18.11.09

Neue Trainingszeit !!

Gemäß Trainingsplan ab 23.11.2009, veröffentlicht auf der BSC-Fußballseite, trainieren wir Mittwochs zwischen 20:10 und 21.30 Uhr.
Nachteil: Die Trainingszeit ist 10 Minuten kürzer. Vorteil: Die Altligamannschaften sind wieder unter sich. Die Senioren trainieren vor uns. Wer die neue Einteilung zu verantworten hat ist mir unbekannt. Ich kann damit leben.
Bis dann Peter (Ü40 II)

7.11.09

Kalte Dusche – aber nicht auf dem Platz

Auf der Hans-Rosenthal-Sportanlage war am Abend zuvor der gesamte Strom ausgefallen. Dabei hatte auch die Steuerung der Boiler Schaden genommen, so dass wir nach dem Spiel nur zu einer Katzenwäsche kamen. (In unserer Jugendzeit gab es häufiger kalte Kabinen und gar keine Duschen.) Aber das machte uns nichts, ein 6:0-Auswärtssieg wärmt Herz und alles andere…
Mit Respekt waren elf leader zum Kühler Weg gefahren, bei der letzten Begegnung hatte Eichkamp-Rupenhorn uns hier noch mit 1:0 geschlagen.
Aber wir fanden gut ins Spiel, kamen zu entsprechend vielen Torchancen, die Abwehr ließ kaum einen Vorstoß in die eigene Hälfte zu, und nach dem 2:0 ließ die Laufbereitschaft der E.-Rupenhorner deutlich nach.
In regelmäßigen Abständen fielen unsere Tore, eins wieder einmal schöner als das andere. Wir sind momentan aber auch gut eingespielt, die Stimmung ist super, die Laufbereitschaft lässt nichts zu wünschen übrig und als Spitzenreiter bringt einem der Gegner schon besonderen Respekt entgegen.
Torschützen: Doppelpack-Andi, Hannes (Quote Tore:Chancen heute nur 5 %. Aber keine Kritik, er rackerte was das Zeug hielt, riss Lücken auf und gab Vorlagen), Micha, Wolfgang und Arne.
Bemerkenswert ist, dass wir auch nach einer hohen Führung unser Spiel beibehielten, das wir am besten beherrschen: Flachpass und Bewegung, mindestens zwei Anspielstationen. Das war schon eine reife Leistung.

Nach dem schönen Erfolg lohnt sich ein Blick auf die Tabelle:


Unser herausragend gutes Torverhältnis ist wie ein weiterer Pluspunkt. Aber: Es scheint sich in unserer Staffel ein Fünfkampf um die drei Aufstiegsplätze herauszukristallisieren, also, da sind wir noch lange nicht durch. Gleich kommenden Montag steigt am Hubi der nächste Showdown, wenn sich Berolina Mitte (bislang ein unbeschriebenes Blatt für uns) zum Spitzenduell vorstellt.

20.10.09

Pflichtsieg

Zunächst taten wir uns schwer - der leichte Spielfluss vom match of the year beim SV Adler wollte sich nicht so recht einstellen. Aber der BFC Südring stemmte sich auch mit aller Macht gegen eine Niederlage beim leading team, mindestens zu fünft im eigenen Strafraum waren sie nur auf Spielzerstörung aus, eigene Offensivbemühungen endeten schon an der Mittellinie.
Übrigens Dank an unseren Old-Capitano Peter S., der - noch immer an den Knieen laborierend - zum Zuschauen vorbeigekommen war und ohne lange zu fackeln für den nicht-erschienenen Schiri einsprang.
Mitte der ersten Halbzeit geschah etwas, was uns normalerweise aus der Bahn wirft: eine Unregelmäßigkeit beim Wechseln. Doch das Wechselchaos des leading teams führte diesmal zu einer kurzen Unaufmerksamkeit der Südringer, die Hannes gedankenschnell zur Erspähung der entscheidenden Lücke und erfolgreichem Torschuss nutzte.
Damit war der Bann gebrochen, jetzt spielten wir besser auf. Neben vielen weiteren Chancen erzielte Hannes wiederum ein bemerkenswert schönes Kopfballtor zum 2:0- Halbzeitstand.
Nach der Pause das gleiche Bild: Alles spielt sich in der Südring-Hälfte ab, wir vergeben nur etwas zu viele Chancen. Dennoch: 3:0 durch Andi Hä., 4:0 nach Stockfehler der Keepers durch Arne. Dann ein Gastgeschenk von Micha K., er ermöglicht den (aufgrund des zum Teil unsportlichen Meckern unverdienten) Ehrentreffer. Schlusspunkt: das 5:1, wieder durch Andi Hä.
Letzter Schlusspunkt: eine Kiste Kaltgetränke von Roland in der Kabine.


Die Torschützen Hannes und Arne

15.10.09

Pinball Wizard



Spiel gegen den Tabellenführer. Prima Kunstrasen, prima Kabine und gefühlte 200 Zuschauer – ein würdiger Rahmen für das Spiel des Tabellenführers gegen den Tabellenzweiten vom Hubi. In der letzten Saison hatten wir sie nach 3:0-Führung noch 3:2 geschlagen. Bernd Grimm sollte auch mitspielen. Für mich als Torwart hieß das: warm anziehen! Ich stellte meine Trinkflasche in das Tor neben den Pfosten. Da sollte sie bis zur Pause stehen bleiben.
Die Adler begannen stark, hatten gute Einzelspieler. Wir wollten sie in Sicherheit wiegen und dann auskontern. Nach fünf Minuten griffen sie über ihre rechte Seite an. Wolfgang Sch. wollte den Ball nicht wegpieken, sondern ablaufen. Der Adler schaltete den Turbo ein und konnte scharf nach innen flanken. Ich hätte versuchen können, die Flanke abzuwehren, wähnte Ändy aber im Abwehrzentrum, der den Ball sicherer hätte wegschlagen können. Doch bevor ich mich umdrehen konnte, zischte der Ball an meinem Kopf vorbei ins Tor. Keine Ahnung, wo der Adler herkam - ich war das Murmeltier. Und meine Flasche kullerte über den Kunstrasen.
Nun mussten wir das Spiel machen. Die Adler standen hinten sicher und verlegten sich aufs Kontern. Aber hinten ließen wir nichts mehr anbrennen. Unsere Angriffe waren zunächst noch relativ harmlos, aber wir erhöhten den Druck kontinuierlich. Und wir hatten Hannes, das Strafraumungeheuer. In der 20. Minute schlug Bernd eine hohe Flanke an den langen Pfosten, Hans stieg hoch und konnte den Ball trotz leichter Rücklage einköpfen. 1:1 stand es zur Pause. In der Pause warnte Wolfgang Sch.: „Wer das Spiel macht, verliert!“ Ich ließ meine Flasche sicherheitshalber in der Kabine.
Bernd erhöhte kurz nach der Pause nach schöner Einzelaktion zum 2:1. Die Adler mussten nun versuchen, das Spiel zu machen. Aber das ließ Hannes nicht zu. Nach einer Arne-Gerdts-Flanke erhöhte er per Kopfballtorpedo unter die Latte zum 3:1. Zwei weitere Kopfbälle von ihm sausten knapp neben das Tor.
Nicht nur in der Luft, sondern auch am Boden verbreitete er Angst und Schrecken. Flach angespielt nahm er den Ball völlig unberechenbar an und die Gegner mussten sich zu zweit oder dritt auf ihn stürzen. Gegen Mitte der zweiten Halbzeit verursachte er im eigenen Strafraum aus dem Nichts eine Ecke und legte danach zweimal wunderbar für die freistehenden Stürmer auf. „Hannes, Du bist Stürmer, geh in den gegnerischen Strafraum!!“ verscheuchte ihn Bernd – zu meiner Erleichterung.
Der Höhepunkt des Spiels stand jedoch noch bevor: Ein 3:1 ist ein klares Ergebnis, aber ein 4:1 drückt einen Klassenunterschied aus. Ändy He. brannte vor Ehrgeiz. Er nahm sich den Ball zum Freistoß fünf Meter vor der Strafraumgrenze. Was tun? Hannes sollte keinesfalls ein drittes Tor erzielen. Und die Mittelfeldstrategen Bernd und Wolfgang W. sollten sehen, dass andere Leute auch spielen können. Arne schimpft zu viel, Berri träumte. Axel stand draußen und Andi Hä. kreuzte irgendwo hinter den Gegenspielern. Wolfgang Sch. sicherte hinten ab. Ändy He. musste es also selbst tun! Sein Leben zog an ihm vorbei. War das nicht etwas in der Schule gewesen? Physik? Einfallswinkel = Ausfallswinkel? Oder hatte er den Physikunterricht nicht gelegentlich geschwänzt, um in der Kneipe zu flippern? Das wars! Er zog die Kugel scharf in und flach in den Strafraum – Zong – Zong – Zong prallte sie von Bein zu Bein ins Tor. Highscore und Freispiel!

* * *

Gar nicht mal schlechtes Kindlpils vom Fass gab es in der Sportlerpinte des Adlernests. Die Speisekarte bot die gesunde vegetarische leichte Sportler-Bio-Vollwertküche: Wiener, Knacker, Bockwurst, Rostbratwurst, Boulettesenf, Boulettecurryketchup. Der ob der souverän eroberten Tabellenführung und dem bisher besten Spiel der Saison fröhlichen BSCer-Runde erzählte Ändy fünfmal in anschaulichster Weise Entstehung und Vollendung seines Tores. Bei unserer Weihnachtsfeier, wenn Ändys Lebensgefährtin Anke mit am Tisch sitzt, wird dann die XXL-Version geboten!
Hans Sch.

5.10.09

Kalte Dusche für Ex-Bundesligisten



Bild 1: Dies ist Hannes W. (nicht zu verwechseln mit Hennes VII. aus Köln). Friseur: Berlin-Mitte. Maschinenschnitt - 6,90 € - mit Trinkgeld 7,50 €. Alle drei Wochen.

Mit acht Mann begannen wir am Freitag Abend am Hubi das Punktspiel gegen die älteren Herren von Tennis Borussia. Ob sie Bundesligaerfahrung hatten? Wenn ja, dann war es lange her. Wir setzten sie umgehend unter Druck und nach etwa 10 Minuten hämmerte Roland den Ball zum 1:0 ins Tor. Roland hatte sich viel vorgenommen und nach einigen weiteren Gewaltschüssen tankte er sich zur Außenlinie durch, flankte scharf auf Berry, der den Ball volley und unhaltbar einschoss. Von zwei abgefälschten Fernschüssen abgesehen, hatte ich als Torwart nicht Ernsthaftes zu tun. Kurz vor der Halbzeitpause nutzen die Tennis-Borussen aber die einzige Unachtsamkeit unserer Abwehr und wir gingen mit einer knappen 2:1-Führung in die Pause.
Mittlerweile war auch Bernd erschienen, so dass ich unser Spiel in den nächsten 20 Minuten nur noch aus der Ferne sehen konnte. Ich konnte auch sehen, wie sich unsere erste Ü40 aufwärmte und wie zweimal Bernd, Hannes und schließlich Andi Hä. zum 6:1 erhöhten. Unsere Defensivkräfte Ändy, Arne, Micha und Wolfgang gingen leer aus – aber so ist Fußball. Nachdem Bernd sich 10 Minuten vor Schluss verabschiedete um bei der Ü40 mitzuspielen, bekam ich wenigstens noch zwei Bälle aufs Tor, aber es blieb beim verdienten 6:1.

Hans Sch.

20.9.09

Starke Hanseaten

Zwei Minuten vor Schluss endlich wieder ein gut vorgetragener Angriff der Old Boys. Roland wird etwa 13 m halblinks vor dem Kasten freigespielt, nimmt mit perfekter Schusshaltung Maß, zieht ab, der Ball fliegt in das vom Keeper unerreichbare hintere Dreiangel und … klatscht an die Latte. Die restlichen Sekunden spielt Hansa 07 routiniert Ball-Halten.

Zwei Minuten nach Anpfiff der 2. Halbzeit ein harmloser Angriff der Kreuzberger, wir stehen in Überzahl in der Abwehr. Plötzlich jedoch dreht sich der Stürmer durch zwei unserer Abwehrspieler hindurch (den Trick hatte Andi Au. mal in Heiligensee vorgeführt) und lässt unserem guten Keeper Hans Sch. keine Chance. Man konnte dem Spielverlauf nach ahnen, dass das bereits das letzte Tor des Spiels war.

Dabei hatte alles so gut angefangen: Nach vorsichtigem Beginn erzielten wir mit schnellen überraschenden Angriffen mehrere Großchancen, eine davon führte durch Andi Hä. zum 1:0. Er erzielte auch das 2. BSC-Tor und war "man of the half match". In Halbzeit Zwo konnte er leider wegen eines Erkältungsinfekts nicht mehr auflaufen.

In Minute 21 wechseln wir zwei Spieler, und diesen kurzen Moment der Verwirrung nutzt Hansa zum 1:1. Wir sind geschockt, und fangen mit dem nächsten Angriff sogar das 1:2. Jetzt schlagen wir aber zurück zum Ausgleich und erzielen durch Hannes sogar die erneute Führung. Den Zuschauern wurde einiges geboten, in dieser Phase 4 Tore in sechs Minuten! Leider auch ein tödlicher Fehlpass in der eigenen Hälfte, den Hansa eiskalt zum 3:3-Pausenstand nutzt.

Insgesamt war Hansa ein starker Gegner, der taktisch hervorragend defensiv mit gefährlichen Kontern spielte. Die gelegentlichen Schwächen in der Abwehr konnten wir nicht konsequent genug nutzen, Torchancen waren einige da. Auch hatten wir einige ungewohnte Unsicherheiten in der Abwehr und überraschend viele Fehlpässe im Mittelfeld.

Die Stimmung war anschließend nicht so rosig, aber dann wurde die Parole ausgegeben: In zwei Wochen gegen TeBe beginnt das Spiel bei 0:0 …

10.9.09

Tabellenführer

Das Stadion Lichterfelde am Ostpreußendamm wurde zur Lichtathletik-WM 2009 nochmals verbessert, Usain Bolt durfte neben saftig grünen Wiesen auf blauer Laufbahn trainieren, Kabinen und Duschen sind tipptopp. (Wann kann man das endlich vom Hubi sagen?). Schon zur Fußball-WM 06 gab es hier Investitionen, zudem hat LFC mit Hilfe eines Sponsors ein beeindruckendes Vereinshaus mit großem Casino hingestellt.
Bei herrlichstem Wetter reisten wir zu unserem ersten Punktspiel der neuen Saison an.
10 Aktive waren heiß auf den ersten Sieg, an der Linie war Arne fast immer ein guter Linienrichter und Coach.
Die Anfangsminuten verliefen ausgeglichen, danach erzielten wir zunehmend Übergewicht. Hierbei muss Andi Hä. herausgehoben werden, der in der ersten Halbzeit herausragend spielte. Chance um Chance arbeitete er heraus, allerdings schwächelte er zunächst noch im Abschluss. Dann jedoch kam ein unwiderstehlicher Zwischenspurt, der uns den Pausenstand von 3:0 bescherte.
In Halbzeit 2 gab es weitere schöne Spielzüge, und nochmals zwei ebensolche Tore. Kurz vor Schluss erzielte LFC mit schönem Distanzschuss den Ehrentreffer.
Diese 5:1 nach angenehm fairem Spiel ist ein schöner Start in der Staffel, zusammen mit Adler (Sieger gegen SG Eichkamp-Rupenhorn) sind wir Tabellenführer.
Torschützen: 2 x Hannes, Andi Hä., Axel, Roland.
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