17.6.18

Ü60-2: Versöhnlicher Abschluss


Berolina Stralau betrat nach zuletzt zwei Siegen in Folge selbstbewusst das Spielfeld und nahm sofort das Heft in die Hand. Wir spielten jedoch in guter Verfassung/fehlerfrei in der Abwehr, und setzten gefährliche Konter. In der zehnten Minute führt Axel schnell einen Freistoß aus, die Berolina-Abwehr ist noch ungeordnet, Berrie passt in den Lauf von Thomas W., und der erzielt mit Flachschuss ins lange Eck das 1 : 0. Ebenso schön herausgespielt ist das 2 : 0 durch Frank (15. Min), dann jedoch verliert einer unserer Mitspieler für eine Sekunde die Nerven – Platzverweis! Das heißt bei schwülwarmen Temperaturen eineinhalb Halbzeiten in Unterzahl, noch mehr rennen und schwitzen.
Der Gegner drückt, Roland im Tor kann sich ein ums andere Mal auszeichnen. Unsere Konter kommen jetzt naturgemäß seltener, bleiben aber dennoch gefährlich.
Fünf Minuten nach Wiederbeginn wieder einer unserer schönen Angriffe, und Dicki schließt mit humorlosem Schuss ab zum 3 : 0. Heute kann uns der Gegner nicht überwinden, allenfalls wir uns selber. Dicki fälscht einen harmlosen Schuss unhaltbar ins eigene Tor ab. Kurz vor Schluss das Tor des Monats: ein messerscharfer Pass aus der Abwehr auf Frank und der drischt das Leder aus 30 m ins Dreiangel.
Wir genießen Bratwurst und die von Berrie spendierten Getränke und gucken ein wenig Fußball-WM. Mit diesem zweiten Sieg in Folge festigen wir unseren siebenten Platz und beenden die Saison mit 33 Punkten und positivem Torverhältnis von 57 zu 49.
Vielleicht war das ja unser letztes Spiel; jetzt muss in einer Gesamt-Ü60-Mannschaftssitzung geschaut werden, wie es weitergeht. Aktuell ist unser Kader zu gering, um mit der 60-2 weiter an den Start zu gehen.

Ü60-1 Rückrundenmeister

Das Derby gegen Stern wollten wir unbedingt gewinnen. Einerseits wegen Lür und andererseits winkte der Trostpreis des Rückrundenmeisters...

Wir begannen furios, aber wie so oft trafen wir das Tor nicht. Mitte der ersten Halbzeit fasste Stephan sich ein Herz, durch zwei Abwehrspieler hindurch stürmte er in den Strafraum, ein pefekter Doppelpass aus vollen Lauf mit Andi Hä., und anschließend fiel endlich das 1:0.
Der Rest des Spiels war harte Arbeit. Micha S. nahm Lür grandios aus dem Spiel. Micha R. sicherte hinten konsequent ab, so dass Debütant Pete im Tor ein für ihn nicht so häufiges "Zu Null" verbuchen konnte (wobei sich sein Beitrag mangels Beschäftigung allerdings sehr in Grenzen hielt). Trotzdem ein großes Dankeschön für das spontane Einspringen!
Unsere defensive Aufstellung führte natürlich dazu, dass wir im Offensivspiel etwas verhaltener auftraten - zumal uns mit Ömer und Karsten zwei Aktivposten fehlten.
Besonderen Dank auch an den ebenfalls eingesprungenen Arne, der dafür sorgte, dass Grimmi gelegentlich verschnaufen konnte und mal wieder fehlerlos spielte.
Und schließlich ein Lob für den treuen Wolfgang S., der an diesem Abend nach einem 4:1-Auswärtssieg in Unterzahl (Bad Boy Berrie) bei Stralau zwei Siege verbuchen konnte.


Ü60-1 beendet die Saison 2017/18 mit 48 Punkten und tollem Torverhältnis von 73 : 28 auf dem dritten Platz.
 
Pete, Arne, Micha S., Micha R., Wolfgang S., Grimmi, Andi Hä., Christoph, Stephan und Hannes

11.6.18

DANGAST 2018 (Teil 2)

DAS SPIEL   /   DIE MANNSCHAFT





 

























Gewalt auf Berliner Sportplätzen


Guter Bericht zum Thema
Pöbelnde Eltern, übermotivierte Trainer, aufgeputschte Spieler – Aggressionen sind in Berlins Jugendfußball Alltag.
Und BSC Ü 60 ist auch erwähnt...

www.tagesspiegel.de

7.6.18

MaSi Ü60 und 58er

am Montag, 18. Juni 2018, um 19:00 h im BSC-Casino.

Um vollzähliges und pünktliches Erscheinen wird gebeten.

Wie Fußball und Politik zusammenhängen

Die Politik sucht die Nähe zum Fußball, weil dieser so unfassbar populär ist. Anscheinend können weder der Hyperkommerz noch die allgegenwärtige, geradezu notorische Korruption in der FIFA der Popularität des Fußballs etwas anhaben

Weiterlesen hier: www.tagesspiegel.de

5.6.18

Ü60-1: Hart umkämpftes 1:0 gegen B VB

"Wenn Du gegen Terletzki (Erich Mielke sein Lieblingsspieler) spielst, dann musst Du vorne und hinten Schienbeinschützer tragen" - sagt man.
Ömer würde ergänzen: "...und ein knielanges Kettenhemd".

Scharf auch der Superstürmer mit der Nr. 11, der den Vogel nicht nur im Namen trug. Micha S. war für ihn genauso zu schnell wie Ömer für Terletzki und den später vom Platz gestellten 6er.
Während Terletzki und der 6er immer zuerst auf den Körper gingen, überforderte sich der 11er bei dem Versuch, auszuteilen und gleichzeitig den Ball zu kontrollieren. Regelmäßig fiel er dabei hin und jammerte. Schade.

Zum Glück konzentrierte er sich nur einmal auf den Ball, und da konnte er zunächst Micha S., und dann den sofort hinzugeeilten Micha R. fein vernaschen - aber als Micha S, dann wieder zu Stelle war, war seine einzige starke Offensivaktion mit langem Wehklagen beendet.

Er ließ sich dann auswechseln, und wir wollten unserem überragenden Micha S. auch eine Auszeit gönnen. Das wäre fast ins Auge gegangen, denn auch Grimmi und Stephan standen draußen und für kurze Zeit konnte der Berliner VB uns im Strafraum festnageln. Aber der wenig beschäftigte Jörg konnte den einzigen gefährlichen (weil abgefälschten) Torschuss aus der Ecke fischen. Und als er einen Querschläger, den unser Verteidiger von der Außenlinie an den langen Pfosten geschlagen hatte, ganz ruhig mit der Hand aufgenommen hatte, verstanden die Kader aus Lichtenberg die Welt nicht mehr: "Das war ein klarer Rückpass" pflaumten sie den souveränen Schiri Moses an. Genauso scharfsinnig wie sie diesen Querschläger als klaren Rückpass identifizierten, bezeichneten sie ansonsten ihre Tätlichkeiten als Provokation der Getretenen.

Toll, was man in der Ü60 noch erleben kann.

Damit ist zum Spiel eigentlich schon das meiste gesagt. Zu erwähnen noch unsere fünf bis sechs klaren Torchancen, bei denen der Ball .... oder sagen wir lieber: bei denen das Tor zu klein war. Zum Glück war da noch eine schöne Kombination über Karsten und Ömer auf Stephan, der nach Ballannahme und Drehung dem ebenfalls wenig geprüften Keeper keine Chance lässt.

Insgesamt ein unschönes Spiel, bei dem wir die klar bessere Mannschaft waren und dank konzentrierter und engagierter Arbeit - ganz besonders von Micha S. - verdient gewonnen haben.

Jörg, Micha S., Micha R., Andi Hä., Christoph, Grimmi, Ömer, Karsten, Hannes und Stephan.