7.9.13

Ü50-1: 2:2-Unentschieden gegen Fortuna Biesdorf

Die Biesdorfer kamen nur zu siebt, aber überwiegend verbandsligaerfahren bemerkten sie bald, dass wir heute nicht unseren besten Tag erwischt hatten. Klar, es fehlten Karsten, Esti, Hecki und Frank, aber insgesamt war in unserem Offensivspiel die Fehlerquote etwas zu hoch.

Wir gingen zwar früh in Führung, nachdem Grimmi dem Spielmacher den Ball geklaut hatte und seinen Alleingang mit einem unhaltbaren Schuss ins rechte Eck abschloss. Aber wenig später konnte sich ein Biesdorfer gegen mehrere von uns durchsetzen und den Ball von der Strafraumgrenze präzise neben den Pfosten zum Ausgleich platzieren. In der Folge war das Spiel völlig ausgeglichen - das Chancenplus lag aber bei den Gästen.
Für die zweite Halbzeit hatten wir uns mehr vorgenommen, etwas druckvoller nach vorn spielen und bereits im Mittelfeld konsequenter decken war angesagt. Aber Wollen und Machen sind nicht immer das Gleiche und kurz nach der Pause hatte ein Biesdorfer alle Zeit der Welt, an die Strafraumgrenze vorzurücken und abzuwarten, bis die Schussbahn ins lange Eck frei war. Sein präziser Schuss ließ uns den Rest der zweiten Halbzeit gegen die Niederlage anrennen. Nach vielen, meist nicht bravourös abgeschlossenen Angriffen konnte Didi in der Schlussminute zum Ausgleich abziehen - es war Andi, der den Schuss von der Linie kratzte. Aber so eine Niederlage lässt sich auch Ändy nicht gefallen, und in der Nachspielzeit schlug er endlich eine brauchbare Flanke vors Tor, die Stephan unhaltbar mit dem Kopf verwertete.
So konnten später im Casino beide Team zufrieden sein: die Biesdorfer, weil sie nicht wie befürchtet untergegangen sind, wir wegen des noch hart erkämpften Punktes. Und wir alle mit einem spannenden und sehr fairen Spiel. Besonderes Lob an Didi, nicht nur wegen des Fast-Ausgleichs und der Kabinenrunde, sondern auch weil er eine nette Tor-Trägerin mitgebracht hat.
Wir stehen jetzt punktgleich mit dem Tabellenführer auf Platz zwei, hauen im Pokal NSF weg und dann schaun wir mal.
Wir waren Grimmi, Ändy&Micha, Andi Hä., Klaus Sch., Didi, Stephan, Roland,
Hans Sch., ein Zuschauer (Arne) und eine Torträgerin

3.9.13

Auswärtspunkt für die Ü50-3

Auf Rasen ging es an der Jungfernheide gegen die 3. Ü 50 von Westend 03. Einige bekannte Gesichter waren dabei, mit dem Ball konnten sie auch umgehen, aber wir waren läuferisch stärker und hatten den sichereren Torwart.
Und wenn wir in der ersten Halbzeit etwas präziser und cleverer nach vorn gespielt hätten.... – nun ja, zur Pause lagen wir durch ein etwas unglückliches Tor mit 0:1 hinten.
Nach der Pause spielten wir jedoch konzentrierter. Andi Hä. war nach etwa 10 Minuten im Strafraum nur durch ein unüberhör- und –sehbares Foul zu stoppen. Den Strafstoß konnte ich verwandeln. 1:1. Doch wenig später die kalte Dusche: Westend hatte etwas aufgedreht, schlug einen ruhenden Ball an die Strafraumgrenze, wo ein Stürmer ebenfalls etwas glücklich den Ball zur erneuten Führung ins Tor ablenken konnte.
Nun kamen Boris´ (seine) fünf Minuten: Nach einem schönen Angriff flankten wir vors Tor und Boris wuchtete den Ball per Kopf zum Ausgleich ins kurze Eck und fünf Minuten vor Schluss war er es, der einen Distanzschuss glücklich zum nicht unverdienten 3:2 Auswärtssieg abfälschen konnte - wäre da nicht die letzte Minute gewesen: Etwas zu spät reagierten wir auf den Vorstoß des Spielmachers der Westender, der Peter mit dem Schlusspfiff keine Abwehrchance ließ. Endstand: 3:3.
Es spielten mit: Peter, Wolfgang Schw., René, Dicki, Hartmut, Andi Hä., Manni, Andreas E., Boris und

Hans Sch.


Ü60 in den Nebeln von Avalon




Eine Stunde vor Spielbeginn verdüsterte sich der Himmel und es begann zu nieseln. Der Regen sollte weitere siebzehneinhalb Stunden dauern. Während des Spiels zogen immer wieder Regenschwaden polaren Ursprungs über den Hubi, zum Glück war nach den vorangegangenen warmen Tagen das Regenwasser nicht zu kalt.
Gegen den FC Stern Marienfelde genügte uns eine durchschnittliche Leistung. Die Südberliner standen zumeist hinten drin, nur ab und an rafften sie sich zu einem Konter auf.
Unsere Bemühungen endeten zumeist im regennassen Himmel oder in den Armen des Torwarts. Erst eine missglückte Flanke von Arne, die aufsetzte, sich auf dem nassen Kunstrasen beschleunigte, lief an zwei Gegnern und dem verdutzten Torwart vorbei zum 1:0 ins Netz. Hermann ließ das 2:0 folgen, Axel sorgte mit Abstauber für den 3:0-Pausenstand.
In der 2. Halbzeit das gleiche Bild – und auch drei weitere Tore der Old Boys (Hermann, noch mal Arne – diesmal mit absichtsvollem Torschuss – und Hannes). Allerdings fiel auch ein Gegentor, was noch zu heftigen Diskussionen im Casino führte: Zwei Marienfelder stürmten auf den alleingelassenen Ebi zu, und ließen erst ihm und dann Claus im Tor keine Chance. Unsere fünf übrigen Mannen hielten sich währenddessen in des Gegners Hälfte auf! Hier gab es den flammenden Appell, ständig den Überblick zu wahren und beim Vorstürmen eines Abwehrspielers unbedingt hinten abzusichern.
Durchnässt aber glücklich bauten wir Tore und Hütchen ab – hatten wir doch schon wieder zwei Rekorde gebrochen: Zum ersten Mal ein 6:1 und zum ersten Mal seit ihrem Bestehen hat sich die Ü60 in der Tabelle verbessert (Dank an Effendi, unserem aufmerksamen Statistiker).

29.8.13

Ü50-1: Glanzloser Sieg in Rudow

Nein, es war wirklich kein Spiel für Fußballästheten, also kein Spiel für Didi. Dass er am Ende des Abends doch nicht ganz unzufrieden nach Hause ging, lag besonders an unserem Neuling Micha (Mini-) He.
Der TSV Rudow muss unter den Zuschauern einen Menschenrechtsbeauftragten vermutet haben. Jedenfalls heulten sie bei jedem tatsächlichen und versuchten Tackling laut auf. Aber auch im Austeilen hielten sie sich nicht zurück und hatten in der Nr. 13 hinten einen konsequenten Abräumer zu stehen, an dem keiner von uns vorbei kam. Noch nicht einmal Frank M. oder Karsten oder Didi oder Stephan. Da Rudow außerdem fast immer drei Mann im eigenen Strafraum hatte, konnten wir uns trotz flüssigen Spiels nach vorn nur wenige gute Chancen erarbeiten. Dennoch hatten wir unsere Gelegenheiten und hätten nach der ersten Halbzeit durchaus mit zwei oder drei Toren vorn liegen können. Die Rudower brachten allenfalls zwei halbwegs gefährliche Bälle aufs Tor – mehr ließ unsere Abwehr nicht zu.
Das größte Risiko lag darin, dass Rudow einen Strafstoß provozierte. Aber der Schiedsrichter lag mit seinen Entscheidungen immer richtig und zu unserem Glück entschied er nach einer Grätsche von Micha an der Strafraumgrenze auf Freistoß.
Nach der torlosen ersten Halbzeit ging es ähnlich weiter: Wir hatten mehr vom Spiel, klare Chancen blieben Mangelware und der Keeper von Rudow wurde immer sicherer. Es war schließlich Micha He., der 10 Minuten vor Schluss den Ball im Mittelfeld eroberte, Rudow war in der Vorwärtsbewegung und deshalb hinten offen, sogar der Abräumer zog gegen Micha den Kürzeren, Micha legt quer auf Didi, der hat freie Bahn und keine Mühe, den Ball aus der Luft herunterzunehmen und am Torwart vorbei das goldene Tor zu erzielen.
Man könnte sagen: Schwamm drüber; man könnte sich aber auch darüber Gedanken machen, ob gegen einen defensiv aufgestellten Gegner stürmende Verteidiger zur Stärkung der Offensive beitragen oder ob stürmende Verteidiger die Mittelfeldspieler zum Absichern nötigen und am Offensivspiel hindern. Dass zurückeilende Verteidiger gegen einen konternden Gegner nicht das Mittel der Wahl sind, dürfte unstrittig sein. Und wenn die Verteidiger stürmen, dann erzeugen sie eine Überzahl in der gegnerischen Hälfte. Damit hat man eine Unterzahl in der eigenen Hälfte – lädt also zum Kontern ein. Ergo sollte man bei Überzahlangriffen keinesfalls den Ball verlieren. Riskante Dribblings, Laufduelle oder Fehlpässe sind dann verboten und sicheres Passspiel ist Pflicht. Sonst heißt es irgendwann „Hurra – wir sind Letzter“.
Aber noch ist nichts angebrannt und wir sind mit 9 Punkten aus drei Spielen sogar Tabellenführer. Sieg, Tabellenführung und Einstandslage von Micha sorgten für einen genüsslichen Ausklang im Casino vom TSV Rudow.
Team: Didi, Micha&Ändy, Henrik, Andi Hä, Klaus Sch., Grimmi, Karsten, Stephan, Frank M. und

Hans Sch.

p.s. : Hier die andere Sichtweise: (http://www.tsvrudow.de/teamnewsitem-3003-30-0.html) ... und: Gute Besserung für den verletzten Rudower, der sich offenbar - allerdings ohne gegnerische Einwirkung - schwerer verletzt hat.

27.8.13

Ü60 konzentriert sich jetzt auf Pokal

Mariendorfer SV war schon als Ü50 ein starker Gegner für uns, aber die gestrige Ü60 der Süd-Berliner war mit das Stärkste, was uns in der genau einjährigen Geschichte (Start der Ü60 am 20. August 2012; vgl. u60-ein-historischer-moment) vor die Füße lief.
Athletisch, tolles Pressing auf des gegnerischen Platzes, Technik, Spielübersicht – uns blieb kaum Luft zum Atmen. Allerdings hielten wir sie zehn Minuten von unserem Tor fern, kamen aber auch selber kaum über die Mittellinie.
In Minute elf: Abschlag BSC, wird am Mittelkreis vom Gegner abgefangen, schnelles Spiel durch die (entblößte) Mitte, 0:1.
Minute 16: Axel stellt 20 m vor dem eigenen Tor einen Stürmer – hält aber spekulierend einen Meter Abstand, dieser zieht ab und findet die ballgroße Lücke zwischen Clausens Hand und dem Innenpfosten.
Minute 20: Langer, eigentlich zu langer Ball auf den Stürmer, Claus kommt heraus, schießt den Gegner an – 0:3. In den letzten 10 Minuten der ersten Halbzeit wachen wir auf, halten gut dagegen und spielen vorwärts – es ergeben sich zwei sehr gute Chancen: Berrie spielt Hannes vor dem Tor frei, doch er verstolpert leider. Helmut trifft mit feinem Fernschuss nur die Latte.
Nach dem Wechsel wird das Spiel etwas offener, Mariendorf nutzt zwei weitere Chancen, wir sind in den letzten zehn Minuten noch einmal richtig gut, eine tolle Kopfballchance von Peter streicht leider knapp drüber. Kurios eine Freistoßchance aus vier (!) Metern nach Torwart-Hand-nach-Rückpass: Ein Mariendorfer wirft sich in Helmuts scharfen Schuss und rettet mit dem Unterleib, ohne mit der Wimper zu zucken.
Nach dem Spiel bedröppelte Gesichter: Noch nie verloren wir auf dem Hubi-Kunstrasen. Noch nie schossen wir in einem Spiel kein Tor.
Im Casino dann heiße Diskussionen. Sollen wir stärker nach Leistung aufstellen? Raum- oder Manndeckung? Wie stärken wir das Mittelfeld? Jetzt werden wir erstmal am Mittwoch noch härter trainieren, und dann versuchen wir das Feld von hinten aufzurollen.

24.8.13

Gartenfest bei Helga K. & Michael K.

Was für ein wunderschönes Gartenfest!
Michael hatte anscheinend extra gutes Wetter bestellt!
Der Kuchen und das Grillgut waren erstklassig.
Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr, und vielen vielen Dank!


Die neue Verstärkung für die Ü50-1

Ändy begrüßt herzlich seinen
Bruder Micha, seit 13.Juni 
50 Jahre jung!