4.1.22

Glückwunsch an die Erste:

Zum gestrigen ersten Spiel des neuen Jahres schrieb Schreibi:

Hallo Ihr Lieben, vielen Dank für die heutige Unterstützung. Erstmalig waren mehr Fans am Platz als BSCer auf dem Platz. Aber eines der schönsten Tore der Saison: nach einer tollen Flanke von Karsten und einer Kopfballablage von Stephan hat Hecki mit tollem Kopfball eingenickt.

Damit hat Ü 60-1 nun acht Punkte (+ positives Torverhältnis) Abstand zu einem Abstiegsplatz – ein beruhigendes Polster.

Spannend ist weiterhin der Vierkampf um die Berliner Meisterschaft an der Tabellenspitze.

Mrz 2012


2.1.22

Silvesterkick 31.12.2021

 

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Allen Sportfreund*innen ein gesundes schönes Neues Jahr 2022!

24.11.21

Ü70 Dritter in der Berliner Stadtmeisterschaft 2021!

Nach Spielende ärgerten wir uns zunächst, dass wir – wie vor 8 Tagen gegen Buchholz – trotz erheblicher Feld-Überlegenheit und acht bester Torchancen wieder nicht ins Tor trafen. Die Bälle zischten am Kasten vorbei, darüber, trafen den Pfosten, und zweimal hielt der Keeper von Mahlsdorf nahezu unhaltbare Bälle.


Aber bald nach Spielschluss überwog doch die Freude, dass wir trotz des 0 : 0 gegen den BSV Eintracht Mahlsdorf e.V. sowohl im direkten Vergleich als auch im Torverhältnis obsiegt und somit im letzten Spiel der Saison 2021 
den dritten Platz in der Berliner Stadtmeisterschaft verteidigt hatten – ein noch zu Beginn der Saison keinesfalls für möglich gehaltener Erfolg!

Entsprechend gelöst war die Stimmung im anschließenden Saisonabschluss-Treffen im BSC-Casino (unter 2G+, mit zwei geöffneten Fenstern), wo Ulrike und Martina eine festliche Tafel gedeckt hatten, uns liebevoll bedienten und die von Carsten hervorragend zubereiteten Speisen servierten.

Dank an Wolfram und Jürgen Se. für Getränkerunden und unseren Heim-Schiedsrichter Hans L., der immer die sportlich-faire Linie beibehielt. Im Saison-Rückblick betonte jeder, wie sehr es sich freue in einem guten und netten Team zu spielen, in dem auch unvermeidliche Konflikte schnell abgeräumt worden waren.
Arne organisiert nach wie vor dankenswerterweise perfekt, und hat nun auch eine Neu-Ausrüstung der Mannschaft mit Trikots etc. angeschoben.

Für die bis Mitte März andauernde Winterpause wurde ab Anfang Januar ein Trainingstermin an einem Werktag Vormittag auf dem Hubi avisiert. Schwerpunkt wird natürlich Torschusstraining sein!! Zudem steht es jedem frei, beim Trainingstermin der BSC Ü60 (mittwochs, 20 Uhr, auf dem Hubi) mitzumachen.

Nun wünscht die Ü70 allen Fußball-Freund*innen trotz der bedrückenden Corona-Situation eine schöne Adventszeit und besinnliche Feiertage.

 

Die Aufstellung von 23.11.2021:
Jörg M. im Tor
Abwehr: Jürgen Se., Wolf K., Axel S., Wolfram B., Peter R.
Mittelfeld: Dieter S., Michael Mö., Parviz S.
Sturm: Volker P., Ömer G.

Bericht zum 60-II-Spiel gegen Traber Mariendorf

In der Kabine wurde gefragt: Wo steht Traber in der Tabelle?

Die Antwort: Wir konzentrieren uns auf das jetzige Spiel!

Ja, es gab da mal ein Unentschieden, und das letzte Spiel ging für uns 2:1 aus!!!?

 

Die Aufstellung : Peter Tor

Abwehr Axel, Wolfgang (Blondi), Dicki und Frank

Linke Seite Manni, Mitte Volker P., rechts Wolfgang W. und Hartmut.

 

Der Schlachtplan – so sagten Dicki und Manni, dass der Neuner nicht aufs Tor schießen darf.

 

Das Spiel endete 6:2 für den BSC!

 

Aus der Sicht des Torwartes war das das beste Spiel seit langer Zeit.

Die Aufstellung war nahezu perfekt gewählt, weil das Spiel so unglaublich mannschaftlich war.

Der Ball lief in unseren Reihen!

Vor allem war hier die Ü 60 II "Die Mannschaft".

Gut, Wolfgang Schwarz von der Dritten.

Ich fand auch super, wie Volker, der lange nicht trainieren konnte, sich ins Zeug gelegt hat, tolle schnell Pässe spielte – hervorragend, weiter so!!

 

Wer hat den nun die Tore geschossen?

 

Wolfgang W. 1

Manni 2

Hartmut 3

 

Was auch aus meiner Sicht interessant war: es war ziemlich leise bei uns!!

 

Wie immer ohne Gewähr

 

Peter S.

 

PS: Wer war der Torschütze bei Traber? Ratet mal ....

4.11.21

Noch drei Spiele bis zur Berliner Meisterschaft!!

 Hää? Eine BSC-Ü-Mannschaft spielt um die Berliner Meisterschaft??

Aber ja, die vor einem Jahr gegründete Ü 70 hat die Meisterschafts-Endrunde erreicht, siehe untenstehende Tabelle.
Nun ja, es gibt in Berlin bislang nur acht Siebziger Mannschaften. Aber der BSC hat es, nachdem die Saison 2020 abgebrochen worden war, in der Saison 2021 unter die ersten Vier geschafft!

Diese Vier spielen nunmehr den Berliner Meister aus (Spielplan siehe ganz unten). Wir treffen auf Hertha BSC – gegen unsere alten Freunde besteht aber keine Chance auf einen Sieg –, auf Buchholz – dort verloren wir 1 : 3, obwohl wir etwa gleich viel Spielanteile und Chancen besaßen –, und auf Mahlsdorf, gegen die wir 2 : 0 gewannen (die Punkte nehmen wir mit in die Endrunde).

Der Berliner Meistertitel wird also unerreichbar sein, aber von einer Vize-Meisterschaft darf geträumt werden …



 





Ein Wort zu Covid-19

Die Inzidenz liegt höher als vor einem Jahr, als wir in den Lockdown gingen, die Belegungen der Intensivstationen steigen, auch die Zahl der Toten. Doch die Politik ist merkwürdig zurückhaltend. Ein Teil der Bevölkerung ist der Vorsichtsmaßnahmen überdrüssig, und ein Drittel hat keine Lust sich impfen zu lassen. Aber die Pandemie ist nicht vorbei!, wir Ü-Fußballer sollten uns nicht einlullen lassen.

Und die Einhaltung der Regeln ist ja nicht schwer. Zu Erinnerung "AHA + L" heißt "Abstand, Händewaschen, FFP2-Masken und Lüften". Dazu: kein Händeschütteln, Mannschaftsbesprechung auf dem Platz statt in der Kabine, sich in der Dusche (viel Aerosol in der Luft) nicht groß unterhalten.

Wichtig: Alle BSC-ler über 58 sollten die 2-G-Regel erfüllen. Sollte jemand noch nicht geimpft sein, wäre es jetzt allerhöchste Zeit, beim Hausarzt auf einen Pieks vorbeizuschauen. Das RKI sagt, wer nicht geimpft ist, wird in diesem Winter erkranken – und andere anstecken.

Bitte macht weiterhin alle mit, damit unsere Mitspieler und ihre Familien gesund bleiben.

Axel + Hartmut 


 

30.10.21

Ü60-2 und der Schiri-Beobachter

Ein Nebenzimmer im ersten Stock des Vereinsheims von Fortuna Biesdorf. Aus dem angrenzenden Restaurant dringt gedämpft der Lärm des Spiels Hoffenheim – Hertha. An einem schweren Holztisch sitzen am Freitagabend Markus Wandgraf und Florian Becker, der Eine mit zerfurchtem, der Andere mit zerknirschtem Gesichtsausdruck. Becker hatte das Ü60-Spiel von Fortuna Biesdorf gegen den Berliner SC gepfiffen, Wandgraf war sein Schiedsrichterbeobachter und hatte die ganze Partie auf Video aufgenommen. Jetzt sitzen sie vor Wandgrafs Laptop und werten aus.

„Mein lieber Florian“, sagt Wandgraf, „ich muss Dir leider mitteilen, dass Du heute eine ganz schlechte Leistung geboten hast.“ Becker hört bedröppelt zu. Sein Beobachter spult bis zur Schlussphase des Spiels vor. Auf dem Bildschirm rollt sich ein BSC-Spieler nach einem Zweikampf dreimal um die eigene Achse, hält sich das Gesicht und stößt einen Schmerzensschrei aus.

„Hier“, sagt Wandgraf, „hast du Deinen schwersten Fehler gemacht. Da schau, die Nummer 2, wie der Mann leidet. Da hättest du sofort Erste-Hilfe-Maßnahmen ergreifen müssen. Die lernt man doch beim Schiedsrichter-Lehrgang. Herz-Rhythmus-Massagen, fester Druck auf den Brustkörper, Mund-zu-Mund-Beatmung notfalls. Du hättest sofort jemand ins Vereinsheim schicken müssen, damit er den Defibrillator holt, zur Sicherheit, vielleicht drohte ja Herzstillstand. Aber weil du nicht reagiert hast, habe ich schon mal das Unfallkrankenhaus angerufen. Bin einfach auf Nummer sicher gegangen, besser, wenn der Hubschrauber schon mal da steht. Aber die haben gesagt, Christoph 31 sei bei einem Einsatz.“

Beckers Schultern sacken zusammen, eigentlich ist er trotz seines jungen Alters ein guter Schiedsrichter, aber diese Kritik setzt ihm zu.

„Wie ist denn das Spiel Deiner Aufzeichnung nach ausgegangen?“, fragt Wandgraf.

Becker zieht einen Zettel hervor. „8:1 für Biesdorf.“

„Okay“, sagt Wandgraf. „Das kann so nicht bleiben, das wäre total unsportlich.“

Er nimmt einen tiefen Schluck aus seinem Bierglas und wischt sich dann den Mund ab. „Bei dem üblen Zweikampf hast du nicht mal Foul für den BSC gepfiffen. Als Ersatz annulieren wir ein Tor von Biesdorf. Eine Frage der Gerechtigkeit. Jetzt steht’s also nur noch 7:1.“

Wandgraf spult das Video zurück, sie betrachten nun das Spiel von der ersten Sekunde an. Sie sehen, wie Manni in der fünften Minute kurz vor der Mittellinie abzieht und genau unter die Latte trifft – Tor des Jahrzehnts – besser als Alex Alves seinerzeit (https://www.youtube.com/watch?v=lMEo6VR8HzU).

Drei Minuten später fällt der Ausgleich durch einen Schuss aus spitzem Winkel, aber Wandgraf fällt etwas auf. Er spult das Video zurück, studiert nochmal genau die Nummer des Torschützen und verkündet dann: „Dieser Typ hat mir vor dem Spiel den Parkplatz weggenommen. Das war ’ne echte Sauerei. Hier, kurz vor dem Tor hat er doch klar die Hand am Ball.“

„Ich seh’ nichts“, sagt Becker. „Der Ball ist doch bloß am Fuß.“

„Egal“, antwortet Wandgraf, „der Treffer ist irregulär. Hier im Keller von Biesdorf entschieden. Punkt. Nur noch 6:1 für Biesdorf.“

„Wir sind doch gar nicht in einem Keller“, wagt Becker einzuwerfen.

Aber da ist er bei Wandgraf an den Richtigen gekommen. Der ist sowieso sauer über Beckers Leistung, jetzt traut der sich sogar noch, ihn zu kritisieren. Der Beobachter ist nun entschlossen, noch intensiver nach Fehlern von Becker zu suchen.

Zwei Minuten später hat er schon den ersten. Biersdorf hatte erneut getroffen, wieder aus spitzem Winkel. Becker deutete sofort auf den Anstoßpunkt.

„Ha“, sagt Wandgraf und spult die Szene um einige Sekunden zurück. „Hier, der Biesdorfer Spieler sagt etwas zu seinem Gegenspieler, zu dem da, zu dem sie Esti sagen.“

„Ich hör’ nichts“, sagte Becker.

Der erneute Widerspruch reizt Wandgraf noch mehr. „Klar, sagt der etwas“, sagt er. „,Du läufst so langsam wie meine alte Oma’, sagt er. Ich kann’s doch an seinen Lippen ablesen.“

„Aber der Typ ist doch nur von hinten zu sehen“, sagte Becker nun leicht empört.

Wandgraf drückt sein Ohr an den Bildschirm, hört sekundenlang zu, dann erklärt er triumphierend. „Ich hab’s gehört. Klang zumindest so. Klarer Fall, unsportliches Verhalten. Tor ist nicht gültig und wird annulliert. Wie steht es jetzt?“

„5:1 für Biesdorf“, antwortet Becker.

Fünf Minuten später schießt Biesdorf wieder ein Tor. Wandgraf ist wild entschlossen, Beckers Fehler genau zu sezieren. „Na, ob das Tor auch regulär gefallen ist“, sagt er schon mal und lässt die Szene nochmal laufen. „Wusste ich’s doch“, sagt er, „natürlich nicht gültig. Die Nummer 20 hat’s geschossen. Den Typen kenne ich doch. Der hat mich vor 17 Jahren mal auf dem Platz beleidigt, als ich gepfiffen hatte. Da, sieht man doch, der hat seinen Gegenspieler, diesen Roland, vor dem Tor brutal weggedrückt.“

„Äh, das war ein Distanzschuss, der Typ stand allein“, sagte Becker etwas verstört.

Wandgraf reagiert nicht auf seinen Einwand. „Tor wird annulliert. 4:1 für Biesdorf.“

Im Video drei Minuten später das nächste Tor von Biesdorf. Im ungewöhnlich hochgelegenen Keller des Biesdorfer Vereinsheims wird der Treffer annulliert, weil der Torschütze vor dem Tor seinen Gegenspieler Hartmut mit dem bösen Blick eingeschüchtert hatte. Unsportliches Verhalten, 3:1 für Biesdorf.

Zweite Halbzeit, auf dem Platz trifft Biesdorf erneut, im Keller senkt Wandgraf den Daumen. Der Biesdorfer Torschütze hatte Wandgraf vor 23 Jahren keine Zigarette ausgegeben. Der Schiedsrichter-Beobachter vergisst nie. Natürlich hatte deshalb der Torschütze vor dem Treffer ein Foul begangen. Tor annulliert, 2:1 für Biesdorf.

Nächste Szene, nächstes Tor für Biesdorf. Der Torschütze jubelt, er dreht sein Gesicht zur Kamera, wieder zuckt Wandgraf zusammen. Mit den Typen ist er vor 40 Jahren zur Schule gegangen. Der hatte ihn nie abschreiben lassen, deshalb ist Wandgraf mal sitzen geblieben. Jetzt kommt die späte Rache.

„Klares Abseits“, trompetet Wandgraf.

„Abseits“, fragt Becker verblüfft, „bei einem Kleinfeldspiel?“

Wandgraf stutzt. „Okay, kein abseits“, sagt er. „Aber der Typ hat unsportlich gejubelt. Treffer annulliert, 1:1 für Biesdorf.“

Das Video läuft weiter, das Spiel auch, Biesdorf trifft zum achten Mal. Ein Tor in letzter Sekunde. „Der Torhüter des BSC, dieser Hans“, sagt Wandgraf, „der war durch das brutale Foul an der Nummer 2 bestimmt völlig durcheinander bei diesem Tor. Der hatte durch die Attacke ganz sicher ein Trauma erlitten, der war gar nicht mehr spielfähig. Aber ohne Torhüter darf man nicht spielen. Klarer Fall, Tor wird annulliert.“

Wandgraf schiebt seinen Laptop zu Becker. „So Florian, jetzt korrigierst du das Ergebnis auf fussball.de. Der BSC hat 1:0 gewonnen. Ich muss mal schnell was erledigen.“

Er öffnet die Tür und geht ins Restaurant, wo # 2 das Hertha-Spiel verfolgt. „Herr K. (Name der Redaktion bekannt)“, sagt Wandgraf, „ich bin der Schiedsrichter-Beobachter. Wie geht es Ihnen gesundheitlich?“

„Geht wieder“, antwortet K..

„Freut mich zu hören“, sagt Wandgraf. „Sie sind doch auch Mannschaftsvertreter. Ich möchte Ihnen gratulieren. Es hat da beim Ergebnis eine kleine Korrektur ergeben.“

# 4 (F.B.)