11.4.13

Türkiyem - BSC Ü50-2 4:1

Wenn Türkiyem die guten Spieler auf dem Platz hat, ist die Mannschaft nur schwer zu schlagen – das mussten wir gestern Abend wieder erfahren. Einige ihrer Spieler waren praktisch nicht vom Ball zu trennen und so konnten die Türken im Laufe des Spiels mit 4:0 in Führung gehen, wobei zwei Tore (ein für uns zu schnell ausgeführter Freistoß und ein Pieckentor von Hassan, von der Strafraumgrenze mit Links an den Innenpfosten) für uns etwas unglücklich waren.
 Dabei schlugen wir uns eigentlich ganz wacker und konnten auch einige gute Chancen herausspielen. Wir standen sehr defensiv und spielten den Ball phasenweise ganz flott und gefällig nach vorn. Leider fehlte im Abschluss oder im letzten Abspiel (und nicht nur da) dann doch die nötige Präzision.
Und wenn wir etwas cooler geblieben wären und wenn der überaus souveräne Schiedsrichter nicht überpünktlich abgepfiffen hätte, dann wäre sogar ein noch besseres Ergebnis drin gewesen und unsere Stimmung wäre im Spiel so gut gewesen wie danach bei Bier, Erdnüssen und großem Bildschirm im der Türkenkneipe in der Blücherstr. So blieb es bei unserem Ehrentreffer fünf Minuten vor dem Abpfiff: Roland Bö. war auf der linken Außenbahn durchgestartet, wurde in Höhe des Strafraum angespielt und verwandelte ins Torwarteck.
Unser Kader (nach Aufenthaltdauer aufsteigend): Wolfgang W., Roland Bö., Esti, Micha K., Ändi He. + Wolfgang Schw., Arne, Peter, Hans Sch.

10.4.13

Ü60 – überraschender Punktverlust


Das Spiel begann ... am Schreibtisch des Schiris – Passkontrolle war angesagt. Traurig, traurig, dass so etwas in unserem Alter noch nötig ist, aber einige schwarze Schafe, die das Wort FAIRPLAY nicht kennen, sterben offenbar nicht aus.

Das Spiel selbst begann der BSC Rehberge 1945 präsenter als wir. Nach zehn Minuten stand es 2 : 0 für die Hausherren, sonst eigentlich unser Privileg. Wie auch beim dritten Tor der Rehe schlug der Angreifer einen Haken, schickte so unseren Verteidiger ins Leere und schoss präzise ins Tor. Zwischendurch hatte Jörg mit zwei Buden ausgeglichen.

Das 3 : 3 erzielte Helmut. Nach der 4 : 3-Führung der Rehberger bekamen wir vom guten Schiri einen Foul-Neunmeter zugesprochen, den Hannes mit seinen nagelneuen, wildledernen, gelben Kunstrasenschuhen angedreht ins untere Eck gekonnt verwandelte (siehe Foto von MacÄndy).

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Trotz guter Schlussoffensive blieb es bei dem Unentschieden, das für uns einige Premieren bot:
Es war unser erstes Remis in zwanzig Spielen.
Zum ersten Mal bekamen wir drei Gegentore in einer Halbzeit.
Zum ersten Mal sind wir während der gesamten Spieldauer nicht in Führung gegangen.

Am Fehlen von vier Stammspielern kann es nicht gelegen haben. Eher war eine gewisse Lässigkeit (v.a. am Anfang) und Unkonzentriertheit zu spüren. Immerhin reichte die Moral, in der schönen Grünanlage im Wedding ein Unentschieden zu erkämpfen. Alte Fußballerweisheit: Wenn man auswärts unentschieden spielt und daheim gewinnt, wird man Meister.

Sehen wir die Punkteteilung als rechtzeitigen Warnschuss an und nutzen die in nächster Zeit häufigen Spiele zum Üben von disziplinierterem Positionen-Halten und konzentrierterem sicheren Passspiel.

6.4.13

Ü50-1 gewinnt in Marienfelde


Mit andalusischer Sonnenbräune, kanarischer Trainingslagerfitness, Geschmeidigkeit aus der Robert-Jungk-Halle, frisch aus dem Hofbräuhaus oder einfach nur fit wie immer präsentierte sich die gut durch die überlange Winterpause gekommene Ü50-1 auf einem wunderbar bespielbaren Platz am Dorfanger von Marienfelde. Lediglich an einer Eckfahne trübte ein kleiner Schneefleck den leuchtend grünen Kunstrasen.
Mit vier Wechselspielern war gegen den deutlich knapper besetzten Tabellennachbarn eine Revanche für die 1:3-Hinspielniederlage angesagt. Wie üblich sagte Grimmi vor dem Spiel an, wie wir nicht spielen würden: Schnelle Angriffe, Pressing und frühe Tore gelangen uns nach der langen Pause nicht auf Anhieb. Wir hatten spielerisch zwar ein Übergewicht, aber die Marienfelder können durchaus mit dem Ball umgehen und hatten so wie wir ein paar dicke Chancen herausgespielt. Im Abschluss hatten sie aber auch nicht mehr Glück als wir, so dass sich zur Pause niemand über das 0:0 beklagen konnte.
Nach der Pause hatten wir uns besser auf den superschnellen Angreifer der Marienfelder eingestellt und dominierten das Spiel. Klare Torchancen blieben aber Mangelware und nachdem der Marienfelder Keeper einen Schuss von Frank sensationell pariert hatte, war es wieder einmal Hecki, der Mitte der zweiten Halbzeit nach einer etwas unübersichtlichen Situation, in der der Schiri zwei geforderte Freistöße nicht gab, von der Strafraumgrenze Maß nahm und mit seinem gefüchteten Vorderspann ins kurze Eck traf.
Das schmeckte den Marienfeldern gar nicht und sie verstärkten ihre Offensivbemühungen. Dabei übersahen sie jedoch Stephan, der plötzlich aus einem Versteck an der linken Außenbahn hinter dem Rücken des Schiedsrichters auftauchte, mit dem Ball am Fuß nach innen zog und mit einem satten Schuss ins kurze Eck gegen die Flugrichtung des Keepers das 2:0 markierte.
Die Marienfelder bemühten sich weiter, aber Grimmi konnte von der Seitenlinie beobachten, dass unsere Abwehr sich auch nach gröberen Patzern nicht überwinden ließ. Richtig schön dann kurz vor Schluss noch unser drittes Tor: Die Marienfelder pressten unseren linken Verteidiger, wir ließen den Ball hinten rum über den Torwart, den rechten Verteidiger flott auf der rechten Außenbahn bis zur Grundlinie laufen, von wo Hecki den am Fünfmeterraum wartenden Didi bediente, der sich den Fuß und die Ecke aussuchen konnte, um zum 3:0 Endstand einzulochen.
So kann es weitergehen!

Hans Sch.
p.s. noch ein Hinweis vom Käptn: Geburtstage verjähren nicht!

20.3.13

11.3.13

Ü50-2: Schlappe im Fernen Osten

 Gegen Blau-Weiß Höhenschönhausen ging die ohne ihre 60er angetretene Ü50-2 durch ein Tor von Ändy He. früh in Führung. Leider konterten die Hohenschönhausener prompt und mit einem Doppelschlag. Kurz vor der Pause bot sich Andreas E. am langen Pfosten an und verlängerte meinen Fernschuss mit seinen Haarspitzen ins Toreck zum 2:2. Doch dann kam es Dicke: Die Hohenschönhauser mischten unsere phlegmatisch agierende Abwehr ein ums andere Mal auf und zur Pause lagen wir 2:5 zurück.
In der zweiten Halbzeit spielten wir wesentlich konzentrierter aber es reichte nur zu einem Elfmetertor durch Ändy He. Am Ende erbettelten wir uns noch das 6. Gegentor: unsere Abwehrspieler sahen staunend zu, wie Keeper Micha zweimal auf der Linie klären konnte – und ein Hohenschönhauser im dritten Versuch traf.

Hans Sch.

9.3.13

Dicke Bockwürste bei Sandra


Wie bei einer Konzept-Mannschaft lief unser Spielplan anfangs auch beim FC Nordost Berlin II in Marzahn wie am Schnürchen: Hinten dicht, wenige gefährliche Konter, Jörg in der 7. und Hannes in der 10. Minute brachten uns wie üblich auf die Gewinnerstraße.
Danach kam etwas Sand in unser Getriebe und die Nordostler wurden stärker. Doch nochmals Jörg erzielte das eigentlich beruhigende 3 : 0. Im zweiten Durchgang wurde ein Patzer der Abwehr mit dem 1 : 3 bestraft und es setzten bange Minuten ein: Nordost drückte und wir befürchteten die Flatter zu bekommen. Dann jedoch ein prima Sololauf von Wolfgang mit Flachschuss ins lange Eck: 4: 1 für den Tabellenführer. Dies war der 100ste Treffer der BSC-Ü60-Mannschaft seit ihrem Start am 20. August 2012.
Jeder Mannschaft gelang noch ein Treffer (unseren letzten erzielte Axel zum 5 : 2), danach war der 18. Sieg im 19. Spiel im Kasten.
Auf dem Walter-Felsenstein-Sportplatz in der äußersten östlichen Ecke Berlins haben sie ein prima Casino: Sandra verwöhnte uns mit aufmerksamem und flinkem Service, frischem Hasseröder und: tollen Bockwürsten, die noch richtig nach ehrlichen, kräftig gewürzten DDR-Wurstwaren schmeckten…

8.3.13

Ü50-1: Fehlstart gegen Internationale

Wie in den vergangenen Jahren startet die Ü50-1 auch das Jahr 2013 mit einer unnötigen Niederlage. In einem auch diesmal wieder freundschaftlichen und fairen Duell gegen Internationale II hatten wir zwar mehr vom Spiel, aber was nutzt das, wenn der Gegner in der Mitte der ersten Halbzeit eine Deckungslücke mit einem präzisen Schuss aus 8 Metern zum 0:1 versenken kann. Als wenige Minuten später unsere Abwehr erneut überlaufen wird, kann ich zwar klären, aber es gelingt uns leider nicht, unsere zum Teil durchaus schön und flüssig vorgetragenen Angriffe gefährlich abzuschließen. Wir schossen lauter Löcher in den Himmel und es war Grimmi, der mit einem Pfostenschuss dem Tor am Nächsten kam.
Aber zur Pause war noch alles drin und in Halbzeit Zwei erhöhten wir den Druck – allerdings nur mit dem Unterschied, dass die Bälle nach Norden über das Tor flogen und Grimmi gegen die Latte schoss. Und als Mitte der zweiten Halbzeit Debütant Schreibi seinem Gegenspieler fünf Meter vor dem Tor den Weg verstellte, fiel diesem nichts besseres ein, als Schreibi anzuschießen. Leider trudelte der Ball Richtung langer Pfosten, wo ein einsamer Internationaler nur den Fuß hinhalten musste. Das war´s.
Hans Sch.