15.7.14
12.7.14
Staffeleinteilungen 2014/2015
Hallo,
der Verband hat bereits für die Ü50-
und Ü60-Mannschaften die Staffeleinteilungen für die Saison 2014/2015
veröffentlicht, siehe Amtliche Mitteilungen Nr. 2 ab Seite 30
==> BFV-Mitteilung-1415-02.
==> BFV-Mitteilung-1415-02.
Viele Grüße
Manni
10.7.14
Das Jahrhundertspiel
Vielleicht haben es einige noch gar nicht realisiert: Am Dienstag, dem 8.
Juli 2014, haben wir bereits das Spiel des 21. Jahrhunderts gesehen! Der
Deutsche Sieg in Brasilien gegen Brasilien wird schon als Sommermärchen ‘14
bezeichnet – hier noch mal die Tore:
Und Sonntag, gegen Argentinien, kommt das I-Tüpfelchen.
Zur Einstimmung noch mal die von Jens Lehmann 2006 gehaltenen Elfer:
Wer viel Zeit hat, kann das Spiel des 20. Jahrhunderts sehen:
Weiterhin einen schönen Sommer allerseits!
22.6.14
Ü50-1: Zum Schluss ein Sieg gegen Wilmersdorf
Theoretisch hätten wir am letzten Spieltag noch die drei
Punkte auf den Tabellenzweiten Stralau aufholen können. Aber da deren Gegner gar
nicht antrat, ging es für uns gegen den FC Wilmersdorf nur noch um Ehre. Im
Hinspiel hatten uns die Wilmersdorfer noch ein 4:4 abgetrotzt, im Rückspiel war
ein Sieg also Pflicht.
Allzu schwer machten uns die Wilmersdorfer diesen auch
nicht, denn sie traten in ziemlich dünner Besetzung an. Doch auch bei uns fehlten
einige Leistungsträger, so dass das Spiel trotz idealer äußerer Bedingungen im
Stadion etwas zäh verlief.
In der zehnten Minute dann fast schon eine
Standardsituation: Unglückliches Abwehrverhalten im Mittelfeld, der Rechtsaußen
läuft allein aufs Tor zu, alle Verteidiger laufen ihn an, Querpass auf den
langen Pfosten, Fuß hingehalten und Gegentor – 0:1.
Aber ansonsten funktionierte unsere Abwehr ganz gut. Nach
vorn spielten wir zwar nicht besonders druckvoll, aber es war nur eine Frage
der Zeit, wann der gute Keeper von Wilmersdorf endlich hinter sich greifen
musste. Schließlich war es Uwe, der zehn Minuten vor der Pause den Ausgleich
erzielte.
Den Wilmersdorfern gelangen besonders über ihren
gefährlichen Stürmer mit der Nr. 2 zwar noch einige wirklich gefährliche
Angriffe, aber letztlich ließen wir keine gefährlichen Abschlüsse zu.
Unsere Angriffe waren auch nicht wirklich zwingend und
bezeichnenderweise musste das defensive Mittelfeld mit einem blitzsauberen Pass
von Grimmi in den Lauf von Andi Hä., der heute ganz klar Herr über den Ball war
und den Ball ruhig und überlegt annehmen und einnetzen konnte, den
Führungstreffer erzielen.
Die Wilmersdorfer stemmten sich gegen die Niederlage aber wir
wollten vor den Augen von Arne und Didi natürlich mit einem Sieg glänzen.
Den machte Stephan dann mit einem Kopfballtor perfekt, nachdem
Nischi rechts bis zur Grundlinie durchgebrochen war und dann mit seiner super
Schusstechnik den Ball aus der Drehung mit dem Vollspann auf den langen Pfosten
zog. 3:1 war das Endergebnis.
Ein Rückblick auf die Saison: Viel Fluktuation in der
Mannschaft, tolle Spiele gegen die Top-Teams, ein großer Pokalfight gegen NSF,
großer Spaß, wenn es gut lief, knappe Niederlagen nach großen Spielen gegen
Zweite Mannschaften, die mit ihren Verbandsligisten antraten, aber leider auch
gelegentlich unzureichende Defensivarbeit und etwas zu blindwütiges Stürmen
gegen die Underdogs der Liga. Am Ende war es ein Kopf-an-Kopf-Rennen der ersten
Fünf und wenn wir hätten aufsteigen wollen, dann müssten wir uns jetzt gehörig
ärgern über unseren vierten Platz. So können wir uns über einen Platz in der
Spitzengruppe und über die Gewissheit, auch gegen die Besten der Liga bestanden
zu haben, freuen.
Schreibi, Sempi, Klaus, Grimmi, Andi Hä., Nischi, Uwe,
Stephan und
Hans Sch.
18.6.14
Ü50-1. Ein schöner Sieg gegen Hertha
„Die vermeintlich schwache Abwehr
ist meist vorher am Ball und spielt sofort auf die pfeilschnellen
Mittelfeldspieler und vorn stehen richtig ballsichere Stürmer. Der Torwart ist
nur mit der Picke oder mit Beinschüssen zu überwinden – wir dürfen nicht den Fehler
machen, offensiv zu spielen. Wir müssen tief stehen und auf Konter warten,
sonst haben wir keine Chance.“ So hatte der Hertha Coach seine Mannschaft auf
das Spiel gegen uns vorbereitet. Und der Coach musste es wissen, hatte er doch
in der letzten Saison noch beim BSC gecoacht und gespielt. Aber zu einem
richtigen Spielplan gehört auch die passsende Mannschaftsaufstellung – in diesem
Fall vielleicht vier Innenverteidiger aber keinesfalls lauter Spitzenspieler,
die es uns und sich und dem Trainer zeigen wollen.
Roland hatte einer Verlegung des
Spiels zugestimmt. Ob es der Enkeltrick war oder eine versprochene Dauerkarte
ist ziemlich egal – jedenfalls hatte Hertha wie zu erwarten auch das Spiel
ihrer Ersten Mannschaft verlegt, so dass unser Gegner, nominell Hertha II, durch
fünf Spieler von Hertha I - hinter NSF Zweiter der Verbandsliga – (zwei weitere
Spieler der Ersten hatten abgesagt) „verstärkt“ wurde.
Aber das spielte uns voll in die
Karten, denn erstens wollten diese Cracks sich natürlich nicht hinten
reinstellen, sondern sie spielten bis zum Schluss offensiv und zweitens spielen
wir gegen gute Gegner nun mal deutlich besser als gegen schwächere. Unvergessen
sind unsere Schlachten gegen den amtierenden zweifachen Deutschen Meister NSF
oder unser 3:3 beim damaligen Zweitbesten, den Füchsen. Und auch in dieser
Saison liegen wir in den Spielen der Top 5 mit fünf Siegen, einem Unentschieden
und zwei Niederlagen klar vorn.
Doch zum Spiel: Grimmi hatte
uns eingestimmt wie immer „Ich will Euch siegen sehen und wiederholt nicht
die Fehler vom vorigen Spiel“ war der Kern seiner Botschaft.
Eigentlich war es ein Spiel fast
auf Augenhöhe – aber bei uns hatten alle einen guten Tag erwischt und wir waren
permanent einen kleinen Tick besser. In der fünften Minute dann unser erster
schneller Konter: Henrik setzt sich im Mittelfeld durch und spielt Uwe den Ball
in den Lauf. Pfeilschnell zieht er aufs Tor und schließt mit Rechts (!) zum 1:0
ab.
Fünf Minuten später habe ich den
Ball erbeutet, ein Abwurf auf den links vor dem Strafraum wartenden Uwe. „Geh,
Uwe!“ rufen wir, und Uwe geht. Hohes Tempo und ein geschickter Laufweg
schütteln die Verfolger ab. Bis fast zur Grundlinie kann er sich durchfummeln,
um dann den Torwart anzuschießen. Der Rest ist Gemeinschaftsarbeit, nach einem
Getümmel von fünf verteidigenden Herthanern und drei stürmenden BSCern – versenkt
Uwe zum 2:0.
Nun nur nicht wieder einschlafen,
hoffe ich. Und wieder fünf Minuten später ist es Stephan, der mit einem
Zico-Gedächtnispass an der Mittellinie den Ball Nischi in den Lauf lupft. Auch
der geht pfeilschnell ab und versenkt zum 3:0.
Aber Hertha gibt nicht auf, und
zweimal bin ich froh, auf der Linie klären zu können.
„Weiter so, wir packen das!“,
sagt Grimmi in der Halbzeitpause. Und Grandsignore Arne ergänzt, wir sollten
ein viertes Tor schießen, damit ich auch eins reinlassen kann.
Gesagt getan ein Zico-Pass von
Karsten auf Henrik und der lässt dem Torwart keine Chance: 4:0.
Dann der Schönheitsfehler: Ein
Herthaner kann sich auf Links durchsetzen und läuft allein auf den kurzen
Pfosten zu. Aber wir stehen gut und eigentlich kann nichts passieren, da holt
er die Picke raus, und lässt mir den Ball durch die Beine hoppeln …
Hertha wittert Morgenluft und
versucht, die Angriffe zu verstärken - wir haben auch einen halben Gang
zurückgeschaltet, aber mehr als einen gefährlichen Torschuss kriegen sie nicht
zustande.
Und schließlich krönt Nischi
unsere starke Mannschaftsleistung mit einem Knaller ins kurze Eck zum überaus
erfreulichen 5:1-Sieg.
Unser Team: Sempi, Andi Hä.,
Grimmi, Henrik, Stefan, Nischi, Uwe, Karsten und
Hans Sch.
13.6.14
BSC Ü50-1 verliert bei Rehberge
Rehberge brauchte und wollte
einen Sieg. Das war bei uns im unserem drittletzten Saisonspiel nicht zu erkennen.
In der zweiten Spielminute
kriegten unsere beiden Innenverteidiger gegen zwei Rehberger Stürmer den Ball
nach einigem Gestocher nicht unter Kontrolle, der Mittelstürmer kann aus kurzer
Entfernung abziehen, doch der Schuss ist ziemlich locker und wenig platziert
und wäre niemals im Tor gelandet, wenn Schreibis Rettungsgrätsche nicht gewesen
wäre....
Fortan überließ Rehberge uns den
Ball. Mit fünf Mann im eigenen Strafraum beschränkten sie sich aufs Kontern.
Mitte der ersten Halbzeit nutzen sie eine Deckungsschwäche nach einem unserer
zahlreichen erfolglosen Angriffsversuche eiskalt aus: ein langer Pass auf die rechte
Angriffsseite, der Stürmer läuft allein auf den kurzen Pfosten zu, Schreibi
muss rausrücken, Querpass und der freie Mittelstürmer braucht am langen Pfosten
nur den Fuß hinzuhalten – 2:0!
Zweimal kann ich mit Glück eher
harmlose Bälle noch im Nachfassen halten. Die Räume vorn sind sehr eng und im
Angriffsspiel reiben sich besonders Nischi und Uwe auf, ohne wirklich zum
Abschluss zu kommen. Auch Karsten und Frank können sich nicht entscheidend gegen
die Rehberger durchsetzen, die auch körperlich keine Schwächen zeigen.
Vielleicht hätten wir etwas
weniger die Zweikämpfe suchen und die Breite des Raumes etwas mehr
nutzen sollen?
Auch in Halbzeit Zwei das gleiche
Bild: Relativ uninspirierte Dauerangriffe von uns und gelegentlich gefährliche
Konter von Rehberge. Aber wir lassen den Mittelstürmer nicht mehr zur
Entfaltung kommen, ein paar Bälle kann ich halten und gelegentlich vertändeln
die Rehberger sogar.
Mitte der zweiten Halbzeit gibt
Uwe alles: er erkämpft sich den Ball noch vor der Mittellinie, spielt
nacheinander alle fünf Abwehrspieler aus und kann im Nachschuss endlich den überaus
agilen Keeper von Rehberge bezwingen: 1:2 und es kommt Hoffnung auf. Doch diese
währt nur wenige Sekunden, denn fast im Gegenzug führt eine Kopie des 0:2 zum
1:3.
Mit dem Schlusspfiff kann Nischi
noch zum 2:3 verkürzen.
Verloren haben wir wegen
Deckungsfehlern und wegen eines nicht zum Gegner passenden Offensivspiels. Rehberge hat sich damit nach einem beeindruckenden Schlussspurt den Klassenerhalt gesichert und wir können weiter um Platz drei kämpfen.
Die Unzufriedenen: Schreibi, Andi
Hä., Grimmi, Nischi, Stephan, Uwe, Karsten, Frank, (Henrik) und
Hans Sch.
12.6.14
[Fifa-WM 2014] Fifa? Mafia!
Die Vorfreude auf die WM 2014 steigt nun von Tag zu Tag,
spannende Spiele mit sportlichen und taktischen Höchstleistungen erwarten uns.
Dabei kann man allerdings nicht die Probleme im Zusammenhang mit der WM
ausblenden: Enorme soziale Spannungen in Brasilien aufgrund Korruption, immer
weiter aufklaffender "Einkommensschere" und Zerstörung von Favelas im
Umfeld der Stadien (z.B. für Parkplätze!). Und "Chef von's Ganze":
Die Fifa mit ihren intransparenten und undemokratischen Strukturen. Hierzu hat
der Tagesspiegel folgenden Kommentar veröffentlicht.
Fifa? Mafia!
VON HARALD MARTENSTEIN
Ein Politiker aus Kuwait, Scheich Ahmad al Sabah, hat
sich zur Kritik an der geplanten Fußball-Weltmeisterschaft in Katar geäußert.
Die Gegner des Turniers seien Rassisten. Mit anderen Worten, wer sich gegen die
WM in Katar ausspricht, hasst die Araber. Scheich al Sabah ist nicht nur
Präsident des Nationalen Olympischen Komitees seines Landes, sondern auch
Präsident der Olympischen Organisation Asiens, außerdem verwaltet er den
IOC-Entwicklungshilfefonds. Er ist einer der mächtigsten Sportfunktionäre der
Welt. Es wird immer wahrscheinlicher, dass die Fußball-WM in Katar durch
Korruption erkauft wurde. Außerdem werden in Katar auf den Baustellen
Sklavenarbeiter aus den ärmeren Regionen Asiens bei lächerlichen Hungerlöhnen
zu Tode geschunden. Die Zustände dort sprechen all den wohlklingenden Sätzen
Hohn, die in den Dokumenten der internationalen Sportverbände zu finden sind.
IOC, Fifa, solche Klubs haben immer weniger mit den Ideen des Barons Pierre de
Coubertin zu tun und immer mehr mit der Mafia. ... Der internationale
Sportbetrieb braucht so dringend eine Revolution wie Südafrika in den Zeiten
der Apartheid. Vielleicht bin ich ja auch nur ein unverbesserlicher Rassist.
... Auffällig ist, wie perfekt die Gangster und die Unterdrücker dieser Welt
inzwischen das Vokabular der Gutmenschen übernommen haben. Du protestierst
gegen arabische Mörder? Du Rassist! Du bist dagegen, dass Russland sich ein
Nachbarland einverleibt? Du hilfst den Faschisten! Du bist dafür, dass jeder
einen fairen Prozess bekommt, auch Kachelmann? Du Sexist! ... In Indien hat
übrigens ein Minister der Regierungspartei, Babul al Gaur, die Ansicht
geäußert, Vergewaltigungen seien "manchmal richtig". Da müssen wir
wohl sehr sehr tolerant sein mit Herrn al Gaur.
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