28.2.18

Ü60-3 schlägt Lichtenberg 4:1


Bitterkalt war es am Montag Abend. Wir beginnen etwas unkonzentriert, mit planlosen Ballverlusten in der Offensive. In der 10.Minute kann Lichtenberg nach einem Konter seine einzige wirkliche Torchance nutzen. Der gut freigespielte Stürmer lässt Micha K. keine Chance.

Kurz vor der Pause kann Ömer ausgleichen und dann zeigt Ömers Pausentee seine Wirkung: Jürgen schiebt nach Alleingang ins lange Eck, beim Tor des Tages verwertet Hermann einen tödlichen Pass von Jürgen aus der Drehung direkt in den Winkel und Ömer setzt mit dem 4:1 den Schlusspunkt.

Die gelegentlichen Konter von Lichtenberg kann unsere Defensive abblocken und bei den wenigen Torschüssen wundern wir uns, dass unser Keeper Micha noch nicht steif gefroren ist.

Micha K., Klaus D., Arne III, Jürgen, Grimmi, Hermann, Frank, Ömer, Jörg und

Hans Sch.


26.2.18

60-2: Einen Punkt gewonnen oder zwei verloren?



Eisige Kälte bei Hertha Zehlendorf, und im Vorfeld hatte es auch etwas gerumpelt – Hannes ist die Rettung, sonst wären wir zu sechst aufgelaufen.
Aber unsere gewürfelte Mannschaft lässt gut den Ball laufen, wir sind feldüberlegen. Freilich haben wir ein Defizit bei unserer Durchschlagskraft im Strafraum. So greifen wir zum Stilmittel der Fernschüsse: zwei gehen aber knapp vorbei, zwei an den Pfosten, zwei hält der Keeper (bester Mann bei Hertha 03) bravourös.
Kurz vor dem Halbzeitpfiff unsere größte Chance: Carl bekommt den Ball halbhoch und schießt mit Direktabnahme – leider knapp drüber.
Zu Beginn der 2. Hz. das gleiche Bild – und jetzt fällt der verdiente Führungstreffer: Gür nimmt am linken Strafraumeck Maß und trifft genau in den rechten oberen Winkel. Nun kann eigentlich nichts mehr anbrennen, wir haben alles im Griff.
10 Minuten vor Schluss ein harmloser Angriff von Zehlendorf, Zweikampf Stürmer gegen Micha R. Erst schiebt der eine, dann hält der andere, dann pfeift der Schiri. Gibt er Stürmerfoul oder Freistoß (das erste Foul war weit außerhalb vom 16er)? Zu unserem Entsetzen gibt es Neunmeter! Ausgerechnet Wolf Kerner läuft an, schiebt platziert und recht scharf ins untere rechte Eck. Peter taucht ab, hat die Hand am Ball, lenkt ihn an den Pfosten – und von da trudelt der Ball … ins Netz. Ojeee! Hertha 03 ist mit dem Punkt mehr als glücklich und hält den Ball nur noch in der eigenen Hälfte in den eigenen Reihen. Und wir haben leider nicht mehr genug Körner, um hier noch mal mit kompromisslosem Pressing draufzugehen. Dadurch ist der Punktgewinn für Hertha 03 nicht gänzlich unverdient, finden
Peter S. (danke für Geburtstagslage), Micha R., Hannes (guter Libero!), Axel, Gür, Wolfgang We. (nur 2. Hz.), Hartmut und Carl.

25.2.18

Ü60-3 Erfolgreiche Aufholjagd bei Traber

Ehrlicherweise muss man zugeben, dass ein Sieg noch schöner ist, wenn der Gegner sich über die Niederlage richtig ärgert. Diese Freude konnten wir zum Rückrundenauftakt gegen Traber Mariendorf genießen. Die Traber gaben sich keinerlei Mühe, ihren Ärger zu unterdrücken..
Eigentlich ist es ja bekannt, dass Mariendorfer fußballerisch nicht ganz auf der Höhe sind (?), aber bei unserem 6:3-Hinspielerfolg hatte Traber gezeigt, dass sie Tore schießen können. Das bestätigten sie nun schon nach wenigen Minuten: die Abwehr auf rechts überlaufen, den ersten Schuss kann Micha abwehren, den Nachschuss können wir auch noch abblocken, aber den zweiten Abpraller kann der andere Stürmer ziemlich ungestört verwandeln.
Bis zur Pause haben wir dann zwar ein leichtes Übergewicht, aber die letzten Pässe kommen oft nicht an, und unsere großen Chancen können wir auch nicht verwerten. Doch wir gehen optimistisch in die zweite Halbzeit, besonders weil Ömer wieder seinen Zaubertrank ausgeschenkt hatte. Logischerweise gelingt Jörg bald der Ausgleich. Traber agiert nun deutlich offensiver, und über die nächsten zwei Gegentore schweigen wir lieber. Nach der Bestätigung ihrer Offensivqualitäten beweisen die Traber nun auch ihre Abwehrschwächen. Maulen und Treten reicht nicht, besonders wenn der Schiedsrichter konsequent pfeift.

Den Anschluss zum 2:3 schießt Frank. Hermann versemmelt den Ausgleich, als er aus drei Metern nur den Pfosten triff. Aber kurz darauf lupft Jürgen einen Freistoß in den Strafraum, drei Mariendorfer sehen zu, wie ich den Abpraller zu Herrmann schiebe, und der zielt diesmal etwas genauer zum 3:3. Großes Theater bei Traber. Wir hätten uns mit einem Punkt zufrieden gegeben, Traber wollte aber der Wahrheit nicht ins Gesicht sehen:
Ecke Traber, Ballgewinn für uns, Ömer ruft, die ganze linke Seite ist frei, Pass in den Lauf und ab gehts...
Die Verteidiger haben das Nachsehen und Ömer schiebt aus kurzer Entfernung den Ball flach ins kurze Eck. Sieg in der Schlusssekunde für
Micha K., Klaus D., Debütant und Laufwunder Klaus Sch., Arne, Jürgen, Hermann, Frank, Ömer, Jörg und
Hans Sch.

10.12.17

Impressionen von der Weihnachtsfeier 2017

Click, zum Vergrößern!









Hallo ihr Lieben, 🕯🕯🌲🌲
Wir danken allen Mitwirkenden für die schöne gelungene Weihnachtsfeier, gestern!
Liebe Weihnachtsgrüße von
Angelika und Berrie



6.12.17

Ü60-1 überwintert auf Patz 3

Der Berliner VB hat Anstoß im letzten Spiel der Hinrunde. Der schlaksige 11er auf der linken Angriffsseite scheint ratlos. Wir wollten aus kontrollierter Defensive einen Sieg einfahren. Micha R. will sich den Ball holen. Doch es folgt ein ehrverletzender Tunnel und ein explosiver Antritt. Zum Glück hat Jörg den kurzen Pfosten zugemacht und die Verteidiger Ändy und Micha S. stehen im Torraum. Doch wenn es nicht direkt geht, dann über Bande: der 11er schießt Ändy an, der Ball springt an den kurzen Pfosten und nach 30 Sekunden liegen wir 0:1 zurück.

Wir überlegen, ob Frank oder Lutz Terletzki uns dieses Ding eingeschenkt haben. Es entwickelt sich ein offenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Wir gewinnen die Oberhand, und der starke Ömer kann nach einer schönen Kombination den Ausgleich erzielen.

Doch leider folgt eine unterirdische Abwehrleistung: Wir können nach dem Anstoß den Lichtenbergern zwar den Ball abnehmen, schenken ihn jedoch gleich wieder her. Trotz anderslautender Warnung stürzen wir uns zu zweit auf den Ballführenden, lassen den schlaksigen Elfer allein am Torraum stehen und dieser kann sich in aller Ruhe die Ecke aussuchen...

Zur Pause liegen wir 1:2 zurück und wollen das nicht auf uns sitzen lassen. In der zweiten Halbzeit bestimmen wir das Geschehen. Unser Kampfschwein Micha R. kann sich im Zweikampf behaupten,  dringt in den Strafraum ein, wird zu Fall gebracht ....

Dem ostzonalen Schiri bleibt nur der Strafstoßpfiff - Micha tritt selbst an und es steht 2:2.

Wir sind weiter überlegen, und die Lichtenberger werden zunehmend ruppiger. Opfer ist wie so oft Ömer. Stephan beschwert sich lauthals und kassiert Gelb wegen Rowdytum.

Kurz danach erzielt er nach einem schönen Angriff mit einem Schlenzer in den Winkel die 3:2-Führung.

Aber das lässt Erich nicht auf sich sitzen: Kurz vor Schluss lässt sich der Genosse Schiedsrichter die Chance nicht entgehen, Stephan nach einem Zweikampf an der Strafraumgrenze die zweite Gelbe Karte zu zeigen.

Eigentlich hätten wir das Spiel auch in Unterzahl nach Hause fahren können, aber der Schiedsrichter pfeift erst ab, nachdem wir uns erneut hinten einen Stellungsfehler leisten und der großartig haltende Jörg im 1 gegen 2 keine Chance hat, den Ausgleich (durch den 11er) zu verhindern. Großer Jubel bei den Lichtenbergrn und wir haben wieder erkannt, warum wir nur Dritter sind...

Die betrübten Jörg, Micha R., Ändy, Caren, Micha S., Wolfgang S., Stephan, Hannes, Ömer und

Hans Sch.

5.12.17

Ü60-3 lädt den BSC in den Zirkus ein


In der Ü60 pflegen  wir seit langer Zeit eine Freundschaft mit Gerhard, dem Torwart von Adler Mariendorf. Wenn Gerhard nicht Fußball spielt, ist er Direktor des Zirkus Mondeo. "Zirkus Mondeo"?, das kommt manchen Süd-West-Berlinern bekannt vor. Richtig: jedes Jahr im Oktober/November hängen die Plakate am Straßenrand: "Zirkus Mondeo - it´s for You".
"Dann wollen wir mal sehen, ob Gerhard in der Manege genau so  viel drauf hat wie auf dem Platz" dachten wir uns und besuchten vor zwei Jahren mit der Ü60 das Zirkuszelt an der Onkel-Tom-Straße. Wir bereuten unser Kommen nicht: Wir sahen eine prima Vorstellung eines  Drei-Generationen-Familienbetriebs mit beeindruckender Akrobatik und rührenden Tierdressuren. In der Pause Tierschau und ein Blick über das benachbarte Gelände von Hertha Zehlendorf.
Ein tolles Erlebnis. Zirkus hautnah. Nur schade, dass in dem schönen Zirkuszelt noch viele Plätze leer geblieben waren.
Das lässt sich ändern, dachten wir.
Zirkus Mondeo, 7. November 2017, ein volles Zelt, eine ganze Vorstellung für den BSC. Ü-Mannschaften, Herren, Jugendliche und Familienangehörige waren eingeladen. Die Ü60-3 hatte in die Taschen gegriffen und freien Eintritt für alle Schwarz-Gelben bestellt. Der dritte Vorsitzende Arne Gerdts hatte kräftig die Trommel gerührt und Jugendwart Hoffi hatte den BSC-Nachwuchs erfolgreich mobilisiert. Natürlich konnten nicht alle kommen, manche sind auch schon zu erwachsen für den Zirkus, aber 350 BSCer und Freunde sagten "ja", füllten das Zelt und waren beeindruckt von den Vorführungen und dem Einsatz der Zirkusfamilie. Jongleure, Akrobatik und Tierdressur - alles ganz echt und ganz nah dran.
Neben der Akrobatin Julia, den Jongleuren, dem Clown auf der Leiter, Obelix, den Pferden und den Eseln war Cilla, die Frau des dritten Vorsitzenden,  der Höhepunkt des Abends. Als lebendes Ziel stellte sie sich in der Manege todesmutig dem Bogenschützen gegenüber. Zum Glück hat sie überlebt, aber das nutzt dem dritten Vorsitzende auch nichts mehr, denn er wird sie kaum noch sehen: Für die nächsten drei Jahre ist sie ausgebucht. Und auch Weihnachten ist Arne allein zu Haus, denn Cilla ist beim Zirkusfestival in Monaco.


Die Kids gingen zufrieden nach Hause und die Üs verbrachten noch ein paar nette Stunden mit Gerhard im Waldhaus und erfuhren aus allererster Hand Interessantes über den Alltag in der Zirkuswelt.
Ein bleibender Eindruck, nicht nur für
Cilla, Arne, Michaela, Klaus, Martina, Jürgen, Angelika, Jörg, Maggie, Wolfgang S., Micha S., Helga, Micha K., Ebi, Thomas W. (f), Hermann (f), Renate und Hans.