17.11.15

NOUS SOMMES UNIS


















Vgl. auch www.berlinersc-fussball.org

Sepp Blatter: „Ich halte schwarze Kassen für rassistisch“

Der Fifa-/DFB-Skandal ist so skurril, dass man ihm auch gut und gern mit scharfer Satire begegnen kann.

Hier ein Interview mit Noch-Fifa-Chef Blatter:

Sepp Blatter bin ich ganz zufällig begegnet. Ich hatte keine Ahnung, dass unsere Schließfächer bei einer Zürcher Bank nebeneinander liegen (seines ist viermal größer als meins). Nun sind wir zu einem Exklusiv-Interview in Blatters Lieblingslokal verabredet, dem „Chäsalp“ hoch über Zürich, unweit der Fifa-Zentrale.

Weiterlesen hier: Interview-mit-Blatter

12.11.15

Ü 50 2



Wir sind mit einigen Spielberichten im Verzug.
Deshalb das wesentliche in Kurzform.

Gegen Fortuna Biesdorf II haben wir eine bittere Niederlage kassiert.
Das Ergebnis könnt ihr bei fussball.de nachlesen. Ich beschränke mich auf den Ehrentreffer.
Manni schlägt aus unserem rechten Mittelfeld einen Günther-Netzer-Gedächtnispass punktgenau zu Andi Ehm am linken Flügel. Andi stoppt den Ball, wie es ein Messi nicht besser könnte, und vollstreckt in Müller-Manier. Deutlich verloren haben wir trotzdem.

Gegen den FC Frohnau gelang uns dann der erste Heimsieg.
Frohnau führte 1-0 und 2-1, wir konnten das Spiel aber noch drehen und gewannen etwas glücklich mit 3-2. Es war eine engagierte Mannschaftsleistung, bei der Doppelpack Torminator Uwe den Unterschied ausmachte.

Im Pokal wollten wir gegen Dersimspor ins Achtelfinale. Hat leider nicht geklappt.
Wir verloren gegen eine technisch starke Mannschaft verdient mit 1-3.
Dersimspor hat uns in der ersten Viertelstunde vorgeführt. Trotz schnellem 0-2-Rückstand wehrten wir uns tapfer, bekamen jedoch kurz vor Spielende den Gegentreffer zum 1-3.

Wir können uns nun auf den Abstiegskampf konzentrieren. Am Freitag geht es gegen den Tabellennachbarn Hellas weiter. Verlieren verboten.

Peter

6.11.15

Ü60-1: Schwer erkämpfter Sieg


Spieler des Weißenseer FC zeichneten sich wiederholt durch versteckte Fouls, Pöbeleien gegen den Schiedsrichter und sogar innerhalb der eigenen Mannschaft (!) aus.

Dass sie auch Fußball spielen können, bewiesen sie in der Anfangsphase: Nach vierzehn Minuten stand es 2 : 0 für die Nordostberliner.

Doch BSC Ü60 raffte sich auf, und drehte das Spiel durch herrliche Kontertore in der 16., 17. 20. und 26. Minute.

In der zweiten Halbzeit gelang Weißensee nur noch der Anschlusstreffer. Wir standen zunächst sicher in der Abwehr und kamen zu weiteren gelegentlichen Konterchancen.

In den letzten Minuten schwamm die Abwehr etwas, doch mit enormem kämpferischen Einsatz wurde der Sieg gegen ein Spitzenteam der Landesliga perfekt gemacht.

Aus einer hervorragenden Mannschaftsleistung müssen diesmal zwei Spieler besonders herausgehoben werden: Michael Schmidt ließ den Gegenspieler Roland Jüngling (über 100 Spiele in der DDR-Oberliga; vgl. Interview-mit-Roland-Jüngling) nicht zur Entfaltung kommen. Und Ömer war mit seiner Schnelligkeit und trotz vieler heftiger Fouls (eines brachte ihm eine Zehenverletzung ein – gute Besserung!) Schlüsselfigur bei den Kontern und erzielte selbst drei Tore, eins steuerte Hannes bei.



 
Die siegreiche Mannschaft / Klick aufs Bild


Freudige Gesichter nach dem Spiel in der Kabine


Ändy bei der Nachbereitung des Spiels.
 





4.11.15

Ü60 im Zirkus Mondeo

Nach dem Zirkus der letzten Wochen dachte sich Arne: gehen wir doch lieber in einen richtigen Zirkus. Und da bietet sich natürlich der Zirkus unseres Torwartfreunds und Edel-Fans Gerhard von den Adlern aus Mariendorf an.


Ein Familienzirkus mit rund 15 zweibeinigen und ebenso vielen vierbeinigen Akteuren. Die Zweibeinigen sind überwiegend mit Gerhard verwandt, und alle Akteure, egal ob zwei- oder vierbeinig, so nett und freundlich wie Gerhard.


Unsere Frauen und wir Männer sahen aus nächster Nähe ein tolles Programm:


Dressierte Pferde, Esel, Ponys, Affen und Kamele, die sich mindestens so geordnet durch die Manege bewegten, wie wir auf dem Platz.


Und gelenkige, adrette und pfiffige Akrobatinnen,
die uns wertvolle  Anregungen für unseren Torjubel geben konnten.


Außerdem Bodenakrobatik, Clowns und ein Abschlussbild, das die Damen dahinschmelzen ließ!


Alles stimmungsvoll inszeniert und super moderiert von Direktor Gerhard.

Der Ausklang im Waldhaus rundete den schönen und überaus lohnenden Abend ab!
Hans Sch.

P.S.: Mondeo gastiert noch bis zum 22.11. in Zehlendorf an der Onkel-Tom-/Sven-Hedin-Str., tägl. (außer Fr.) um 17:00 Uhr.
Sonntagsvorstellungen sind um 11:00 und um 15:00 Uhr.

31.10.15

Drei Punkte für die Ü50-1


„Guten Tag“ begrüßt uns der E-Jugendliche Knirps selbstbewusst, bevor es in der Nachbarkabine zum Duschen geht. „Corso Vineta!“ brüllen die Bengels nach dem Training. Vielleicht ein Rückzugsort für Jürgen Klopp? In unsere Kabine ist auch gute Stimmung. Ein voll drahtiger Hecki kam mit einem Riesenrolli angefahren. Comeback nach langer Zeit. Grimmi hatte ihn wegen ferien- und selbsterhaltungstriebbedingter Personalengpässe gerufen und er kam. Das wollten sich aber die eigentlich verhinderten Sempi und Andi gar nicht entgehen lassen, so dass wir doch in einer komfortablen und gut aufgestellten 10er-Besetzung antreten konnten.
Didi war leider nicht dabei – verständlich, da der gegnerische Alpharüde Olli ihn töten wollte, wegen der cojones, die er im letzten Aufeinandertreffen geprüft hatte.

„Habt Ihr heute Abend ein Spiel?“ hatte ein Kollege, der bei Minerva spielt, mich mittags gefragt. - „Ja – gegen Corso Vineta“. „Oooouuuuuhh“ - sagte er - „mein Beileid. Ich kenne einen von denen. Olli. Vollkommen verrückt. Hat früher bei uns gespielt. Wie sein Vater….“.

Vor dem Spiel richtete ich Olli die Grüße meines Kollegen aus. „Ach die Ratte – grüß ihn zurück!“
Corso Vineta hatte bisher noch keine Punkte geholt, und wir waren dank Hecki gut besetzt – daher gingen wir mit klarer Siegabsicht ins Spiel. Aber wir hatten Respekt vor dem unbändigen Einsatz von Olli und seinen Mitstreitern.

Eine Hälfte des Platzes war ziemlich dunkel und die andere war noch dunkler. Wir spielten auf der noch dunkleren Hälfte weil auf der helleren Hälfte ein Tor noch dunkler ausgeleuchtet war als die Tore auf der dunkleren Hälfte – oder weil wir näher an den Kabinen und Zuschauerplätzen und der geschlossenen Bude spielen wollten.
Leider war es so dunkel, dass ich beim besten Willen nicht erkennen konnte, wer nach knapp fünf Minuten das spielentscheidende 1:0 erzielte.  Vielleicht war es auch ein Eigentor – aber egal, die Mannschaft gewinnt, die Mannschaft verliert und wir gingen früh und verdient in Führung (Hecki kann nicht der Torschütze gewesen sein, denn er war noch nicht im Spiel).

Der Rest des Spiels war von den Ausgleichsbemühungen Corso Vinetas bestimmt. Olli keulte 60 Minuten über den Platz – aber Sempi konnte er nicht abschütteln. Unter dem hohen Druck gerieten wir zwar nie ins Schwimmen, aber über weite Strecken verzichteten wir auf ein geordnetes Aufbauspiel und schlugen die Bälle einfach nach vorn, um dann den nächsten Gegenangriff locker abzufangen.
Aber hin und wieder gelang Corso doch ein gefährlicher Torschuss, so dass das Spiel lange auf Messers Schneide stand. Besonders als Olli einen Gegenspieler (der in diesem Fall nicht Sempi war) an der Strafraumgrenze ausspielte und frei aufs Tor zu kommen drohte. Glücklicherweise holte Uwe ihn im Strafraum von den Beinen. Doch Olli sah sich immer noch allein vor dem Torwart. Mit der Hand (was kaum zu sehen war) legte er sich den Ball vor, rappelte sich schnell auf und…? Wenn das Kampfschwerin clever gewesen wäre, wäre er liegen geblieben und hätte einen Strafstoß bekommen. Wenn er ein richtig guter Fußballer wäre, dann hätte er den Ball ins Tor geschossen. Aber er schob den Ball an den Pfosten, der Abpraller war meine Beute. Und der heftigst gescholtene Schiedsrichter erklärte völlig zurecht, dass er auf Vorteil entschieden hatte und daher nach dem Pfostenschuss keinen Strafstoß mehr geben konnte. Aus die Maus.

Für die Halbzeit zwei hatten wir uns ein etwas mannschaftlicheres, konstruktiveres Aufbauspiel vorgenommen. Aber die ersten Zeichen setzte wieder Corso. Ein Stürmer zieht von der Strafraumgrenze einen Strahl knapp neben das lange Eck – mit Entsetzen sehe ich, dass Olli dort 2 Meter hoch in der Luft steht und den Kopfball nur um Haaresbreite verpasst.
Das wird auch dem nimmermüden Andi Hä. zuviel. Er stört Corso ganz früh, erzwingt einen Befreiungsschlag aus dem Fünfmeterraum, fängt diesen mit dem Oberschenkel ab, und wir führen 2:0.

Corso greift weiter an, aber bei uns läuft den Ball nun immer besser. Hecki macht von Minute zu Minute Fortschritte beim Übergang vom Skater und Opa zum Fußballspieler und hat das 3:0 auf dem Fuß – leider trifft er nur den Pfosten.  

Auch den Rest des Spiels prägt Olli. Corso hat einen Freistoß. Stephan und Olli beharken sich – freundschaftlich fair. Doch als der Freistoß getreten wird, liegt Stephan im Strafraum. Fußnachfeger heißt die Technik im Judo. Olli kommt zum Glück nicht an den Ball, Stephan guckt pikiert, Olli freut sich. „Na, hast Du jetzt Angst vor mir?“. Das ist eben Wedding gegen Wilmersdorf.

Aber Olli hat noch nicht genug, und als Uwe fünf Minuten vor Schluss mit Tempo in den Strafraum geht, sieht Ollie die Chance zur Revanche und zeigt Uwe, wie man richtig foult. Ganz cool verwandelt Sempi den Strafstoß zum verdienten 3:0 Sieg für

Grimmi, Andi Hä., Esti, Schreibi, Klaus, Sempi, Uwe, Stephan, Superstar Hecki und

Hans

27.10.15

Ü50-1: Wieder knapp verloren - 0:1 beim FV Wannsee


In der wunderschönen Sportanlage vom FV Wannsee wollten wir endlich Punkte einfahren gegen eine Mannschaft aus dem oberen Tabellendrittel. Uns war klar, dass es schwer würde gegen den Verbandsligaabsteiger. Wir spielten von Beginn an feldüberlegen, phasenweise auch richtig gut. Wannsee versuchte es mit langen Bällen auf die spielstarken Stürmer. Nachdem der gegnerische Torwart schon zwei Unhaltbare gehalten hatte, konnte der Wannsee-Torjäger seinen Gegenspieler das erste und einzige Mal abkochen, knallt den Ball von der Strafraumgrenze an den Pfosten. Der Abpraller landet am 9-Meterpunkt, wo ein Verteidiger und der Stürmer am Boden liegen. Leider schlagen wir den Ball nicht energisch weg, sondern müssen zusehen, wie der Stürmer im Aufstehen den Ball erneut, aber leider etwas platzierter in den Winkel knallt. Wannsee hat im weiteren Spielverlauf noch einen zweiten Pfostenschuss zu verzeichnen, ein paar Mal kann ich die langen Pässe ablaufen, ansonsten lässt unsere Defense nichts wirklich gefährliches mehr zu. Und vorn? Da spielen wir wirklich gut, aber leider steht bei Wannsee ein Keeper zwischen den Pfosten, der nach dem Spiel von seinen Mitspielern auf den Schultern vom Platz getragen werden soll. Ob langes Eck oder kurzes Eck, hoch oder flach oder wie auch immer, alle Bälle im Torraum sind seine Beute und nach dem Spiel kann sich jeder Feldspieler von uns ärgern oder wundern, dass er mindestens eine sichere Torchance nicht hat verwerten können. Und für die erneute Anerkennung des Siegers, dass wir der bisher stärkste Gegner waren, können wir uns auch nichts kaufen.

So mussten sich mit Estis Lage trösten: Schreibi, Klaus, Daro, Esti, Grimmi, Andi Hä., Didi, Uwe und

Hans