3.9.15

Ü 60-II – Im Pokal leider knapp verloren



Britz stand sehr sicher in der Abwehr. Wir hatten deutlich mehr Spielanteile, aber keine zwingende Torchance.
Ein überflüssiger Ballverlust im Mittelfeld führte im gesamten Spiel beider Mannschaften zum einzigen vernünftigen Angriff. Leider für Britz. Ironie des Schicksals: der Torschütze sollte von Michael Schmidt in Manndeckung genommen werden. Michael kam leider etwas zu spät und sollte gerade eingewechselt werden. Uns fehlten nur 30 Sekunden und das Tor wäre nie gefallen.
Zwei Fernschüsse (Ebi knapp am langen Pfosten vorbei und Wolfgang S. an das Lattenkreuz) hätten kurz vor Schluss fast für den Ausgleich gesorgt. Alle Spieler haben recht ordentlich gespielt und unsere Leistung war in Ordnung. Wir haben gerecht gewechselt und alle Spieler konnten zufrieden den Heimweg antreten. Fazit: Britz war ein kleinen Tick cleverer (aber nicht besser) und hat daher nicht unverdient mit dem knappsten aller Ergebnisse gewonnen.
Marko

Ü50-1 Knapper Pokalsieg gegen Britz



Endlich ist sie vorbei, dieSommerpause. Fit und braungebrannt ging es zum Saisonauftakt der Ü50-1 im Pokal zu Hause gegen Concordia Britz. Wir spielten unter erschwerten Bedingungen, denn erstens hatten wir auf Wunsch der Britzer das Spiel auf den ungewohnten Mittwoch verlegt und zweitens spielte Britz in Gelb und wir in ungewohntem Schwarz.

„Leute, achtet bitte darauf, nicht die Gelben anzuspielen, sondern die Schwarzen!“ lautete Grimmis eindringlicher Appell vor Spielbeginn. Wir hielten uns weitestgehend daran und auch Grimmi selbst spielte zumindest nicht die Gelben an…

Wir bestimmten das Spiel. Die Britzer spielten für einen Bezirksligisten ausgesprochen stark. Sie verteidigten unermüdlich und geschickt. Nach vorn spielten sie schnelle und überfallartige Konter, zumindest versuchten sie das. Denn unsere Abwehr war wieder hellwach und zweikampfstark, so dass ich in der ersten Halbzeit keine große Mühe hatte, ein paar Fernschüsse abzuwehren. Aber auch bei uns blieben die dicken Torchancen Mangelware, weil die Britzer im Torraum mit Glück und Können abräumen konnte. Ein oder zwei Tore für uns wären eigentlich fällig gewesen, daher wollten wir in Halbzeit Zwei den Druck erhöhen und das Spiel noch etwas breiter machen, um die mit nur einem Wechselspieler angereisten Britzer mürbe zu spielen. So erspielten wir uns ein deutliches Übergewicht und ließen aber leider etliche Torchancen ungenutzt. Es war schließlich Didi, der auch keine Lust auf Elfmeterschießen hatte: Karsten und Uwe führten eine Ecke kurz aus, ein Doppelpass, ein scharfer, flacher Pass in den Strafraum, Stephan lässt clever durch und Didi hat keine Mühe, zum 1:0 einzulochen.

Wir drückten weiter, aber ein weiterer Treffer wollte uns nicht gelingen. Und wenn die Britzer, nachdem wir auf ihren Wunsch das Spiel verlegt hatten, sie in unseren Farben spielen durften und ohne jegliche flüssige Gegenleistung zwei Minuten vor Schluss nach einer von uns unglücklich abgewehrten Ecke fünf Meter vor meinem Tor frei zum Schuss kommend den Ball nicht in die Wolken gejagt hätten und ich ihn nicht gehalten hätte, dann wäre es ein bisschen zu viel des Glückes gewesen.

So freuten sich über einen hart erkämpften Sieg:

Grimmi, Schreibi, Sempi, Klaus, Karsten, Andi Hä., Stephan, Uwe, Didi und

Hans Sch.

21.8.15

Fußball in der DDR

Aus Anlass des 25. Jahrestages der Deutschen Einheit setzt die Deutsche Gesellschaft e. V. im Jahr 2015 mit der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und dem Berliner Landesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen ihre gemeinsame Diskussionsreihe "Erinnerungsort DDR" mit acht Veranstaltungen fort, um dem Zusammenspiel von Alltag, Herrschaft und Gesellschaft in der DDR nachzugehen.

Hiermit laden wir Sie herzlich zur fünften Veranstaltung zum Thema "Macht und Meisterschaft. Fußball in der DDR" ein.

Ort: Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Kronenstraße 5, 10117 Berlin

Zeit: Dienstag, 8. September 2015 (18:00 - 20:00 Uhr)

Wir würden uns freuen, Sie am 8. September 2015 begrüßen zu dürfen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Eintritt ist frei.

gez. Deutsche Gesellschaft e. V.




20.8.15

34 Grad, nur ein Wechselspieler, Pech und ein sehr starker Gegner.

1:3 !
Nein, das war nicht gerecht.
In den ersten 15 Minuten waren wir besser.
Ein Foulspiel (in einem Punktspiel hätte man "Rot" geben können) verhinderte unsere Führung.
Ein Glückstor brachte den Gegner in Führung.
0:2 und 0.3 folgten in einen etwas schwächeren Phase. Der Gegner war mit 5 Wechselspielern (alles sehr starke Fussballer) top besetzt.
Diese Führung war zu hoch und unverdient.
Wir hatten doch selbst noch eine 100%-Torchance und viele gute Gelegenheiten (alle Chancen gegen eine sehr starke Mannschaft erspielt). Das erinnerte an "alte" Zeiten.
Halbzeit.
Wir stellten das Mittelfeld um und es wurde unglaublich.
Wir erzielten sofort das 1:3 und wurden besser und besser. Das 2:3 lag in der Luft. Natürlich hatte der Gegner auch noch Torchancen, aber jetzt waren wir besser und hatten sogar mehr Kraft.
Leider verletzte sich ein Gegenspieler (es gab keinen Kontakt) und das Spiel wurde abgebrochen.
Zwei Wechselspieler mehr und alles wäre möglich gewesen.
Diese Mannschaft (Peter, Klaus, Arne, Blondie, Stefan, Gür, Berrie und Jörg) hat für sehr viel Freude gesorgt.
Das war Fussball. Noch etwas Feinarbeit und wir werden ein schönes Fussballjahr erleben. Wir werden nicht Meister, auch nicht aufsteigen oder das Pokalfinale erreichen, aber wir werden mit Freude Fussball spielen.
Aus diesen tollen Mannschaft sollte man keinen Spieler besonders loben, aber zwei Spieler sorgten für viel Verwunderung.
Wer von euch erinnert sich noch an den "alten" Arne (ballsicher, clever und ein Pokalheld von 2013) ?
Gestern war er wieder da.
Danke Arne.
Was ist mit Wolfgang "Blondie" Schwarz passiert?
In den letzten Wochen und Monaten wirkte er manchmal müde oder sogar lustlos, als ob er eine Last mit sich trägt.
Gestern war er voller Freude und Energie. Er spielte auf höchster Ebene. Das war absolute Spitzenklasse.
Danke Wolfgang.
Leider bist du noch so jung, aber wir freuen uns ganz besonders auf deinen 60. Geburtstag.
Marko 15/08/2015

24.7.15

Von irren und halbirren Fußballern

Empfohlene Urlaubslektüre: die Autobiographie von Uli Borowka. Neben seiner Schilderung vom Alkoholmissbrauch ist die Beschreibung des Profi-Alltags in den 80er Jahren sehr interessant. Unter Heynckes und Rehhagel gab es die brutalsten Trainingsmethoden, keinerlei seelische Unterstützung und die Anweisungen für Brutalo-Fußball. Daneben gibt es aber auch Geschichten von "feinen Kerlen" wie Klinsmann und den Rummenigges, von komplett Irren wie Mario Basler, Maradona und eben Borowka, und von leicht Bekloppten wie Matthäus. Aber allesamt Ausnahmespieler. Wer das Buch noch nicht kennt: kann ich wärmstens empfehlen.

Volle Pulle. Mein Doppelleben als Fußballprofi und Alkoholiker. 304 Seiten, Edel-Verlag

Interviews:



Wer war Lilli Henoch?

Anlässlich der Makkabiade in Berlin (Juedische-Spitzensportler-zwischen-Erfolg-und-Verfolgung) erinnert eine Ausstellung am Berliner Hauptbahnhof an die Leichtathletin und vierfache Weltrekordlerin Lilli Henoch vom Berliner SC - eine der bedeutendsten Sportlerinnen der 1920er Jahre.
Näheres: lilli-henoch-juedische-sportlerin
und
Wiki/Lilli_Henoch.

Leider ist bisher unsere ehemalige Vereinskamaradin auf der BSC-Hauptseite (www.berlinersportclub.de), auch unter Historie, unerwähnt.