4.3.16

Ü50-1: Bei Teutonia unter die Räder gekommen


Teutonia hatte eine richtig starke und verjüngte Truppe aufs Feld geschickt und wir spielten ungewohnt phlegmatisch. Der Teutonenstürmer dreht sich in der zweiten Minute geschickt um einen Verteidiger und locht aus Nahdistanz zum 0:1. Wenig später springt ein Spandauer in eine hart geschlagene Ecke - 0:2. Und es kommt noch dicker: Der Stürmer kann sich außen im Zweikampf durchsetzen, passt auf den langen Pfosten, wo ein Mitspieler den Ball in Ruhe annehmen und mit der Pieke ins lange Eck schießen kann.
Grimmi wollte, dass wir wenigstens die zweite Halbzeit gewinnen. Das gelang uns zwar nicht, aber nach dem 0:4 durch einen Schlenzer ins lange Eck konnten wir wenigstens die weiteren Torchancen vereiteln. Unsere Chancen blieben während des gesamten Spiels Mangelware: ein Pfostenschuss und zwei oder drei gute Torwartparaden hielten für Teutonia hinten die Null. Fazit - Teutonia spielte richtig gut und wir waren einfach die schwächere Mannschaft.

Trotz gedrückter Stimmung ließen wir uns Karstens Geburtstagslage schmecken.
Grimmi, Schreibi, Esti, Klaus, Sempie, Stephan, Karsten und

Hans Sch.

27.2.16

Ü50-1 gewinnt 1:0 gegen Corso Vineta




Uwe und Didi noch mitten in der Saisonvorbereitung, Andi Hä. familiär verhindert  - und das gegen eine stark verjüngte Mannschaft von Corso, die mit aller Macht um den Klassenerhalt kämpft. Aber wir hatten Rolex dabei, Karsten kam voll fit aus der Winterpause und Esti im neuen Trikot sah echt gut aus, nachdem er sich angezogen hatte.

Corso hatte Anstoß und wirbelte los wie immer. Aber bereits unser erster Gegenangriff entschied das Spiel: Nach einer schönen Kombination kann der Keeper von Corso noch abwehren, aber Karsten bekommt den Ball an der Strafraumgrenze, guckt sich alles genau an und schiebt den Ball dann unerreichbar für den starken Corso-Keeper flach ins lange Eck.

Corso macht Druck, dominiert im Mittelfeld, aber unsere Abwehr lässt fast keine Torchancen zu. Ein Fernschuss streicht am langen Pfosten vorbei, zwei abgefälschte Schüsse gehen neben das Tor und ansonsten gibt es Gefahr nur bei den Ecken.
Besonders Karsten, Grimmi und Sempi können den Ball aber gut kontrollieren, so dass wir gelegentlich zu Konterchancen kommen und der Corso-Keeper mehr zu tun hat als ich.
In der zweiten Halbzeit ändert sich das aber. Wir verwalten die Führung, kommen nur noch sehr gelegentlich zu Torschüssen, und besonders in den letzten 10 Minuten kriegen wir hinten richtig viel zu tun. Aber wir können den Kasten sauber halten und behaupten damit den Platz im Mittelfeld. Corso wünschen wir nach diesem überaus fairen Spiel viel Glück im Abstiegskampf und das von Klaus gestiftete Kabinengetränk schmeckte


Bernd, Rolex, Sempie, Schreibi, Stephan, Klaus, Karsten, Esti und

6.2.16

Ü60-Hallenturnier: ungeschlagener Turniersieger, 7:1 Tore, BSC.


Hallenturnier Ü60 in der Schöneberger Sporthalle. Großes Spielfeld, große Tore und nur vier Feldspieler  - anstrengend! Zwei Teams hatten kurzfristig abgesagt, die gute Organisation vom VfB Britz organisierte kurzfristig für die vier verbliebenen Team eine Doppelrunde mit Hin- und Rückspielen.

Gegen die Freunde von Hertha II starteten wir überlegen, ließen aber ein paar Chancen aus. Ömer schoss das 1:0, aber nach einem ungeschickten Wechsel während einer Ecke für Hertha konnte ein Herthaner den Ball aus 10 Metern ziemlich unbedrängt ins lange Eck zum 1:1-Endstand zirkeln.

Gegen Schmöckwitz gewannen wir klar 3:0, gegen Rudow war es knapp – mit etwas Glück gewannen wir 1:0.

In der Rückrunde gaben wir uns gegen Rudow und Schmöckwitz mit einem 0:0 zufrieden, wobei Rudow wieder etwas unglücklich agierte.

Gegen Hertha hätte uns ein Unentschieden zum Turniersieg gereicht, aber nachdem Berrie das 1:0 erzielte und mittlerweile mit Freund Uwe Gnädig und (Ex)freund Marko illustres Publikum eingetroffen war, mussten wir noch etwas bieten: Ich war am Ball, Arne stellte schnaubend seinen Turbo an, startete auf der rechten Außenbahn durch – ein Pass in den Lauf, Arne tankt sich bis zur Grundlinie durch, legt ab auf Hannes, und der locht zum 2:0. Turniersieger BSC.

Men of the Matches: Ömer schießt vier Tore, Andi Hä., Berrie und Hannes je eins. Micha Schmidt schaltet die gegnerischen Offensivkräfte aus. Andi Hä., Arne, Jörg, Wolfgang und Hannes spielen super solide und zuverlässig – ohne jegliche Hektik und Anmache. Ach so, Berrie: unser "Thomas Müller". Mit viel Aufwand in die Abwehrarbeit integrierbar, vorn immer ein Störenfried, und wenn er plötzlich mal stehenbleibt, bleiben dem eigenen und dem gegnerischen Torwart das Herz stehen: völlig freistehend erzielt er im Schlussspiel das 1:0 gegen Hertha.

Auf die Endrunde am 12.3. freuen sich: Arne, Berrie, Micha, Hannes, Andi Hä., Wolfgang, Ömer, Jörg, Hannes und

Hans Sch.

17.12.15

Ü50-1: Knappe Niederlage gegen Teutonia


In einem umkämpften Spiel mussten wir uns Teutonia Spandau mit 0:1 knapp und etwas unglücklich geschlagen geben.

Unseren verletzungsbedingt dezimierten Kader frischte Henni wieder auf. Er konnte auch phasenweise einigen Schwung ins Spiel bringen, aber zu 100% fehlt noch ein bisschen. Da auch Schreibi, Bernd und Stephan nicht wirklich fit waren, hatten wir Mühe, das Spiel offen zu gestalten. Dennoch hatten wir in der ersten Viertelstunde mehr vom Spiel und brachten die Spandauer Abwehr gelegentlich ins Schwimmen. Aber nachdem Bernd ausgeschieden war, gewannen die Spandauer zunehmend die Oberhand. In Mittelfeld und Abwehr unterliefen uns zudem einige sonst nicht übliche Abstimmungsfehler, so dass die Spandauer in der ersten Hälfte ein Chancenplus zu verzeichnen hatten. Wir hielten aber das 0:0 und wollten in der zweiten Halbzeit das Spiel wieder weiter nach vorn verlagern.

Das gelang uns auch zunächst ganz gut – jedenfalls drückten wir Teutonia in deren Hälfte zurück. Zwingende Torchancen blieben aber Mangelware. Als unsere Kräfte etwa nachließen, konnte Teutonia sich wieder frei spielen und nun gerieten wir unter Druck. Dann passten wir nach einem schnell ausgeführten Einwurf nicht auf, und ein Teutonenstürmer zirkelt den Ball von der Strafraumgrenze ins lange Eck. Unsere Schlussoffensive bringt nichts mehr ein, und da auch die Spandauer ihre Konterchancen nicht nutzen können, verbleibt es beim unbefriedigenden 0:1 für

Andi Hä, Esti, Grimmi, Schreibi, Klaus, Sempie, Karsten, Henni, Stephan und

Hans Sch.

12.12.15

Ü50-1: Wichtiger Sieg gegen Lichtenberg


Vor dem Spiel motivierte uns Grimmi mit einer Audiobotschaft von Uwe. „Wenn vier spielstarke Spieler nicht dabei sind, dann können die anderen verdammt noch mal zeigen, dass sie auch spielen können“ lautete Grimmis Interpretation. Die setzten wir auch gut um. Kultiviertes Aufbauspiel statt langer Bälle und eine hohe Laufbereitschaft im Mittelfeld (zumindest so lange die Kräfte reichten) ließen uns wieder eine große Zahl guter Chancen erspielen. Die Ex-Verbandsligisten aus Lichtenberg brachten einen großen Kader (4 Wechselspieler) mit, allerdings war auch viel Mittelmaß dabei. Daher konnten wir unser Spiel relativ ungestört aufziehen. Grimmi und Sempie machten hinten dicht und eröffenten das Spiel ruhig und überlegt, Karsten zog bärenstark die Fäden in der Offensive, wo Stephan für besondere Unruhe sorgte. Manni und Andi Hä. sorgten für die Dominanz im Mittelfeld und Klaus war in der ungewohnten Mittelfeldrolle auch immer zur Stelle, wenn er gebraucht wurde.

Manni fasste sich Mitte der ersten Halbzeit ein Herz: Einen Verteidiger ausgespielt, sah er eine große Lücke vor sich, in die er energisch hereinlief - aus kurzer Entfernung zwang er den Ball an dem starken Keeper vorbei zum Goldenen Tor.

In der Folgezeit war es Andi Hä., der das Spiel bis zum Schluss unter Spannung hielt. Mit etwas mehr Abschlussglück wäre Uwe die Torjägerkanone los.

Die Lichtenberger Chancen bestanden im Wesentlichen aus Fernschüssen, von denen es manche aber in sich hatten. Einen abgefälschten Ball konnte ich zum Glück noch aus der Ecke fischen, so blieb es beim hochverdienten Sieg für:

Grimmi, Geburtstagskind Sempi, Andi Hä., Klaus, Manni, Stephan, Karsten und

Hans Sch.

6.12.15

02.12.2015 / Ü50-II beim SC Borsigwalde / Von Sportleggings und Kurzmänteln

Gegen den nördlichen Tabellennachbarn mussten 3 Punkte her, so die klare Ansage von Manni in der Kabine. Vor dem kommenden Spiel gegen den Tabellenführer wollten wir so viel Abstand wir möglich zu den Abstiegsplätzen aufbauen. Der 11er-Träger Geburtstagsbier von Grimmi (nur gucken, nicht anfassen) musste dann zur besseren Kühlung wieder nach draußen gebracht werden.
"Warum ziehst Du sowas an?" fragte Grimmi mit Blick auf dessen Sportleggings den erkälteten Uwe S., der nur knapp entgegnete. "Weil mir kalt ist". Modisch top auch wieder Stefan K. in seinem Kurzmantel beim Aufwärmen ("Meine letzte Trainingsjacke hatte ich mit 12").
Während Manni noch darüber informierte, warum nach seiner Erfahrung in der kalten Jahreszeit eine 9er-Truppe mit nur 2 Auswechselspielern optimal ist, deutete sich bereits an, dass Andi Hä. wohl nicht rechtzeitig eintreffen würde. An diesem Abend haben wir Andi nicht mehr gesehen, Grund: Megastau am Funkturmdreieck.

Auf dem guten aber manchmal etwas stumpfen Geläuf entwickelte sich ein intensives, kampfbetontes Spiel auf Augenhöhe. Hierbei war Borsigwalde nicht zimperlich bei der Wahl seiner Mittel. Wir agierten diszipliniert mit großer Laufbereitschaft. Gelegentliche Wackler in der Defensive bügelte Peter, der überhaupt eine starke Leistung zeigte, souverän aus.
Unsere Chancen in 1. Halbzeit, ein Schuss von Manni ans Außennetz und ein Kracher von Uwe, der zwischen den Beinen des gegnerischen Keepers hängen blieb, führten leider nicht zum Torerfolg. Ein zwischen Uwe und dem gegnerischen 10er geführter Privatkrieg hätte eigentlich zum Platzverweis des Gegners führen müssen. Der sonst gute Schiri sah das Nachtreten des 10ers gegen Uwe nicht, so dass es nur eine Gelbe Karte gab. Auch Grimmi wurde bei einem seiner wenigen Vorstöße übel abgeräumt und wusste danach, dass Sportleggings nicht nur gegen Kälte sondern auch gegen großflächige Hautabschürfungen schützen.

In der Pause ermahnte uns Manni, einen klaren Kopf zu bewahren und weiter geduldig unser Spiel durchzubringen.
Während diese Botschaft noch verarbeitet wurde, ergab sich nach einigen Minuten für den in dieser Situation hellwachen Borsigwalder Stürmer die wohl größte Chance des Spiels für sein Team. Nach hartem Schuss aus kurzer Distanz sahen alle den Ball schon im Tor einschlagen, als Stefan – zur Unterstützung zurückgeeilt – noch eines seiner langen Beine in den Weg brachte und den Ball zur Ecke lenkte. Borsigwalde schien sich nun etwas in unserer Hälfte festzusetzen.
Dann die 45. Minute: Manni macht von hinten links das Spiel schnell und schickt außen Uwe, der in Strafraumhöhe flach quer spielt. (In einem lichten Moment) spiele ich direkt weiter in den Lauf von Stefan, der aus spitzem Winkel abzieht und den vom Keeper notdürftig abgewehrten Ball im 2. Anlauf mühelos im Tor versenken kann – 0:1! Hartmuts etwas mauliger Kommentar: "Kaum geh ich runter, schießt ihr das Tor". Dazu noch später...

Borsigwalde versuchte nun den Druck auf uns zu erhöhen, was insbesondere Olaf und Uwe schmerzhaft zu spüren bekamen. Wir ließen allerdings – weiterhin konzentriert und mit hohem Einsatz – nur noch wenig zu, Distanzschüsse des Gegners wurden meist geblockt oder von Peter..., siehe oben.
Wenige Minuten vor Spielende holte Uwe noch einmal alles aus sich raus, sprintete mit Ball am Fuß über den halben Platz und legte dann mustergültig quer zum mitgelaufenen Hartmut, der sich in Ruhe die Ecke aussuchen konnte, in die er den Ball dann zum 0:2 einschob. Jetzt glaubte Borsigwalde nicht mehr dran und war über den baldigen Schlusspfiff nicht wirklich traurig.

Unterm Strich war das Ergebnis hochverdient. Zum Leidwesen von Uwe musste er sich diesmal bei der Wahl des Man of the Match denkbar knapp erneut mit dem 2. Platz, diesmal hinter Stefan K., begnügen. Dem jungen Mann sollte Auftrieb geben, dass er an der Entstehung beider Tore maßgeblich beteiligt war.
Das Sieger- und Geburtstagsbier ließen sich richtig gut schmecken

Peter, Stefan K., Uwe S., Grimmi, Manni, Olaf, Hartmut

und René

5.12.15

Ü50-1: Ohne Vier


Wir begannen ohne Drei (Grimmi, Didi und Uwe) und nachdem Schreibi verletzt ausschied, spielten wir ohne Vier. Hartmut und Manni gaben zwar alles, aber unter dem Strich blieben wir gegen überaus siegeswillige Prenzlauer, die viel besser waren als ihr vorletzter Tabellenplatz, ohne echte Chance. In der 15. Minute stand plötzlich ein Prenzlauer allein am Torraumeck. Die Chance ließ er sich nicht entgehen. Prenzlauer machten Druck, wir kamen nur selten kontrolliert nach vorn. In der 25. Minute ein vermeidbarer Ballverlust an der Mittellinie, nicht energisch genug nachgesetzt, ein scharfer Pass ans Strafraumeck, wo ein Prenzlauer ziemlich planlos gegen den Ball tritt. Daraus entwickelt sich aber ein Lob ins lange Eck: 0:2 steht es zur Pause, in der uns Schreibi den Fußball erklärt und um Schadensbegrenzung bittet.
In der zweiten Hälfte schießen wir auch nicht mehr Tore als in der ersten, fangen aber nur noch ein Gegentor ein – wieder ein Verlegenheitsheitsschuss, aber alles andere als unhaltbar.
Viele Ballverluste, langsames Umschalten, nur ganz selten gutes Zusammenspiel....
Nach der 0:3-Pleite überlegen wir kurz, ob wir Mannis Siegerbier zurückgehen lassen, aber da wir in diesem Spiel so wenig Torchancen wie noch nie vergeben hatten, gab es doch einen Grund zu feiern für:

Sempi, Schreibi, Esti, Klaus, Stephan, Karsten, Manni, Hartmut und

Hans