13.3.16

Ü50-1 gewinnt 3:0 in Lichtenberg


Trainingslager ja oder nein, fragen sich manche Teams. Unserem Spiel hat der Einsatz der drei braungebrannten Trainingslagerheimkehrer Daro, Didi und Uwe jedenfalls ausgesprochen gut getan, so dass wir unseren Grottenkick bei Teutonia fast vergessen können.

Grimmi befahl einen Auswärtssieg und Pressing ab Minute 1. Recht hatte er und schon in den ersten fünf Minuten prüften wir den stärksten Lichtenberger zwischen den Pfosten zweimal.  Auch nachdem Uwe auf Vorlage von Didi zum 1:0 eingeschossen hatte, spielten wir weiter offensiv. Vielleicht etwas zu offensiv, denn kurz vor der Halbzeit erlaubten wir den Ostberlinern zwei kreuzgefährliche Konter, die wir nur mit größter Mühe, Glück und dank fehlender Kaltschnäuzigkeit der Lichtenberger Offensivkader unbeschadet überstanden.

In Halbzeit zwei war etwas kontrollierteres Spiel angesagt. Und auch das beherrschten wir. Logische Folge waren Treffer von Karsten, der am Fünfmeterraum von Didi bedient wird, und schließlich Uwe, der einen Zuckerpass von Karsten aufnimmt und aus vollem Lauf zum Endstand trifft.

Lichtenberg ist nur noch bei Ecken gefährlich, ansonsten lässt mir unsere gute Abwehrarbeit einen ruhigen Abend.

Vor der langen Rückfahrt gibt es Jever von dem frisch gealterten Schreibi für

Bernd, Klaus, Esti, Schreibi himself, Daro, Didi, Karsten, Andi Hä, Uwe und

Hans Sch.

P.S.: Trainingslager – klares Ja, aber besser in der Winterpause und nicht danach!

Ü60-1 gelingt Revance

Nach einer mehr oder weniger unglücklichen 4:5-Niederlage bei Altglienicke, im letzten Spiel vor der Winterpause, gelingt beim Start in die Rückrunde ein wunderbarer 3:0-Sieg gegen Altglienicke!
Bei nasskaltem Wetter und trotz etlicher krankheitsbedingter Absagen können wir eine schlagkräftige Truppe auf's Feld bringen.
Unser Neuzugang Michael R. sofort gut integriert, den gefährlichsten Mann der Gegner durch Wolfgang gut ausgeschaltet, sind wir auch die bessere Mannschaft. Das 2:0 quasi mit dem Pausenpfiff spielt uns zusätzlich in unsere Karten. 
In der 2. Halbzeit spielen wir konzentriert weiter und es gelingt noch das 3. Tor!
Bei gut gefülltem Casino feiern und schauen wir noch den 2:0-Sieg von Hertha gegen Schlacke 04 und teilen uns nun den 3. Platz in der jeweiligen Tabelle.

8.3.16

Ü 50 II Brandenburg 03 A (2:2)


Am 7. März ging es in die Fritschestraße gegen den Tabellenführer Brandenburg. Hier war klar, dass die Trauben hoch hängen würden. Hartmut hatte seinen Sohn zum Zuschauen mitgebracht, um ihm mal ein „richtiges Fußballspiel“ zu zeigen. Ob der junge Mann seinen Vater nun ehrfürchtig anbeten wird, konnte noch nicht geklärt werden. Manni konnte nicht spielen, stellte dann fest, dass – weil Volker (im Nachhinein entschuldigt) fehlte – der Kader nicht so üppig besetzt war. Versuche, kurzfristig noch Nachschub zu bekommen, scheiterten zunächst. Grimmi weilte angeblich in der ehemaligen Ostzone, wo er angeblich gerade 18-Loch gespielt haben wollte, von Ömer gab es keine Telefonnummer, so dass ich mich schon auf einen unschönen Abend einstellte. Dass es anders wurde, lag maßgeblich auch daran, dass Ömer doch noch informiert werden konnte und auch kurzfristig erschien.

Unsere Taktik sah vor, den Top-Torjäger Thilo Schulz in Manndeckung zu nehmen und ansonsten unser gewohntes destruktives Spiel mit Kontern durchzusetzen. Das klappte bis etwa Minute 7 ganz gut, in der Brandenburg durch ein Solo eines Mittelfeldspielers in Führung ging. Kurze Zeit später folgte der überraschende Ausgleich durch Ömer nach sehenswerter Vorlage von Stephan B. Wir gingen vor der Halbzeit sogar mit 2:1 in Führung, weil Ömer einen Abwehrfehler ausnutzte, den Ball eroberte und souverän einschob. Bei Brandenburg wurde die Stimmung schlechter, weil unser Team sich in das Spiel kämpfte. Man begann, an dem guten Schieri rumzunölen. Dabei handelte es sich bei diesem um einen Ersatzschieri von Kickers 1900 für den eigentlich angesetzten Mann, der zuvor abgesagt hatte. Zwischenzeitlich war Manni sogar als neutraler Mann im Gespräch gewesen. Ich frohlockte schon und war im Begriff, einige Schwalben einzuüben, ehe Mannis Einsatz als unnötig erachtet wurde. Dabei gilt Manni als äußerst strenger Schieri, der nicht zu Diskussionen mit den Spielern neigt. Vielleicht war es unter dem Strich gut, dass Manni uns als Coach erhalten blieb.

In der 2. Halbzeit hielt Pete einige wichtige Bälle und uns damit im Spiel. Leider entwischte mir Thilo doch einmal und konnte ausgleichen.

Wir schafften es jedoch mit einer großartigen Energieleistung, das Remis zu halten, womit Brandenburg, als Tabellenführer, und insbesondere Thilo nicht zufrieden war.

In diesem Spiel hat die Mannschaft gezeigt, was mit einer kämpferischen Einstellung zu holen ist. Mir allerdings tun heute die Knochen ziemlich weh.


Es wirkten mit: Pete, Lutz, Frank B., Olaf, Stefan K, Stephan B. Ömer, Hartmut und

Uwe.


Kommentar von Manni:


Im Hinspiel hatten wir gegen die "Übermannschaft" unserer Staffel trotz anfänglich erfolgreicher Gegenwehr klar - und in dieser Höhe nicht mal unverdient - 0:5 verloren. Nun stand also das Rückspiel an. Hoffnung machte, dass wir nicht wieder so klar verlieren werden, war das durch den Sieg am Mittwoch gegen Stern 1900 gesteigerte Selbstbewusstsein der Mannschaft und das diesmal "unser Dominator" Uwe Sy. mitspielen würde.

Aber bis zum Anpfiff standen noch ein paar so nicht erwartete Ereignisse an. Es fing mit der krankheitsbedingten Absage von Karsten Me. am Morgen des Spieltags an und fand seine Fortsetzung mit der Feststellung am späten Nachmittag, dass der als Ersatz vorgesehene Andi E. aus Termingründen doch nicht einspringen kann. Zwischenzeitlich wollte auch noch Hartmut eine "Freistellung" von der Teilnahme erreichen, welche ihm aber energisch verweigert wurde. Nachdem nun nur noch 9 Spieler zur Verfügung standen, erfolgten vergebliche Versuche weiterer Spieler zu aquirieren. Grimmi ging aus den bekannten Gründen nicht ans Telefon und Schreibi hatte sowieso keine Zeit. Ob Ömer rechtzeitig das Mail lesen und dann auch noch erscheinen würde, war auch unklar.
Dann stand kurz vor der angesetzten Anpfiffzeit fest, dass Ömer kommt. Dafür fehlte nun Volker; wo war er?
Und bevor unser Spiel endlich losging, erhielten wir zunächst einmal durch die vor uns spielenden Ü40'er Mannschaften von Brandenburg 03 und Sperber Neukölln "Anschauungsunterricht" in Sachen Pöbeln, Beleidigen, Theatralik, lautstarkes Rufen nach dem Schieri, sowie auch, wie umfangreiche und sehr lautstarke "Fanunterstützung" aussieht. Ja, sowas kennen wir beim BSC nicht. Und da das Ganze auch noch ein Pokalspiel war, gab es auch noch ein nicht enden wollendes Neun-Meter-Schießen. Immerhin waren - nachdem das Ergebnis und der Sieger feststanden - auch wieder versöhnliche Töne von allen Beteiligten (Spielern, Betreuern und Zuschauern) zu vernehmen.
Mit 25 Minuten Verspätung ging dann endlich unser Spiel los (immer noch ohne Volker, aber dafür mit Effendi als weiterem unterstützenden Fan neben Hartmut's Sohn). Zum Spiel hat Uwe ja schon das Wesentliche geschrieben. Hierzu nur noch ein paar kleine Eindrücke eines Zuschauers.
Es hat unheimlich Spaß gemacht, der Ü50-2 in diesem Spiel zuzuschauen. ALLE Spieler haben eine herausragende kämpferische Leistung gezeigt und sich gegenseitig unterstützt. Und auch als der Druck durch Brandenburg 03 immer größer wurde, wurden die taktischen Vorgaben und die Zuordnungen im Spiel immer wieder umgesetzt.
Das Unentschieden fühlt sich eindeutig wie ein Sieg an und war sowas von verdient. Ja, wir hatten sicher auch etwas Glück auf unserer Seite, aber auch wir hatten noch ein paar gute Chancen für den "Lucky Punch"; aber das wäre dann wohl wirklich zu viel des Guten gewesen.
Es ist sicher unfair, trotz der überragenden Leistungen aller Spieler der Mannschaft noch etwas besonders zu erwähnen; aber die Leistung von Uwe war sensationell. Über 60 Minuten bearbeitete er den besten Spieler in unserer Staffel (Thilo) und erzielte dabei eine Zweikampfquote von weit über 90%. Er war so erfolgreich, dass Brandenburg in der zweiten Halbzeit immer einen zweiten Spieler zu Thilo schickte, der Uwe ausblocken sollte, damit Thilo (endlich) etwas für das Brandenburgs Offensivspiel beitragen konnte. Dass das ab und an mal geklappt hat und er dann doch noch das Ausgleichstor geschossen hat - egal. Uwe war der eindeutige Sieger in diesem Duell.
Manni



Ü50-2: Gewinnen ist schon schöner!


das war meine Erkenntnis am Ende des Spiels und hatte zur Folge, dass ich jetzt den Bericht zum Spiel gegen SFC Stern schreibe.

Nach der Auftaktniederlage gegen Hohenschönhausen und den Siegen der direkten Konkurrenten am unteren Ende der Tabelle sollten wir auch gewinnen, so die Situation vor dem Spiel.

Wir fingen in den ersten 15 Minuten gut an, hinten sicher und nach vorne solide und dann auch noch durch Ömer früh in Führung gegangen. Das 1:1 für Stern fiel dann mehr überraschend durch eine Halb-Chance. Danach war es vor dem eigenen Tor mit der Sicherheit vorbei. Ein Fehler folgte dem nächsten, individuelle Fehler, falsche Zuordnungen und, und, und. Aber, der Gegner konnte keine der vielen Torchancen nutzen. Dazu konnte ein, nach meiner Meinung (ich, als vermeintlicher Verursacher muss es ja wissen, ich stand ja daneben) unberechtigter Elfmeter von Pete entschärft werden. So mussten wir mit dem 1:1 zur Halbzeit mehr als zufrieden sein.

Zu unserer Verwunderung ging der Gegner in der Halbzeitpause in die Kabine. So konnten auch wir die erste Halbzeit im Warmen analysieren, was uns wohl auch gut gelang. Uwe’s Appell ’giftiger an die Gegenspieler’ heranzugehen sollten wir beherzigen, und er war der Schlüssel zum späteren Sieg. Wir präsentierten uns als ein ganz anderes Team nach der Pause, enger am Gegner, auch mal ein Foul riskierend, führte diese Spielweise dazu, dass wir die Sicherheit in der Verteidigung wieder erlangten und durch zwei Konter innerhalb von 10 Minuten mit 3:1 in Führung gingen. Beide Tore erzielte Uwe. Danach ließen wir beste Chancen aus, ohne dass wir vor unserem Tor in größere Not kamen.

Insgesamt, insbesondere durch die Leistung in der zweiten Halbzeit, ein verdienter Sieg. Dazu beigetragen haben:

Pete (nochmals Dank, dass du den 9er gehalten hast), Lutz, Olaf, Hartmut, Volker, Manni, Uwe S., Andreas E., Ömer und

der Protokollant Karsten M.

4.3.16

Ü50-1: Bei Teutonia unter die Räder gekommen


Teutonia hatte eine richtig starke und verjüngte Truppe aufs Feld geschickt und wir spielten ungewohnt phlegmatisch. Der Teutonenstürmer dreht sich in der zweiten Minute geschickt um einen Verteidiger und locht aus Nahdistanz zum 0:1. Wenig später springt ein Spandauer in eine hart geschlagene Ecke - 0:2. Und es kommt noch dicker: Der Stürmer kann sich außen im Zweikampf durchsetzen, passt auf den langen Pfosten, wo ein Mitspieler den Ball in Ruhe annehmen und mit der Pieke ins lange Eck schießen kann.
Grimmi wollte, dass wir wenigstens die zweite Halbzeit gewinnen. Das gelang uns zwar nicht, aber nach dem 0:4 durch einen Schlenzer ins lange Eck konnten wir wenigstens die weiteren Torchancen vereiteln. Unsere Chancen blieben während des gesamten Spiels Mangelware: ein Pfostenschuss und zwei oder drei gute Torwartparaden hielten für Teutonia hinten die Null. Fazit - Teutonia spielte richtig gut und wir waren einfach die schwächere Mannschaft.

Trotz gedrückter Stimmung ließen wir uns Karstens Geburtstagslage schmecken.
Grimmi, Schreibi, Esti, Klaus, Sempie, Stephan, Karsten und

Hans Sch.

27.2.16

Ü50-1 gewinnt 1:0 gegen Corso Vineta




Uwe und Didi noch mitten in der Saisonvorbereitung, Andi Hä. familiär verhindert  - und das gegen eine stark verjüngte Mannschaft von Corso, die mit aller Macht um den Klassenerhalt kämpft. Aber wir hatten Rolex dabei, Karsten kam voll fit aus der Winterpause und Esti im neuen Trikot sah echt gut aus, nachdem er sich angezogen hatte.

Corso hatte Anstoß und wirbelte los wie immer. Aber bereits unser erster Gegenangriff entschied das Spiel: Nach einer schönen Kombination kann der Keeper von Corso noch abwehren, aber Karsten bekommt den Ball an der Strafraumgrenze, guckt sich alles genau an und schiebt den Ball dann unerreichbar für den starken Corso-Keeper flach ins lange Eck.

Corso macht Druck, dominiert im Mittelfeld, aber unsere Abwehr lässt fast keine Torchancen zu. Ein Fernschuss streicht am langen Pfosten vorbei, zwei abgefälschte Schüsse gehen neben das Tor und ansonsten gibt es Gefahr nur bei den Ecken.
Besonders Karsten, Grimmi und Sempi können den Ball aber gut kontrollieren, so dass wir gelegentlich zu Konterchancen kommen und der Corso-Keeper mehr zu tun hat als ich.
In der zweiten Halbzeit ändert sich das aber. Wir verwalten die Führung, kommen nur noch sehr gelegentlich zu Torschüssen, und besonders in den letzten 10 Minuten kriegen wir hinten richtig viel zu tun. Aber wir können den Kasten sauber halten und behaupten damit den Platz im Mittelfeld. Corso wünschen wir nach diesem überaus fairen Spiel viel Glück im Abstiegskampf und das von Klaus gestiftete Kabinengetränk schmeckte


Bernd, Rolex, Sempie, Schreibi, Stephan, Klaus, Karsten, Esti und

6.2.16

Ü60-Hallenturnier: ungeschlagener Turniersieger, 7:1 Tore, BSC.


Hallenturnier Ü60 in der Schöneberger Sporthalle. Großes Spielfeld, große Tore und nur vier Feldspieler  - anstrengend! Zwei Teams hatten kurzfristig abgesagt, die gute Organisation vom VfB Britz organisierte kurzfristig für die vier verbliebenen Team eine Doppelrunde mit Hin- und Rückspielen.

Gegen die Freunde von Hertha II starteten wir überlegen, ließen aber ein paar Chancen aus. Ömer schoss das 1:0, aber nach einem ungeschickten Wechsel während einer Ecke für Hertha konnte ein Herthaner den Ball aus 10 Metern ziemlich unbedrängt ins lange Eck zum 1:1-Endstand zirkeln.

Gegen Schmöckwitz gewannen wir klar 3:0, gegen Rudow war es knapp – mit etwas Glück gewannen wir 1:0.

In der Rückrunde gaben wir uns gegen Rudow und Schmöckwitz mit einem 0:0 zufrieden, wobei Rudow wieder etwas unglücklich agierte.

Gegen Hertha hätte uns ein Unentschieden zum Turniersieg gereicht, aber nachdem Berrie das 1:0 erzielte und mittlerweile mit Freund Uwe Gnädig und (Ex)freund Marko illustres Publikum eingetroffen war, mussten wir noch etwas bieten: Ich war am Ball, Arne stellte schnaubend seinen Turbo an, startete auf der rechten Außenbahn durch – ein Pass in den Lauf, Arne tankt sich bis zur Grundlinie durch, legt ab auf Hannes, und der locht zum 2:0. Turniersieger BSC.

Men of the Matches: Ömer schießt vier Tore, Andi Hä., Berrie und Hannes je eins. Micha Schmidt schaltet die gegnerischen Offensivkräfte aus. Andi Hä., Arne, Jörg, Wolfgang und Hannes spielen super solide und zuverlässig – ohne jegliche Hektik und Anmache. Ach so, Berrie: unser "Thomas Müller". Mit viel Aufwand in die Abwehrarbeit integrierbar, vorn immer ein Störenfried, und wenn er plötzlich mal stehenbleibt, bleiben dem eigenen und dem gegnerischen Torwart das Herz stehen: völlig freistehend erzielt er im Schlussspiel das 1:0 gegen Hertha.

Auf die Endrunde am 12.3. freuen sich: Arne, Berrie, Micha, Hannes, Andi Hä., Wolfgang, Ömer, Jörg, Hannes und

Hans Sch.