ersten 5 Minuten drei klare Torchancen erspielten: Ömer knallt den Ball in den
Winkel, aber der lange Keeper von Hertha kriegt seine Hand noch hinter den Ball. Kurz
darauf wieder ein Schuss von Stephan ins Toreck, doch wieder zeigt der Keeper
einen tollen Reflex. Danach verfehlt Ömer am langen Pfosten nur knapp eine
Flanke - über ein 2:0 für uns hätte sich niemand beklagen können.
Doch dann nimmt das Schicksal
seinen Lauf. Mittelstürmer Steiger, der in der Saison schon 21 Tore erzielt
hat, zeigt sein Können: Immer wieder wird er in der Spitze angespielt, lässt er den Ball meist
präzise zurückprallen (sonst würde man ihn auch nicht
anspielen) - aber gelegentlich versucht er, den Ball an dem Gegenspieler vorbeizuspitzeln. Dabei ist er aber sofort im Abschlussmodus und verwertet jeden noch so schwierigen
Abpraller. Sein heutiges Opfer heißt Micha. S.. Wenn er denkt, dass er
eigentlich schon geklärt hat, muss er mitansehen, dass der Herthaner sich doch den
Ball geschnappt hat und Jörg im Tor keine Chance lässt. Und das Ganze fast ohne Körperkontakt, ohne Foulspiel und ohne Schwalben - echte Klasse eben.
Statt 2:0 für uns steht es zur
Pause ------ 0:3 gegen uns. Wobei ein Tor von unserem Freund Uwe
Gnädig erzielt wurde, dessen richtig
scharfe Hereingabe durch Freund und Feind hindurch den Weg ins lange Eck gefunden
hat.
Klar sollte in Halbzeit Zwei
wenigstens ein Ehrentreffer fallen. Und der gelang Ömer zum 1:3. Kurze Ecke,
Doppelpass, einen Verteidiger ausgespielt und dann landet unser einziger
Flachschuss – seine langen Arme kann der Keeper besser einsetzen als die langen
Beine - im langen Eck.
Nachdem Hertha sich durch den
Mittelstürmer noch zweimal revanchieren kann, haben wir 1:5 verloren. Uns wurde die Grenzen aufgezeigt, aber auch das Potenzial nach oben.
Die Geerdeten: Jörg, Micha S.,
Wolfgang S., Ömer, Hannes, Andi, Grimmi, Stephan, Arne und
Hans
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