6.11.12

Erneutes Unentschieden für die Ü50-1

Mit dem FC Grunewald wartete für die Ü50-1 erneut ein in jeder Hinsicht starker Gegner. Dank konzentrierter Abwehrarbeit ließen wir nur wenige Chance zu, aber dennoch stimmte bei uns heute leider die Zuordnung nicht immer, so dass wir häufiger Mühe hatten, die sich im Mittelfeld aufbauenden Unterzahlsituationen auszubügeln. Kritisch war es für uns bereits in der dritten Minute, als ein Grunewalder Stürmer allein vor mir auftauchte und zum Glück weder den Schuss noch den Nachschuss versenken konnte.
Aber wir hatten doch die größere Zahl von Torchancen und wenn der Torwart von Grunewald mal nicht klären konnte, dann hatten wir entweder daneben geschossen oder wir kratzten den Ball selbst von der Linie.
0:0 stand es also zur Pause nach einer Halbzeit mit leichten Vorteilen für uns. Dass die Halbzeitansprachen nicht immer die gewünschten Reaktionen hervorrufen, sondern gelegentlich das genaue Gegenteil sah man kurz nach der Pause: Wir hatten vorn einen Einwurf verdaddelt, verloren ohne rechte Gegenwehr vier Zweikämpfe und die Grunewalder können sich sogar in unserem Strafraum den Ball noch ungestört zuschieben. Dass ich dann den eigentlich etwas verunglückten Schuss aus Nahdistanz über den Fuß rutschen lasse, setzt dieser Aktion noch die Krone auf. Aber wir legen einen Gang zu und setzen die Grunewalder stärker unter Druck. Doch leider läuft unser Kombinationsspiel heute nicht so flüssig wie in den letzten Wochen, so dass nur relativ wenige Torchancen gegen die gut verteidigenden Grunewalder herausspringen. Es ist Didi, der zehn Minuten vor Schluss mit einem eiskalten und gekonnten Heber den Grunewalder Torwart zum 1:1-Ausgleich überwinden kann.
Für das Siegtor hat es nicht mehr gereicht und da die Grunewalder auch noch einige durchaus gefährliche Konter vortrugen, müssen wir das Unentschieden trotz des vermeidbaren Gegentores als leistungsgerecht anerkennen.

Hans Sch.

Ü60 – Ausrutscher in Buchholz

Einmal musste es ja passieren – das Reißen einer unglaublichen Siegesserie. Dass dies aber nach acht Punktspiel- und zwei Pokalsiegen ausgerechnet beim Tabellenvorletzten SV Buchholz geschehen kann, daran wurde von niemandem auch nur ein Gedanke verschwendet.

Vor dem Spiel herrscht 1 x Skepsis, 1 x Entschlossenheit, 1 x Gelassenheit und 3 x freudige Zuversicht

Zunächst läuft ja auch alles nach Plan, die BSC-Oldies sind drückend überlegen, erzielen nach zwei Großchancen das 1:0 und haben weitere ausgezeichnete Einschussmöglichkeiten. Diese werden jedoch etwas leichtfertig vergeben und so etwas kann sich bekanntlich rächen.

In der zweiten Halbzeit zwar ein ähnliches Bild: BSC-Ü60 spielt feldüberlegen - zehn Ecken allein in der zweiten Halbzeit sind ein guter Indikator dafür -, kommt jedoch zu weniger Torchancen. Der Sportverein Buchholz zieht allerdings auch ein dichtes Bollwerk auf, zumeist mit fünf Spielern am und im eigenen Strafraum. Und dann sind da noch zwei „Konterchen“, die mit gnädiger Mithilfe der BSCer tatsächlich das Spiel umdrehen.

So ärgerlich die erste Niederlage in der Geschichte einer BSC-Ü60-Mannschaft auch ist, vielleicht war sie ja der richtige Dämpfer vor dem nächsten Spiel, der Achtelfinal-Pokalbegegnung beim SV Schmöckwitz-Eichwalde, zurzeit Tabellenzweiter in der Landesliga. Auch an den Aufstiegsambitionen der BSC-Ü60 ändert sich nichts, das Team hat drei Punkte Vorsprung vor dem Tabellenzweiten und elf Punkte Vorsprung vor dem ersten Nicht-Aufstiegsplatz (Tabellenfünfter).

3.11.12

Ü50-1: 1:1 gegen Empor


Empor war mit der Empfehlung eines 1:1 gegen den bisher verlustpunktfreien Tabellenzweiten Hertha BSC II Gegner unseres ersten Heimspiels am Mommsenstadion. Empor spielte einen guten Ball, enorm lauf- und kampfstark brachten sie uns ganz schön ins Schwitzen. Ihre Stürmer konnten zwar selbst keine große Gefahr entfalten, banden aber dank ständiger Wuselei unsere Abwehrspieler und eröffneten den nachrückenden Mittelfeldspielern immer wieder Schusschancen. Aber nach einem Warnschuss von Empor in der zweiten Minute diktierten wir das Spiel, doch wieder einmal konnten wir etliche Großchancen nicht nutzen. Und wenn der hervorragende Keeper von Empor überwunden war, klärte Karsten auf der Linie. Erst in der Mitte der ersten Halbzeit schlug Didi eine Ecke butterweich auf den Fuß von Andi He., der den Ball volley zum 1:0 versenkte.
Auch in Halbzeit Zwei hatten wir mehr vom Spiel, aber nachdem wir erneut mehrere Chancen versiebten, witterte Empor die Chance auf einen Punktgewinn. Und während uns  - auch bedingt durch ungewohnt viele Abspielfehler – gegen Ende der Partie die Puste langsam ausging, legte Empor nach.
Mitte der zweiten Hälfte konnte Grimmi einen Ball von unserer Torlinie wegschlagen, den Empor bereits hinter der Linie gesehen hatte. Mit der entsprechenden Wut im Bauch berannten sie unser Tor und eine Minute vor Schluss konnte einer der schussstarken Mittelfeldspieler aus großer Entfernung mit einen Aufsetzer zum nicht unverdienten 1:1 – Endstand ausgleichen.
 
Da auch unsere Tabellennachbarn Federn lassen mussten, ist in der Tabelle nichts angebrannt aber bei etwas mehr Konzentration muss man so ein Spiel eigentlich gewinnen.
 
Hans Sch.

1.11.12

Saures für die BSC Ü50-2, Süßes für Hansa 07

So schlecht war die Stimmung selten nach einem Spiel der Ü50-2 – dabei gehört gute Laune doch zum Wichtigsten beim Fußball überhaupt!
Aber nach dem Spiel waren wir alle ziemlich sauer:
Sauer auf den Angriff, der einige glasklare Chancen nicht verwerten konnte, sauer auf die Abwehr, die bei allen drei Gegentoren gepatzt hatte, sauer auf den Schiedsrichter, der uns drei klare Elfmeter versagt und zwei gelbe Karten aufgrund mangelnder Souveränität gezeigt hatte und in Sachen Regelkunde und Fingerspitzengefühl sogar von Lothar G. eine Lehrstunde erhalten könnte, und der eine oder andere war sauer über die eigene Leistung und noch mehr über die des einen oder anderen Mitspielers.
Da nutzte es wenig, dass wir zwei schöne Tore erzielt hatten (eine von mir an der Strafraumgrenze direkt genommene Ecke von Manni zur 1:0-Führung und ein von Manni souverän abgeschlossener Konter zum 2:2-Ausgleich) und dass Micha im Tor ein paar Glanzparaden zeigte.
Mit einem Unentschieden wären wahrscheinlich alle halbwegs zufrieden nach Hause gegangen und uns bleibt nur als kleiner Trost, dass wir den Sportsfreunden von Hansa 07 einen unverdienten Sieg am ehesten gönnen.
Unser Kader: Micha K., Wolfgang S., Wolfgang W., Ändi H. von der Ersten, Arne, Roland Bö., Peter, Manni, Marko, Hans Sch.


Hans Sch.

27.10.12

Vornehmes Wannsee

  Einen feinen Sportplatz haben sie an der Chausseestraße, Nähe Rathaus Wannsee, – erstklassigen Kunstflor auf nicht zu hartem Untergrund. Und der Umkleidetrakt ist ein prima gestalteter Neubau, von derartigen Anlagen kann der BSC nur träumen.
Elf Mann waren überpünktlich vor Ort, alle wollen teilhaben an der Superserie der BSC-Ü60. Um es vorwegzunehmen: es gab den 9. Sieg im 9. Pflichtspiel. Allerdings kam er nicht so strahlend zustande wie das Ergebnis (7:0) vorspiegelt: In der ersten Halbzeit wurde manchesmal doch wild durcheinandergerannt. Statt mit planvollen Angeboten das Spiel zu staffeln und die gesamte Spielfeldbreite auszunutzen, probierten wir es einige Male zu viert (!) durch die Mitte.
In der zweiten Halbzeit sah es jedoch schon eher nach Fußball aus, jetzt gelangen öfters gute Zusammenspiele, überraschende Spielzüge und schöne Tore.
Was war noch bemerkenswert:
  • Klaus steht im Abwehrzentrum mit Ruhe, Kraft und Ausstrahlung wie ein Fels in der Sturmflut.
  • Claus hielt in der 40. Minute einen gefährlichen Flachschuss, indem er blitzschnell herabhechtete – umso bemerkenswerter, als er vorher kaum beschäftigt wurde.
  • Peter fand akustisch nicht statt, sondern konzentrierte sich aufs Spiel, sehr angenehm.
  • Auch bei Auswärtsspielen müssen wir nicht auf unsere Fans verzichten. Dank an Marko, Ändy und Hans Sch.
  • Da der angesetzte Schiri nicht kam, war Ändy sofort bereit einzuspringen. Noch maal Danke. Er leitete souverän.
  • Last not least Helmut, mit Spiel- und Einsatzfreude schoss er verdiente drei Tore. Die anderen Treffer: Hannes, Jörg (2) und Jürgen.
 
Zum Vergrößern Bild anklicken

Nach dem Spiel ging es in eine feine Location, im Restaurant ‘Die Eselin von A.‘ (Königstraße 10, 14109 Berlin (am Wannsee); vgl. http://www.die-eselin-von-a.de), hatte Jürgen einen Tisch reserviert. Beim Frischgezapften und einer Runde köstlichem Flammkuchen ließen wir es uns gut gehen und beguckten nebenbei den CL-Sieg des BVB gegen Real Madrid.
Alles in allem: Nach Wannsee kommen wir gern wieder.

2. von rechts: Der Wirt - ein ehemaliger BSC-Spieler.
Foto: McÄndy

Ü50-1: Weiter bergauf


Leicht machten es uns die Grünauer nicht bei unserem 4-0 Auswärtssieg bei frühwinterlicher Kälte im fernen Südosten. Die erste Torchance hatten die Grünauer, aber dann nahmen wir das Heft in die Hand und Frank Mö. konnte nach fünf Minuten seinen dritten Riesen von der Strafraumgrenze in die linke untere Ecke pieken.

Es folgte ein 40 minütiger intensiver Schlagabtausch, bei dem wir zwar die weitaus größere Zahl von Chancen herausspielten und eigentlich in allen Belangen die etwas bessere Leistung zeigten, aber die – überaus fair spielenden – Grünauer  ordentlich verteidigten und mit einem guten Spielaufbau immer gefährlich zu kontern drohten. Unsere Abwehr musste daher ständig hellwach sein. Die Fehlerquote war bei beiden Mannschaften sehr gering, und erst Mitte der zweiten Halbzeit konnte Didi ebenfalls mit einem überlegten Schuss von der Strafraumgrenze ins linke untere Eck den starken Torwart der Grünauer zum 2-0 überwinden.

Die Grünauer bäumten sich noch mal auf, aber es reichte nur zu einem Pfostenschuss und einem haltbaren Fernschuss. Und nachdem Ändi zehn Minuten vor Schluss Frank Mö. mit einem feinem Pass auf der rechten Außenbahn geschickte hatte, entschied Frank mit seinem zweiten Tor das Spiel.

Kurz vor Schluss erzwang Hecki durch eine scharfe Hereingabe auf Didi ein Eigentor und wir konnten uns auf die heißen Duschen freuen – die meisten Feldspieler um den reichlich geflossenen Schweiß abzuspülen und ich um wieder auf Temperatur zu kommen.

Alles in allem eine in jeder Beziehung gute Mannschaftsleistung. Unser nächstes Ziel ist nun die Wiederherstellung der Getränkeversorgung nach dem Spiel und dann nehmen wir Tabellenplatz Drei ins Visier!

Hans Sch.

23.10.12

Ü50-2: Im Stadion Rennbahnstraße


Wenn einer eine Reise tut, kann er was erleben...

An der Rennbahnstraße 45 in Weißensee, kurz vor der polnischen Grenze, befindet sich ein Zaun, und dahinter nichts als dunkle Büsche. Den Eingang finden wir mehr oder weniger schnell, aber dann beginnt ein Suchspiel auf dunklen Wegen. Irgendwann weist der Platzwart, der auf dem Gelände per Auto hin- und herfährt, den richtigen Weg.

Hier ist die Heimat des Sportvereins Blau-Gelb Berlin (so benannt seit 1991), gegründet wurde er 1951 als Betriebssportgemeinschaft Aufbau Weißensee.



Die Radrennbahn Weißensee wurde 1955 auf dem Gelände der ehemaligen Trabrennbahn Weißensee erbaut. Sie wurde in den 1980er Jahren für Musikgroßveranstaltungen genutzt, u.a. mit Joe Cocker und Bruce Springsteen. Im August 1990 traten hier die Rolling Stones auf.

In den späten 1990er Jahren wurde der Rundkurs der Radrennbahn abgerissen.


Micha Ka., Arne, Axel, Hecki, Roland Bö., Wolfgang We., Boris G. und Marko hatten den Weg nach „Fernost“ gefunden. Der Gegner war uns diesmal leider an Einsatz und Laufbereitschaft überlegen, so dass wir nicht wie gewohnt ins Spiel kamen. Hinzu kam eine ruppige Gangart, die die Knöchel u.a. von Hecki und Boris zu spüren bekamen. So wurde Boris im Strafraum umgerissen, bekam aber, als er sich lautstark beschwerte, nur die Gelbe Karte.

Jede Mannschaft schoss ein Tor, eins Blau-Gelb nach einer 1:1-Situation, eins BSC nach einer flachen Ecke, leider ins eigene Tor.

Mit etwas planvollerem Spiel und mehr Laufbereitschaft beim Anbieten können wir die Blau-Gelben im Rückspiel bestimmt schlagen, die bessere Technik und Atmosphäre in der Mannschaft haben wir sowieso!