Ganz weit draußen im Nordosten mussten wir antreten bei Concordia Wilhelmsruh. Immerhin konnten wir neun Spieler aufbieten, von denen allerdings nur sechs als "fit" bezeichnet werden konnten. Anfangs waren wir klar überlegen und Stephan brachte uns mit zwei schön herausgespielten Toren mit 2:0 in Führung. Doch nach ersten Blessuren und Umstellungen nach Einwechselungen verloren wir unsere Dominanz und die Wilhemsruher erkannten Schwächen in unserem Defensivverhalten, die sie noch vor der Pause durch zwei vermeidbare Gegentore zum Ausgleich nutzen konnten.
Nach der Pause gelang den Wilhelmruhern sogar noch das 3:2, und wir sahen unsere Felle davonschwimmen. Freistöße und Elfmeter verweigerte uns der Schiedsrichter, aber bei Ecken war er zum Glück nicht genauso konsequent. Eine scharfe Ecke von Hannes prallte vom Torwart ins eigene Tor und kurz drauf piekte Andi Heck. den Ball aus großer Entfernung als TopSpin-Aufsetzer zum 4:3 ins Tor. Auch dabei machte der Keeper keine gute Figur - ganz im Gegensatz zu Ralle, der uns in der Folgezeit mit einigen Paraden den Auswärtssieg rettete.
Hans Sch.
10.3.11
5.3.11
Staedtekampf, BSC-Ue50 gegen Vatikan-Auswahl
Das gestrige Freundschaftsspiel in Vatikanstadt endete trotz frenetischer Anfeuerungen durch unsere Lebensgefaehrtinnen 3:2 fuer die Vatikaner, die allerdings auch mit einer Ue40-Mannschaft angetreten waren.
Ein Bildbericht folgt hier in Kuerze.
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1 : 0 ist auch gewonnen (Ue 50–2)
Im Hinspiel hatten wir uns noch blamiert – zu pomadig, ueberheblich gespielt, und gegen kaempferische Tennis-Borussen verdient 1 : 0 verloren. Jetzt stellten wir es geschickter an: der Ball lief ueber Staffetten, waehrend TeBe sich in Einzelaktionen verhedderte. Zwar stiessen wir auf eine gute Abwehr, doch das Spiel gestalteten wir ueberlegen.
Mitte der zweiten Halbzeit trat Wolfgang (Ex-Blondie) ungluecklich auf den Ball, was zu schmerzhafter Prellung fuehrte, und liess sich auswechseln. Jetzt wurde unsere Abwehr etwas unsicherer, TeBe kam zu zwei, drei Chancen.
Wolfgang We. kurbelte unermuedlich unser Spiel an und beackerte seine Aussenbahn rauf und runter. Nach einer Ecke von Hannes bot sich ihm eine Schusschance, die er erkannte und sofort mit Effet abzog. Der ansonsten gute Torwart konnte den Ball noch abwehren, aber ich war – der alte Riecher funktioniert zum Glueck immer noch – zur Stelle und schoss ein.
Ein oder zwei brenzliche Situationen mussten wir noch ueberstehen, dann war die gelungene Revanche in trockenen Tuechern; ich aber war gluecklich, in meinem Alter noch mit dem Siegtor zu drei Punkten fuer meine Mannschaft beigetragen zu haben.
Berrie (aufgezeichnet von Axel)
Mitte der zweiten Halbzeit trat Wolfgang (Ex-Blondie) ungluecklich auf den Ball, was zu schmerzhafter Prellung fuehrte, und liess sich auswechseln. Jetzt wurde unsere Abwehr etwas unsicherer, TeBe kam zu zwei, drei Chancen.
Wolfgang We. kurbelte unermuedlich unser Spiel an und beackerte seine Aussenbahn rauf und runter. Nach einer Ecke von Hannes bot sich ihm eine Schusschance, die er erkannte und sofort mit Effet abzog. Der ansonsten gute Torwart konnte den Ball noch abwehren, aber ich war – der alte Riecher funktioniert zum Glueck immer noch – zur Stelle und schoss ein.
Ein oder zwei brenzliche Situationen mussten wir noch ueberstehen, dann war die gelungene Revanche in trockenen Tuechern; ich aber war gluecklich, in meinem Alter noch mit dem Siegtor zu drei Punkten fuer meine Mannschaft beigetragen zu haben.
Berrie (aufgezeichnet von Axel)
27.2.11
Déjà-vu oder Revanche?

Wir begannen stark. Peter, Andreas und Hartmut erspielten sich einige Chancen und Arne, Axel, Wolfgang und Roland machten hinten dicht. Mit einem Hechtsprung konnte ich Peters neue, gepolsterte Torwarthose einweihen, ansonsten war im Tor Frieren angesagt. Nach Zehn Minuten konnte Hartmut einen Abschlag abfangen und ließ dem gegnerischen Keeper keine Chance. Sollte die Revanche für das 1:2 in der vergangenen Woche gelingen?
Doch fünf Minuten später bekamen wir einen Freistoß im Mittelfeld: Missverständnis, Schrecksekunden und die auch diesmal hellwachen Friedrichsfelder fackelten nicht lange. Von der Strafraumgrenze mit der Pieke zum 1:1. Danach verletzte sich Roland und Dr. Gerdts haderte mit seinem Knie. Die Borussen erhöhten den Druck: Balleroberung, erneute lange Schrecksekunden und ein verdeckter Schuss ins lange Eck sorgten für den 1:2-Pausenstand.
Nach der Pause machte der Gegner weiterhin Druck. Hartmut ließ sich in die Abwehr zurückfallen - wahrscheinlich ein taktischer Fehler. Wir ließen zwar nur wenige Torschüsse zu, aber unser Offensivspiel verkümmerte zusehends. Zehn Minuten vor Schluss ein erneuter Ballverlust und der ansonsten von Wolfgang abgemeldete bärenstarke 6er konnte sich gegen drei Abwehrspieler durchtanken und den Ball von der Strafraumgrenze ins Eck zum 1:3 Endstand knallen.
Fazit: Ein sehr faires Spiel, netter Gegner, guter Schiedsrichter und mit einem Mann mehr hätten wir eine reale Chance gehabt. Peters Geburtstagsbier ließen wir uns trotzdem schmecken und das mit dem Aufstieg könnte knapp werden. (Hans Sch.)
18.2.11
The Star is the Fox (Ü50-2)

Er pirschte sich kurz nach Spielbeginn über den Hockeyrasen an, hielt sich aber zunächst zwanzig Meter vom Kunstrasen entfernt in der „Dunkelzone“ auf, um die Bemühungen unserer Old Boys II zu betrachten.
Erste Kontaktaufnahmen erfolgte durch Hans Sch., der – diesmal nur Zuschauer – mehrmals von uns neben das Borussen-Tor geschossene Bälle holte und ihn freundlich ansprach. Der ausgewachsene, mit prächtigem Winterpelz versehene Fuchs näherte sich jedes Mal neugierig unserer Pille, einmal versuchte er auch hineinzubeißen.
Während der zweiten Halbzeit kam er dann an den Spielfeldrand, und guckte unserem – leider überwiegend planlosen – Gekicke zu. Wie es sich für einen BSC-Fuchs gehört, hielt er sich jedoch penibel an die Spielfeldbegrenzung, eher er kurz vor Schluss uns den Ausgleich nicht mehr zutraute und sich in die Büsche trollte.
* * *
Borussia Friedrichsfelde machte zu Beginn ordentlich Dampf auf, und kam in der ersten Viertelstunde zu 5 : 1 Torchancen. Claus V. hielt jedoch zuverlässig und uns mit 0 : 0 im Spiel.
Dann folgten jedoch zwei Nachlässigkeiten, und binnen drei Minuten stand es 0 : 2.
Nun wachten wir auf und spielten energischer nach vorn. Psychologisch günstig (so sagt man ja immer), kurz vor der Pause, erzielten wir nach schönem Spielzug das 1 : 2.
Die zweite Hz. ist in einem Satz zusammengefasst: Bor. Friedrichsfelde tat nicht mehr als nötig, kam kaum noch zu eigenen Chancen, BSC erkämpfte ein optisches Übergewicht, kam aber auch zu keinen weiteren ernsthaften Torchancen.
Fazit des 1 : 2: Der Gegner war keinesfalls stark, die Abwehr war durchaus mal auszuspielen – was uns selten gelang –, allerdings war der Torwart in guter Form.
Bei uns traten leider – man muss es so hart sagen – wiederholt Anfängerfehler auf: In der Rückwärtsbewegung klappte es mehrfach nicht, dass sich jeder BSCler einem Gegner zuordnet. Und in der Vorwärtsbewegung unterliefen uns zu oft schon bei der ersten oder zweiten Anspielstation zu simple Abspielfehler.
Nächsten Freitag schon ergibt sich die Chance zur Wiedergutmachung – es steigt das Rückspiel in Friedrichsfelde.
11.2.11
1.Ü50-Altliga: Unglückliches Pokalaus
Gestern Abend verlor unser sehr starkes Team trotz über 80%igem Ballbesitz am Ende mehr als unglücklich mit 2:3 bei den eine Liga höher agierenden Teutonen aus Spandau. Nach Spiel auf ein Tor stand es zur Pause 0:2 aus unserer Sicht; war doch der Gegner zweimal vor unserem Tor aufgetaucht..... In der 2. Hälfte erhöhten wir den Druck immens und kamen zum verdienten Ausgleich nach wunderbar herausgespielten Toren durch A. Heckelt und B. Grimm. Mit dem einzigen Torschuss in der 2. Halbzeit erzielte das sehr effiziente Team von Teutonia den Siegtreffer.
Leider hatte auch der sehr kleinlich pfeifende Schiedsrichter etwas gegen einen Triumph des BSC. So pfiff er kurz vor dem Ende ein reguläres Tor durch U. Knop wegen Foulspiel zurück - hatte ein Abwehrspieler der Teutonen doch seinen eigenen Torwart gefoult..... Aber so ist nun mal unser Sport........
Dieser Auftritt unseres Starensembles lässt für die kommenden Punktspiele mehr als hoffen, so dass der avisierte Aufstieg durchaus noch machbar ist. (UK)
Leider hatte auch der sehr kleinlich pfeifende Schiedsrichter etwas gegen einen Triumph des BSC. So pfiff er kurz vor dem Ende ein reguläres Tor durch U. Knop wegen Foulspiel zurück - hatte ein Abwehrspieler der Teutonen doch seinen eigenen Torwart gefoult..... Aber so ist nun mal unser Sport........
Dieser Auftritt unseres Starensembles lässt für die kommenden Punktspiele mehr als hoffen, so dass der avisierte Aufstieg durchaus noch machbar ist. (UK)
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