10.5.16

Ü60-1 Verdienter Sieg gegen Köpenick -Oberspree


Derweil die Favoriten reihenweise straucheln,  liefert die 1. Ü 60 spielerisch wie kämpferisch eine überzeugende Leistung!

Zum Spielverlauf: nach nur einigen Minuten flankt Andi Hä. zentimetergenau auf Hannes, der macht mit seiner Spezialität, einem Hinterkopftor, das 1:0!
Das 2:0 folgt auf dem Fuße, Ömer holt sich den Ball vom Gegner... saubere Drehung, Abschluss mit links.
Sieht ja ganz gut aus.....
Leider kurz nach der Halbzeit Handspiel vor dem Strafraum von Gür.
Der Schiri zeigt auf Zuruf des Gegners auf den Punkt: 2:1, macht nix - geht weiter.

Die richtige Antwort kommt von Andi Hä. ... 3:1 für den BSC.
Postwendend das 3:2, nach einer Bilderbuchkerze von Effendi kriegen wir den Ball nicht kontrolliert, Gegner spritzt dazwischen und schiebt ein.
Die nächsten 10 Minuten gibt es einige haarige Situationen zu überstehen, und der Gegner lässt sogar einen Riesen liegen.
Aber wir sind konzentriert und wollen das Ding gewinnen. Zucker-no-look-Pass von Gür auf Andi Hä., Andi mit viel Willen zum 4:2!
So, jetzt kontrollieren wir die Partie....
Der Ball zirkuliert so, wie es sich für eine souveräne Ü60 gehört. 

Nämlich in den eigenen Reihen.
Nach einem Bilderbuchkonter macht Ömer das 5:2 und in der 60. macht Gür mit dem 6:2 den Deckel drauf.
Ich sag mal..... geiles Spiel !!!

Das sagte Gür.

9.5.16

Ü50-1: Arbeitssieg beim SCC


Uwe war nicht dabei. „Ich will unbedingt, dass wir dieses Spiel gewinnen. Uwe soll nicht denken, dass wir ohne ihn nicht gewinnen können“ lautete der eindringliche Appell von Grimmi vor dem Spiel. „Und schießt bitte nicht zu viele Tore, denn ihr wisst ja, Uwe ist sensibel!“

Okay, dachten wir uns, man wächst mit den Aufgaben. Und mit unserer Siegesserie im Rücken sollte es gegen die ohne Wechselspieler angetreten Charlottenburger eine machbare Aufgabe sein.

Aber es wurde harte Arbeit. Wir machen zwar das Spiel, aber zwingende Chancen bleiben Mangelware. Und die Charlottenburger verstecken sich nicht, sondern setzen über den Spielmacher und den Mittelstürmer gefährliche Angriffe.

Doch Mitte der ersten Halbzeit gelingt Karsten eine sensationelle Flanke auf Sempi. Von der rechten Außenlinie in Höhe der Mitte der gegnerischen Hälfte ein wohl temperierter Pass mit relativ flacher Flugbahn an den langen Pfosten genau auf Sempi' seine Omme: 1:0 für uns. Nach dem Spiel haben wir überlegt, wer solche Flanken geschlagen hat. Zico nicht, Beckham auch nicht, denn der spielte mit mehr Effet, eine Kaltz´sche Banane war es auch nicht. Schnellinger? Vielleicht Thomas Müller, aber flankt der von der Außenlinie?

Wir konnten noch lange an dieses Tor denken, denn es blieb zunächst das einzige (s.o.).

In der Pause dann die übliche Motivation und danach der Schlendrian. Von der Mittellinie eine aufgesetzte Schuss-Flanke. Viele sehen zu. Ein Verteidiger schlägt über den Ball und der Stürmer macht seine Beine breit und lässt den Ball durch. Ein blödes 1:1.

Nun ist unser Ehrgeiz geweckt (s.o.). Schließlich ist es Schreibi, der statt einer hohen Flanke einen flachen Ball von der Torauslinie in den Rücken der Abwehr zu Didi spielt, der gekonnt zum 2:1-Endstand versenkt.

Über den Sieg freuten sich außer Uwe:

Grimmi, Daro, Esti, Klaus, Schreibi, Stephan, Sempi, Karsten, Didi und

Hans

7.5.16

Ü60-2 punktet gegen Spitzenreiter!



Schon wieder Karl!
Toller Fight – nichts für schwache Nerven!
Illustre Gäste sehen tolles Spiel! …
… könnten auch die Überschriften lauten.
Vor Beginn des Spiels schleppte Ömer eine Fischkiste in die Kabine. Was mag da wohl drin gewesen sein?
Drei „Alt-BSCler“, Manne, Martin und Harald, wollten mal wieder auf dem Hubi vorbeischauen und sehen, was die Ü60er so machen. Sie mussten ihr Kommen nicht bereuen.
Natürlich gab es auch ein paar Stockfehler zu besichtigen: So standen wir in der 3. Minute nur mit einem Mann in der Abwehr, das spielten zwei Neuköllner routiniert aus – 0:1.
BSC Ü60-2 fand nur langsam ins Spiel, viel Respekt herrschte vor dem bislang ungeschlagenen Tabellenführer. Aber in der 13. Minute klappte es nach mehreren Versuchen mit dem Ausgleich.
Die Freude währte … zwei Minuten, dann führte der DJK Schwarz-Weiß Neukölln 1920 e. V. schon wieder :-(
Aber nun zeigte BSC Moral. Prima unterstützt von den drei Oldies und weiteren Ü50ern am Spielfeldrand drängten wir SWN hinten rein, und durch zwei Tore von Stephan und Karl (!) führten wir plötzlich, was SWN mittels einem umstrittenen Neunmeter wiederum ausglich – Halbzeitstand 3:3.
Nach Wiederbeginn war BSC überlegen, konnte jedoch nicht den letzten Pass an den eigenen Mann bringen. In der 40. Minute setzte SWN erneut – nicht umsonst Spitzenreiter – einen erfolgreichen Konter. BSC kämpfte aufopferungsvoll, ließ nun auch in der Abwehr nichts mehr anbrennen. Aber der Ausgleich wollte trotz einiger Chancen nicht fallen. Drei Minuten vor dem Abpfiff schlug jedoch Jürgen eine Ecke hoch und scharf vors Tor, so dass der Neuköllner Innenverteidiger den Ball beim Befreiungsversuch ins eigene Tor köpfte.
 
Anschließend wurde der verdiente Punktgewinn euphorisch gefeiert – dazu trugen auch Ömers mitgebrachte Kaltgetränke nicht unwesentlich bei!
 

1.5.16

Ü60-2, Karls erstes Tor.



Vor einem Jahr begann genau hier, bei Stern Marienfelde, Karls Ü60-Karriere. Als Notnagel in Mittelstürmerposition aufgestellt, löste er die Aufgabe prima, nahm Bälle an, lief in Position, und traf … den Pfosten oder den Keeper! Super Spiel damals, aber drei 100%ige vergeben. (Endstand nach 0:2 etwas glücklich 2:2.)

Diesmal sind wir gewarnt und beginnen konzentriert. In der 3. Minute legt Axel mustergültig quer auf Karl, der freie Bahn hat und aus vollem Lauf … das Lattenkreuz trifft. Geht das schon wieder los? Nein! In der 5. Minute wird Karl abermals perfekt angespielt und im Stile eines Klassestürmers wie L. Messi versenkt er cool. Sein erstes Tor in der noch jungen 60er-Karriere! (Die obligatorische Runde steht noch aus.)
Nach 12 Minuten wieder ein Klasse-Angriff von uns, diesmal eine perfekte Vorlage von unserem zweiten Stürmer Berrie, die Stern-Abwehr ist ausgehebelt – Pausenstand 2:0.
Nach der Pause lassen wir leider nach, der sehr stumpfe Kunstrasen macht uns zu schaffen, und Stern hat mehr Luft als gedacht. Aber Klaus, Wolfgang S. und Arne halten die Abwehr dicht, Jörg im Tor  sowieso, in der Offensive mit Axel, Ömer, Jürgen und Wolfgang W. jedoch rumpelt es gehörig. So bleibt es beim 2:0; das Siegerbier im Alten Dorfkrug schmeckt trotzdem. Aber was ist das? Die Küche im Krug ist dicht, und Arne dem Hungertod nahe. Das ist Provinz pur!!

30.4.16

Ü50 1: Auch vom Tabellenführer nicht zu stoppen


Nach einem ziemlich hektischen Spiel beglückwünschte ich den Wittenauer Stürmer zum Aufstieg und drückte ihm meine Freude aus, dass wir dann in der nächsten Saison nicht aufeinander treffen, da unsere Spiele offenbar nicht kompatibel sind. „Ja, wir haben auch nicht kompatibel gespielt“ grummelte er. Damit hatte er natürlich Recht, denn Concordia Wittenau hatte nie ins Spiel gefunden.


Sie kamen als fast uneinholbarer Tabellenführer und hätten mit ihrem 16. Sieg den Aufstieg perfekt machen können.


Aber wir wollten unsere Siegesserie fortsetzen (was kann uns stoppen? https://www.youtube.com/watch?v=eeruDzzUomM) und die Hinrundenniederlage ausgleichen.




1. Halbzeit  

Wir übernahmen die Initiative und legten eine richtig gute erste Halbzeit hin. Das Spiel von Wittenau war schnell zu durchschauen: lange Bälle auf den hünenhaften Mittelstürmer, der trotz seiner Größe den Ball auf engstem Raum führen konnte und sicher zu den stärksten Stürmer der Liga zu zählen ist, aber heute von Daro weitestgehend neutralisiert wird. Der zweite Aktivposten war der mitspielende Torwart, der den Spielaufbau auch weit vor dem Strafraum organisierte und sich nach 15 Minuten selbst neutralisieren sollte.


Wir waren hellwach - vielleicht war unser Kunstrasen auch etwas zu stumpf für die Wittenauer - und konnten ungewöhnlich viele Pässe abfangen und Bälle erobern. Mit schnellen Kontern überforderten wir die zu hoch stehende Abwehr der Wittenauer immer wieder. Bereits in der fünften Minute legt Karsten den Ball mit dem Außenrist gefühlvoll Uwe in den Lauf, der lässt im eins gegen eins dem gerade in den Kasten zurückgeeilten Torwart keine Chance, seine Beine zu sortieren. 1:0.


Fünf Minuten später ein Konter über rechts, eine Superflanke von Stephan an den langen Pfosten, wo der heute besonders wertvolle Sempi den Ball sauber annimmt und aus spitzem Winkel zum 2:0 einschiebt.


Die Angriffe der Wittenauer fangen wir früher oder später ab, Daro, Schreibi und Esti lassen den Stürmern keine Beinfreiheit, so dass ich im Tor kaum gefordert bin.


Dann kommt Klaus: Hinten rechts nimmt er meinen Abwurf auf, spielt ab ins Mittelfeld, rennt nach vorne rechts, bekommt dort den Ball, spielt einen Verteidiger aus und schießt ebenfalls aus spitzem Winkel zum 3:0 ins Netz!


Das führt zu großer Freude bei uns allen und macht aus dem motivierten Klaus einen überaus motivierten.


Wenig später wird nach einer Balleroberung im Mittelfeld wieder Uwe in Szene gesetzt und er läuft allein auf den weit vor dem Strafraum stehenden Torwart zu. Der kann das 4:0 nur durch ein allzu offensichtlich vorsätzliches Handspiel vermeiden. Absichtliches Handspiel und Notbremse lassen dem Schieri keine Wahl: Rote Karte. Klaus kann seine Freude nicht verbergen, so dass die frustrierten Wittenauer nun einen Sündenbock gefunden haben.


Der Rest des Spieles war dann eher Krampf: Viel zu viel Text. Vor der Pause vergeben wir mit einem Pfostenschuss unglücklich und danach mit einem Schuss über das leere Tor unerklärlich die Chancen zu 4:0.



2. Halbzeit

In der zweiten Halbzeit wollen wir auf Nummer sicher gehen. Den Stürmer doppeln und ansonsten den Ball in den eigenen Reihen halten. Beides gelingt uns auch – aber leider nur phasenweise. Ziemlich häufig spielen wir unnötige, riskant lange und halbhohe Bälle in den Strafraum, so dass nun die Wittenauer Konterchancen bekommen.




Einmal lassen wir einen Mittelfeldspieler ungestört, Sempi muss die Doppeldeckung auflösen, ein tödlicher Pass auf den Hünen, der legt sich den Ball genau dahin, wo weder Daro noch ich hinkommen können und zieht sofort zum ersten Gegentreffer ab. Beim zweiten lassen wir eine hohe Flanke an die Grundlinie zu, wo ein Wittenauer den Ball in hohem Bogen ins lange Eck köpft. Ein fast unmöglicher Treffer, der wahrscheinlich auch nicht zu verhindern gewesen wäre, wenn wir den Wittenauer bedrängt hätten.


Zwei Gegentore also, über deren Entstehung wir uns grämten. Auch sonst hatte ich gegen die dezimierten Wittenauer wesentlich mehr zu halten als in der ersten Hälfte.?



Aber auch wir blieben nicht ohne Tore: Eine punktgenaue Flanke von Schreibi, die Karsten per Kopf vom langen Eck zum 4:0 verwertet, Stephan zeigt beim 5:1, dass er auch unter die Latte schießen kann und Uwe befördert den Ball mit einem Lob aus 25 Metern zum 6:2 ins leere Tor.


Alles in allem ein klar und verdienter Sieg nach anfangs richtig gutem Spiel. Den Wittenauern wünschen einen langen Aufenthalt in der Verbandsliga:



Klaus, Schreibi, Esti, Daro, Sempi, Grimmi, Stephan, Karsten, Uwe und

Hans

26.4.16

Ü60-1 Niederlage gegen Westend

Hallo Jungs von der Ü60-1,
Kompliment für das beherzte Spiel heute.
Eine Frage noch. Hat jemand mein Trikot mit der Nummer 60 ausversehen mitgenommen??
Sportliche Grüße
Gür 


Hi Gür,
ich würde natürlich gerne ein Trikot von Dir haben; bei mir war es aber nicht bei.
Wenn es nicht auftaucht, am besten bei Westend anfragen. Wollte Dein Gegenspieler nicht das Trikot tauschen?

Beherztes Spiel, in der Tat.
Westend hatte in 15 Spielen 12 Gegentore kassiert. Wir haben ihnen gleich drei eingeschenkt und dazu einige Hochkaräter ausgelassen, mindestens zweimal Latte/Pfosten. Direkt nach der Pause habe ich leider im Fünfmeterraum Stefans maßgeschneiderten Pass nicht verwerten können. Das wäre das 3:4 gewesen.
Schade!
Bis denne
Michael

23.4.16

Ü50-1: Siegesserie hält auch gegen Stralau an


Endlich wollten wir gegen den Dauerkonkurrenten aus Stralau gewinnen. Da die beiden besten Defensiven der Liga aufeinander trafen, war das 0:0 das zu erwartende Pausenergebnis. Aber dazu war auf beiden Seiten schwere Arbeit nötig, denn beide Offensiven machten ordentlich Druck. Die erste Großchance hatte Grimmi: eine scharfe Flanke von Daro nimmt er am Fünfmeterraum volley, aber der Keeper von Stralau holt den Ball sensationell von der Linie. Im Gegenzug kann sich der schnelle 4er von Stralau auf rechts durchsetzen, aber ich kriege meinen Fuß noch in die Schussbahn. Danach zieht Uwe nur knapp neben das Tor. Stralau versucht, mit seinen schnellen und ballsicheren Stürmern unsere Abwehr mit Doppelpässen zu knacken. Aber das gelingt nicht. Pausenfazit: Leichtes Chancenplus und leichte Überlegenheit für uns. Ein Sieg erscheint möglich. Pressing ist angesagt.

Doch nach der Pause hat der  10er von Stralau plötzlich freie Schussbahn. Aus großer Entfernung zieht er schnell ab und der Ball senkt sich ins lange Eck – passiert. Aber wir glauben an unseren Sieg. Grimmi treibt uns an. Ecke von Uwe auf den langen Pfosten – fast zu niedrig für Bernd. Aber wie einst Zidane gegen Materazzi wuchtet er den Ball aus dem Stand ins nun kurze Eck. Balou im Tor von Stralau ist geknickt. Das Spiel geht weiter hin und her mit Vorteilen für uns. Und es ist schließlich wieder unsere Nr. 7 – Uwe S. –, der zum entscheidenden 2:1 einlochen kann.

Ein verdienter und sehr gut tuender Sieg. Besonders Grimmi zu verdanken, wegen des Tores, des Siegeswillens, des Coachings und des fehlerfreien Spiels. Und unserer Defense, die sich äußerst diszipliniert aufs Verteidigen konzentrierte und auf spektakuläre Angriffsversuche – wenn auch gelegentlich schweren Herzens – verzichtete.

Nach sieben Siegen auf Platz zwei:

Grimmi, Daro, Sempi, Esti, Klaus, Schreibi, Stephan, Karsten, Uwe und

Hans