4.9.14

Ü60-2 mit Pokal-“Spirit“



Er ist wieder da, der Pokal-Spirit, der die BSC-Ü60 schon in der Saison 2012/13 auszeichnete und die Mannschaft bis ins Berliner Finale führte.
Nachdem am Montag die Ü60-1 den Gegner Nordost II nach 1:3-Rückstand niederkämpfte, zog gestern Ü60-2 nach und besiegte NNW mit 8 : 7 (2 : 2, 3 : 3, 5 : 4 i. E.) – beide BSC-60er-Mannschaften stehen somit in der nächsten Pokalrunde.
Dabei begann es gar nicht gut für die Ü60-2:
NNW war mit der Empfehlung von einem 7:1- und einem 8:0-Punktspielsieg, mit 11 Mann, einem Betreuerstab und hoch motiviert angereist, und legte los wie die Feuerwehr. Wir kamen kaum aus der eigenen Hälfte, und kassierten nach 9 Minuten das 0 : 1. Mit einer der ersten Chancen schaffte dann Jörg zwar den Ausgleich, aber NNW drückte weiter und erzielte mit Fernschuss das 1 : 2. Nun schied auch noch Axel mit Zwicken in der Wade aus (zum Neunmeterschießen reichte es aber noch – dazu später mehr), und BSC und Zuschauer fragten sich, wie hoch die Pokalpleite wohl ausfallen würde. Gegen Ende der ersten Halbzeit drehte jedoch Hans Sch. auf! (Er war vor 35 Tagen 58 geworden, und dies war sei erstes Ü60-Spiel.) Einen Ball nach dem anderen schleppte er nach vorn, und erzielte selbst mit dem Pausenpfiff den Ausgleich.
Und es kam noch schöner: 5 Minuten nach Wiederbeginn setzte er sich in Gerd-Müller-Manier gegen drei Mann im Strafraum durch und schoss den Führungstreffer.
Nun folgte wildes Anrennen der Gegner, doch die Old Boys spielten sich in einen Pokalrausch. Alle gaben alles, dennoch seien besonders erwähnt:
Ebi!, der eine tolle Mischung aus Old Fashioned Libero und zentraler Manndecker spielte,
Peter, der im Tor unkonventionell aber engagiert die Kiste sauber hielt,
Jörg, der wie ein Pferd rackerte und der NNW-Abwehr ständig Nadelstiche versetzte, und eben
Hans Sch., der lt. ran-Datenbank 8,9 km zurücklegte.
In der letzten Minute eine unglückliche Situation, die dann aber doch den Ausgleich brachte: wir bekamen einen Ball nicht aus der Gefahrenzone und der NNW-10er konnte abstauben.
Dementsprechend folgte ein Neunmeterschießen, nichts für schwache Nerven!, die Entscheidung fiel erst mit dem 18. (!) Neunmeter.
Hier Effendis Schilderung des Showdowns:

NNW - zu unplaziert, Peter hält - 0:0

BSC - Axel links halbhoch voll rein - 1:0

NNW - links flach unten rein - 1:1

BSC - Hannes links mittig rein - 2:1

NNW - an den linken Pfosten - 2:1

BSC - Ebi lasch genau auf den Mann - 2:1

NNW - Lattenknaller - 2:1

BSC - Effendi flach rechts unten, TW hält - 2:1

NNW - links unten rein - 2:2

BSC - Peter links flach am Pfosten vorbei - 2:2 (Matchball vergeben)

..................

NNW - volley links halbhoch rein - 2:3

BSC - Axel wie gehabt... - 3:3

NNW - nächster Lattenknaller - 3:3

BSC - Hannes macht's nach... - 3:3 (Matchball vergeben)

NNW - flach volley links unten rein - 3:4

BSC - Ebi wartet eine halbe Ewigkeit und versenkt dann megacool flach eine Handbreit neben dem linken Pfosten - 4:4

NNW - und weil's so schön war, nochmal an die Latte - 4:4

BSC - Effendi wieder unten rechts, diesmal aber etwas schärfer - 5:4  (Matchball verwandelt).

Und das, liebe Freunde, bedeutet die nächste Runde !!!  -

Anmerkung von Axel:
5 von 9 Elfern versenkt, liebe Freunde, so viel Spannung müssen wir nicht haben - das geht auch besser. Und es muss besser werden, wenn wir im Pokal weit kommen wollen.
Effendi präzisierte übrigens anschließend im Casino sein Saisonziel: „Double und: Finale BSC 60.1 gegen 60.2“ ...


2.9.14

Pokalfight im Fritz-Walter-Wetter



Das Spiel begann bei leichtem Nieselregen, der sich allmählich steigerte.
Ü60-1 wollte an legendäre Zeiten der vorletzten Saison (Finalteilnahme!) anknüpfen, und die Schmach der letzten Saison (ausgeschieden gegen Nordost II) tilgen. Eben jene Nordost II waren auch gestern in der ersten Pokalrunde 2014/15 unser Gast auf dem Hubi, und sie haben das Fußballspielen nicht verlernt.
Aber wesentlich schlimmer: wir standen uns selbst im Wege, genauer gesagt: durch zu häufiges Gemeckere wurde unser Spiel unsicher und fahrig. Zudem gingen wir wieder einmal zu schludrig mit unseren Chancen um. Die Quittung: 1 zu 3 zur Halbzeit.
In der Halbzeitpause schworen wir uns ein – kein Meckern mehr, nur noch positive Bestärkung. Und prompt lief es besser. Nach 3:3- und 4:4-Ausgleich ein Steilpass auf Jürgen, und der erzielte eine Minute vor Schluss den Siegtreffer.
Tore: Jürgen (2), Blondie, Gür, Jörg.
Ferner halfen mit: Peter (im Tor), Arne, Ebi, Axel und Effendi.
Die Stimmung im Casino anschließend war ausgelassen, der Nieselregen vergessen. Effendi fragte Axel nach seinen Saisonzielen. Dieser antwortete: Pokalfinale und 4. Platz (man wird ja wohl noch träumen dürfen!). Effendis Ziel jedoch besteht nur aus einem Wort: "Double"!

30.8.14

Ü50-1 schlägt Wartenberg II mit 6:1


„Uwe, Uwe!“ skandierten die Fans noch lange nach dem Abpfiff in den dunklen Abendhimmel an der Hubertusallee. Sogar der Hase hätte Uwe beglückwünscht, wenn er sich für Seniorenfußball interessieren würde und wenn man ihm das Sprechen beigebracht hätte.

„S – Y – L – A – Doppel-F“ diktierte Uwe jedem, von dem er annahm, dass er die Ergebnisseiten von fussball.de editieren konnte, um seine vier Treffer einzugeben. Und wehe den Deliquenten, die am Montag vor Gericht stehen: Uwe macht kurzen Prozess, um Zeit zu haben, um allen von seinen großen Taten zu berichten.

Doch zum Spiel: Grimmi gab vor, in dieser Saison keine Punkte gegen Zweite Mannschaften abgeben zu wollen. Das sollte gegen Wartenberg II auch nicht so schwierig sein, waren sie doch nur zu siebt und mit reichlich Übergewicht angereist. Aber wir taten uns schwer. Obwohl wir in Bestbesetzung aufgelaufen waren, funktionierte unser Zusammenspiel in der Offensive nicht wirklich gut und nach etwa fünf Minuten leisten wir uns einen Ballverlust im Mittelfeld, nicht energisch genug nachgesetzt, und der schussgewaltige Stürmer von Mahlsdorf hämmert aus gut zwanzig Metern (für mich) überraschend einen Aufsetzer neben den Pfosten zum 0:1 ins Netz.

Jetzt war unsere zweite Reihe gefragt: Schreibi nahm (im Wechsel mit Sempi) den Siebener aus dem Spiel, Uwe versuchte, über Links Druck zu machen und Frank wollte die technisch etwas überforderten Wartenberger vernaschen. So spazierte er nach etwa 15Minuten mit dem Ball durch die gegnerische Abwehr und erzielte den mühsam erkämpften Ausgleich.

Von da an war es ein Spiel auf ein Tor (erst kurz vor Schluss konnte Wartenberg einen zweiten gefährlichen Schuss auf unser Tor absetzen).

Uwe, dem die Auszeit zu Spielbeginn sichtlich gut getan hatte, lupfte nach einer Ecke einen Abpraller über den überaus starken Keeper von Wartenberg zum 2:1 ins Netz.

Nach der Pause zeigte Uwe, dass er ach schöne Tore schießen kann: Einen hohen Ball mit der Brust angenommen und aus der Drehung mit Rechts ins kurze Eck zum 3:1.

Das 4:1 erzielte Sempi per Kopf nach einer präzisen Ecke von Nischi.

Das 5:1 resultierte aus einer schönen Kombination, nachdem sich Wartenberg zu weit nach vorn gewagt hatte: Abwurf auf Nischi, der geht mit dem Ball in die gegnerische Hälfte, Doppelpass , Abspiel auf Sempi, der legt auf Frank, der auf Uwe, Uwe läuft Richtung Grundlinie und kann quer zurück auf Frank spielen oder das eigene Konto durch einen Schuss aus spitzen Winkel verbessern, wozu er sich auch entschließt.

Gegen die nun wehrlosen Wartenberger macht Uwe schließlich noch das 6:1 und nach dem Spiel lassen wir uns das von Andi Hä. gespendete Siegerbier schmecken. Ein klarer Sieg, aber wir haben noch Luft nach oben:

Unsere Startformation: Sempi, Andi Hä., Grimmi, Nischi, Stephan und Karsten

Die Reserve: Uwe, Schreibi und Frank

Im Tor: Hans Sch.

Ü6-2, erster Sieg



Das Spiel gegen Rehberge ging 7:1 aus.
Also eine klare Sache.
Schiri war unser lieber alter Freund Grünbaum.
Der wieder einmal in seinem Redefluss nicht zu stoppen war.
Seine beste Szene hatte er, als Hermann im Strafraum gefoult wurde und er sagte: Ihr führt doch 6:0 und braucht keinen Elfer!
Das kann man auch anders sehen, wenn wir an Hermanns Schulter denken.
Die Tore erzielten Jörg (2), Hermann, Peter (2) und unsere beiden neuen Abwehrrecken Wolfgang und Michael.
Leider konnte unser Sportfreund und seelischer Betreuer Wolfgang, der sich redlich bemühte, dass Runde nicht ins Eck bringen.
Es soll auch jemand behauptet haben, es gab einen kräftigen Fluch von Ihm, aber das glaube ich nicht.
Zum Spiel gibt es nicht viel zu sagen, war der Gegner doch zu schwach!
Unser Spiel war aufgeräumt-Ball-laufen-lassen und weitestgehend passsicher, viele vergebene Torchancen und kein Gemeckere.
Allerdings haben wir uns die letzten 5 - 10 Minuten unkonzentriert gegeben, woraus auch der Ehrentreffer entstand.
G.
Peter

20.8.14

Ü 60.2 IST GESTARTET


Am 18.8.2014 um 18:30 h richtet der VfB Einheit zu Pankow II einen historischen Moment in der bewegten Geschichte des Berliner SC aus: eine weitere Mannschaft nimmt den Spielbetrieb auf! Aufgrund unseres bisherigen, 15 Mann starken 60er-Kaders und vier Neuzugängen wurde die Ü60.2 ins Leben gerufen.
Vor dem Spiel lächelnde Gesichter:
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Motiviert (teilweise hinsichtlich Lautstärke übermotiviert!) ging es zur Sache. Schon nach 70 Sekunden bricht Hermann auf dem rechten Flügel durch, und schießt frei vor dem Torwart ... daneben.
In der Folge sind wir feldüberlegen, und haben zwei, drei weitere Riesenchancen. Aber Einheit Pankow spielt clever, macht hinten dicht und lauert auf gelegentliche Konter. Nach 20 Minuten passen wir nicht richtig auf, und schon führen die Gastgeber 1 : 0.
Zu Beginn der 2. Halbzeit ein weiterer Abwehrfehler, und wir liegen mit zwei Toren hinten. Es fühlt sich ungerecht an, da wir feldüberlegen waren und mehrere gute Chancen hatten, aber es zählen nun mal nur die Tore.
Ein weiterer Schlag: Bei einem hohen Ball gehen der Keeper und unser Hermann in die Luft, der Pankower Keeper zeigt deutsche Torwarttugenden (Schumacher, Neuer) und Hermann geht zu Boden. Ausgeknockt muss er den Rest des Spieles zuschauen.
Immerhin kommt jetzt unsere stärkste Phase. Wir erhöhen den Druck, zeigen vermehrt gute Spielzüge, verdaddeln zwar weitere Chancen, erzielen dann aber durch Helmut (!) und Klaus den Ausgleich.
Und weiter spielen wir nach vorne, denken insgeheim: Ein Unentschieden ist ein gar-nicht-mal-so-schlechter Start!, oder: Jetzt machen wir den Sack zu!, da kommt in der letzten Minute Pankow tatsächlich noch mal vor unser Tor und erzielt per Pieke den Siegtreffer.
Nach dem Spiel spenden uns Schiri und Gegner Trost. „Ihr hättet ein Unentschieden verdient gehabt.“ Aber dafür können wir uns auch nichts kaufen, die Punkte sind futsch, das Lächeln vorerst auch. 

1.8.14

Wieder einer ü60-spielberechtigt…



Und seit heute ist ein weiterer BSC-Sportskamerad Ü60 spielberechtigt!




Lieber Hans,
unserem fleißigen (nicht nur darin äußerst vorbildlichen) Vielschreiber auf dieser Website senden die herzlichsten Geburtstagsgrüße
Deine BSC-Ü50/60-Freunde