22.5.19

Kürlaufen in Rupenhorn


Rupenhorn hatte sich im vorigen Spiel mit einem 4:4 gegen Stern empfohlen und war zu Hause bisher nie ohne Torerfolg geblieben. Beim Staffelsieger/Aufsteiger BSC Ü60-1 fehlten mit Grimmi und Micha S. zwei Abwehrsäulen – wir waren also gespannt, ob uns erneut ein „Zu Null“ gelingen würde. 
Rupenhorn versuchte es mit langen Bällen auf den ballsicheren und abgekochten Mittelstürmer, der uns in früheren Zeiten gelegentlich einen eingeschenkt hatte. Der kämpfte jetzt aber nicht nur gegen Christoph, Andi Hä. und Hecki, sondern zusätzlich gegen Newton alias Schwerkraft alias Körperfülle. Mehr als ein paar Ecken konnte er nicht herausspielen und sein Ächzen und Stöhnen war schon Besorgnis erregend. 
Auch die anderen Offensivspieler versuchten es mit schnellen Vorstößen in die Spitze – aber nur selten kamen sie an unserer Abwehr vorbei. Und wenn doch, dann war ich meist rechtzeitig zur Stelle, so dass Rupenhorn kaum zu Torschüssen kam.
Rupenhorn arbeitete ordentlich in der Defensive. Meist waren sie hinten in Überzahl, und in der ersten Halbzeit taten wir uns schwer mit klaren Torchancen. Hinzu kamen doch einige Stockfehler und Fehlpässe, die unseren Spielfluss hemmten und Rupenhorn Zeit zur Konsolidierung der Abwehr gaben. Erst nach knapp 15 Minuten gelang uns mit etwas Glück das Führungstor: Karsten kann eine etwas zu lange Flanke artistisch von der Torauslinie pflücken und vors Tor spitzeln, Andi E. verlängert quer zu Hannes, der aus nächster Distanz an dem guten Keeper von Rupenhorn vorbei einlochen kann. 
Nach weiteren 10 Minuten fasst Ömer sich ein Herz und lässt mit einem straffen Schuss aus 15 Metern in den Winkel dem Torwart keine Chance.
2:0 liegen wir zur Pause vorn und sollen nun der Anweisung des coachenden Grimmis folgend den Druck erhöhen. Die seltener werdenden Gegenangriffe fangen wir weiterhin ab und nach 45 Minuten sind die Rupenhorner platt. 
Erneut Ömer, zweimal Stephan und zum Schluss Andreas E. können in der Schlussviertelstunde das Ergebnis auf 6:0 hochschrauben. 
Auf das Saison-Finale gegen den TSV Rudow am Montag, 27.5., 20 h, auf dem Hubi mit hoffentlich vielen Zuschauern, freuen sich
Christoph, Andi Hä., Hecki, Hannes, Ömer, Stephan, Karsten, Andreas E. und
Hans Sch.

21.5.19

Ü 60 III unüberwindbar!


Der VfB Einheit zu Pankow II war durchaus ambitioniert zum Hubi angereist. Man hatte den Aufstieg zwar schon sicher, wollte aber weitere drei Punkte einheimsen, um auch Staffelmeister zu werden. Dementsprechend hatten die Nordostberliner Bestbesetzung aufgeboten. Der Spielmacher fehlte zwar, dafür half der Mittelstürmer der ersten Pankower Mannschaft aus.
BSC Ü 60 III lief quasi mit dem letzten Aufgebot auf.
Dennoch stand die Abwehr äußerst solide. Jeder kämpfte für den anderen, und insbesondere Klaus und Wolfgang Sch. glänzten mit exzellentem Stellungsspiel, sodass Torwart Jörg einen geruhsamen Abend hatte.
Und nach vorne? Uwe K. rackerte zwar wie seinerzeit Uwe S., wurde aber immer wieder gestoppt. Aber wer tauchte bei einigen Kontern ganz vorne in der Spitze auf? Dicki!! Toll, wie er sich anbot, frei lief und zu Torchancen kam. Leider blieb es nur bei Chancen – einmal strich der Ball knapp am langen Pfosten vorbei, einmal rutschte der Kopfball über die Stirn, einmal gelang die Ballannahme nicht so ganz. Fernschüsse von Wolfgang Sch., beim Einschießen unseres Torwarts vor dem Spiel trifft er grundsätzlich in den Winkel, landeten diesmal in der Spielwarenabteilung, sodass auch der Pankower Torwart einen geruhsamen Abend hatte.
Besonderes Vorkommnis: Arne leistete sich zwei Fehlpässe, das ist seit Jahren nicht vorgekommen!
Der Punktgewinn von Ü 60 III geht völlig in Ordnung, hier wurde nun schon zum zweiten Mal hintereinander zu Null gespielt, VfB Einheit zu Pankow II schlich sichtlich enttäuscht vom Platz und muss darauf hoffen, dass Rot-Weiß Hellersdorf nicht seine beiden letzten Spiele gewinnt.
Dank an Zuschauer Ebi, der sogar während des strömenden Regens in der zweiten Halbzeit an der Seitenlinie ausharrte.
Nach dem Spiel gab es bei Bier und Buletten Diskussionen über die nächste Saison der BSC-Ü60-Mannschaften.
Der Kader wird sich zunächst reduzieren. Zum einen zeigten sich im letzten halben Jahr zunehmende Verletzungsanfälligkeiten, zudem wird Hermann zurück nach Mölln ziehen (und eine heftige Lücke hinterlassen. Der Trennungsschmerz wird hoffentlich durch ein gelungenes Abschiedsspiel mit zünftiger Grillsause gelindert).
Nun kommt es darauf an, ob Ü 50 II im nächsten Jahr noch mal in der Ü50-Liga antritt oder mehrheitlich zu uns stoßen wird.

Viele Grüße von Berrie und Angelika an alle BSCler!

15.5.19

We are the CHAMPIONS!



„Glückwunsch zum Aufstieg. Das freut mich sehr. Denn nun kann ich in der nächsten Saison bei Euch am Hubi Verbandsligaspiele sehen!“ – Das war der immaterielle Teil der Gratulation unseres Torwartfreundes Gerhard vom SV Adler Mariendorf.

Er fühlte sich von uns auch im Spiel gut behandelt, weil wir ihm nur zwei eingeschenkt hatten. Das lag aber weniger an unserer Großherzigkeit als an dem durchaus guten Spiel der Adler, deren Leistung mal wieder in keinem Verhältnis zur unbefriedigenden Tabellensituation stand. Die Jungs können Fußball spielen, waren stark in der Abwehr und im Spielaufbau, und gegen Ende des Spiels setzten sie uns spürbar unter Druck. Aber obwohl wir da gegen die waagerecht stehende Sonne verteidigen mussten, hielten wir unser Tor sauber.

In der ersten Halbzeit hatten wir mehr vom Spiel. Nach gut fünf Minuten Abwurf auf Micha S., Micha geht vor bis zur Mittellinie und passt auf Karsten. Karsten nimmt den Ball an, lässt einen Adler stehen und sucht freistehende Mitspieler. Fehlanzeige. Also lässt er den nächsten Adler aussteigen. Auch die nächste Suche bleibt ohne Erfolg, so dass Karsten sich selbst auf den Weg zum Tor macht. Er lässt noch zwei Adler alt aussehen und schiebt den Ball dann zum 1:0 ins Tor – eine schöne Einzelleistung!
Auch dem 2:0 in der 15. Minute ging eine Einzelleistung voraus: Ömer zog von rechts an mehreren Gegenspielern vorbei Richtung Strafstoßpunkt – Stephan ist eher am Ball und trifft zum 2:0.
Viel mehr Torschüsse lässt die starke Adler-Abwehr nicht zu. Und einmal haben wir auch etwas Glück, als ich einen Schuss des allein vor unserem Tor auftauchenden 9ers abwehren kann.
In der zweiten Halbzeit verwalten wir das Ergebnis gegen immer stärker werdende Adler erfolgreich.

Damit sind wir bereits zwei Spieltage vor Saisonende Staffelsieger der Landesliga und Aufsteiger in die oberste Berliner Spielklasse, die Verbandsliga. In der Torjägerliste und in der Fair-Play-Wertung liegen wir nicht ganz vorn, aber in den letzten beiden Spielen können wir noch landesweit in den Wertungen „Wenigste Gegentore“ „Makellose Heimbilanz“ und „In der Rückrunde ungeschlagen“ punkten. Apropos Rückrundenbilanz: Das obige Mannschaftsfoto hat unser Ex-Mitspieler Ändy He. aufgenommen, der uns in der Winterpause verlassen hat.


Micha S., Christoph, Hecki, Grimmi, Andi Hä., Ömer, Stephan, Karsten, Hannes und

Hans Sch.

7.5.19

Ü60-1 kurz vor dem Matchball

Nach dem klaren Sieg gegen den Tabellenzweiten fehlen uns aus den letzten drei Spielen nur noch zwei Punkte zum Staffelsieg und Aufstieg in die Verbandsliga.
„Vorne Hui und hinten Pfui“, so kann man das Torverhältnis der Mahlsdorfer lesen (58:38 Tore in 17 Spielen). Es kam also wieder auf unsere Abwehr an, und es war wieder Micha S., der der gegnerischen Primadonna den Abend verdarb. Und bei den wenigen Malen, bei denen der 11er (bisher 22 Tore!) an Micha vorbeikam, stoppten Chistoph oder Hartmut den immer lauter werdenden Stürmer. Besonders wichtig war auch, dass die von Grimmi organisierte Abwehr ihre Abwehrarbeit außerhalb des Strafraums erledigte, so dass die Mahlsdorfer auch keine Strafstoßchancen bekamen.
Nur selten kamen die Mahlsdorfer zum Abschluss, aber die Bälle waren haltbar oder gingen daneben. Richtig brenzlig wurde es kurz nach der Pause, als die Mahlsdorfer mit einem Tempogegenstoß unsere Abwehr überlaufen konnten und der 8er allein auf mich zukam. Nur ganz knapp konnte ich seinen Schuss um den Pfosten lenken. Meine Freude währte aber nur kurz, denn die scharf und flach hereingeschlagene Ecke fand wieder den 8er, der ein gutes Stück weit hinter dem langen Pfosten den Ball freistehend und aus sehr spitzem Winkel volley ins kurze Eck setzen konnte.
Nachdem vor der Pause Stephan (in Minute 1 nach sehr schönem Zuspiel von Karsten) und Karsten selbst uns 2:0 in Führung geschossen hatten, stand es nun nur noch 2:1, und Mahlsdorf witterte Morgenluft. Diese Hoffnungen zerstörte Stephan jedoch schnell. Nach Zusammenspiel mit Ömer konnte er den Ball zum 3:1 ins Tor stochern.
10 Minuten vor Schluss krönte Grimmi seine starke Leistung mit dem Treffer zum 4:1-Endstand.
Bei besserer Chancenverwertung hätte das Spiel auch 8:3 ausgehen können. Es war fast schon grotesk, wie wir es schafften, aus aussichtsreichsten Positionen den gegnerischen Torwart anzuschießen.
Auch im Spielaufbau leisteten wir uns ungewohnt viele Ungenauigkeiten, aber angesichts der starken und geschlossenen Defensivleistungen aller Akteure und sicher auch durch Personalmangel bei Mahlsdorf begünstigt, reichte uns eine durchwachsene Leistung zu dem deutlichen Sieg.
Micha S., Christoph, Hartmut, Grimmi, Andi Hä, Andreas E., Stephan, Ömer, Karsten und
Hans Sch.