Lesenswerter Artikel !
29.5.15
Ü50 II: Bei Blau-Gelb Berlin in Weissensee 3:2 gewonnen
Nachdem alle den Weg in die Kabine auf dem ehemaligen
Kasernengelände (so die Vermutung) gefunden hatten (was nicht so leicht war bei
dem weitläufigen Gelände), hielt Manni um 19:15 Uhr die Kabinenansprache.
Zusammengefasst: Konzentriert in der Defensive und nach vorne werden sich die
Möglichkeiten ergeben. Manni meinte sich aus dem Hinspiel zu erinnern, dass die
Mannschaft des Gegners nicht sehr lauffreudig war. „Wir müssen das Spiel nicht
machen und die können es wahrscheinlich nicht“, so sein Eindruck aus dem
Hinspiel (aber wieso haben wir das verloren?). Die Tageslosung lautete
folgerichtig: Drei Punkte müssen her!
Viel Zeit zum Warmlaufen blieb nicht und es ging recht zügig
nach der Kabinenansprache los. Die Worte von Manni hallten wohl noch nach, denn
nach 2 Minuten hämmerte Olaf humorlos den Ball nach einem klugen Pass von Manni
in die Maschen. Wir hielten uns im weiteren Verlauf des Spiels an die
ausgegebene Taktik: Hinten kompakt und konzentriert und mit einigen wenigen
Pässen nach vorne Torchancen erspielen. Der Gegner machte es uns aber auch
leicht, kein Pressing, kein Anlaufen, nur lange Bälle auf den alleingelassenen
Mittelstürmer. So war es für uns ein Leichtes, das Spiel zu kontrollieren.
Folgerichtig führten wir nach 10 Minuten mit 2 : 0 durch ein Tor von Hartmut.
In der Folgezeit das gleiche Bild - bis zur Halbzeit nur mit dem Unterschied,
dass wir alle erspielten Chancen liegen ließen.
Die mangelnde Chancenverwertung war auch der einzige
Kritikpunkt in der Halbzeitansprache. So verlief auch die zweite Halbzeit wie
die erste. Nach ca. 40 Min. erhöhte Stefan Kr. auf 3 : 0. Alles wie gehabt bis
zur 58. Min.: wie aus dem Nichts kommt es zum Foul im Strafraum, den fälligen
Strafstoß verwandeln die Blau-Gelben zum 3 : 1. Eigentlich kurz vor Schluss
kein Problem, wobei sich auch die Blau-Gelben nicht wirklich beeilten, um noch
ein Tor zu schießen. Aber trotzdem gelang ihnen eine Minute später der
Anschlusstreffer zum 3 : 2. Wie das passieren konnte, wussten nicht nur wir
nicht, sondern anscheinend auch der Blau-Gelbe nicht, nicht mal richtig gefreut
haben sie sich, sie waren wahrscheinlich schon gedanklich in ihrer Kneipe beim
Piccolo - ja hier trinkt man Sekt nach dem Spiel. Erstaunlicherweise gab es von
ihrer Seite aus auch kein Versuch, doch noch den Ausgleich zu erzielen. Der
Schiedsrichter hatte dann auch schnell ein Einsehen, der Gegner wollte nicht
wirklich mehr und wir waren froh, dass der Gegner nicht mehr wollte und wir die
drei Punkte mit in den Westen der Stadt nehmen konnten.
Fazit: Das Ergebnis sieht knapper aus, als der Spielverlauf
war. Eigentlich hatten die Blau-Gelben keine wirklich erspielte Chance, wir
dagegen haben eine Vielzahl guter Möglichkeiten ausgelassen. Es war ein faires
Spiel mit einem guten Schiedsrichter - was auch mal angemerkt werden muss.
Es spielten: Pete, René, Dicki, Lutz, Olaf, Hartmut, Manni,
Stefan Kr. und der Chronist dieses Spiels Karsten Me.
27.5.15
Ü50-1: Auswärtserfolg in Hakenfelde
Um es kurz zu sagen: Statt 4:1
hätten wir auch 8:0 gewinnen können – aber 4:1 reicht vollkommen, zumal wir
wegen der Patzer der Konkurrenz in den wichtigen Wertungen „Rückrundenbilanz“,
„bester
Torjäger“, „beste
Abwehr“ und „Fairness“
uns noch weiter verbesserten.
Vor dem Spiel war es fraglich, ob
wir überhaupt eine komplette Mannschaft zusammenkriegen. Aber zum Spiel waren
fast alle vertrauten Gesichter zu sehen. Mit Esti und Klaus fehlten urlaubs-
bzw. krankheitsbedingt (gute Besserung für Klaus!) zwar zwei wichtige
Korsettstangen in der Abwehr, aber mit Schreibi, Sempi und dem wieder fitten
Andi Hä. sollte Grimmi genügend Potenzial gegen die nicht sonderlich
offensivstarken Teutonen an seiner Seite haben.
Unsere Offensive mit Didi, Stephan,
Karsten und Uwe begann furios und bereits in den ersten zehn Minuten hätten wir
deutlich führen können. Es war Karsten, der einen Stockfehler eines
Teutonenabwehrspielers brutal zum 1:0 ausnutzte.
Leider erfolgte der Ausgleich
postwendend: Ein schönes Zuspiel zum Strafraumeck, eigentlich hatte der Stürmer
keinen Raum, aber den nutzte er zu einem eigentlich nicht wirklich gefährlichen
Direktschuss Richtung sehr langes Eck. Ich wertete diesen als neben das Tor
gehend und unerreichbar – zumindest im ersten Urteil lag ich nicht richtig. Zur
allgemeinen Überraschung ging der Schuss vom Innenpfosten ins Tor!
Aber wir ließen uns nicht wie im
Hinspiel einlullen und machten weiter Druck: Uwe überwindet den starken
Spandauer Keeper nach Zuspiel von Karsten zum 2:1-Pausenstand.
Kurz nach der Pause hat Stephan
seinen großen Auftritt: An der Mittellinie bekommt er den Ball, überläuft auf
rechts die Abwehr und piekt den Ball unhaltbar ins kurze Eck – ein Supertor!
Und wir bleiben weiter
deutlich überlegen. Das Spandauer Offensivspiel ist auf lange Bälle reduziert.
Und selbst wenn sie ankommen, gewinnen unsere Verteidiger die Zweikämpfe. Ich
habe fast nichts zu tun. Einmal kann ich herauslaufenderweise einen Ball mit
der Brust stoppen und über links direkt nach vorn spielen. Didi zelebriert den
Angriff, lupft den Ball im rechten Moment auf den hereinsprintenden Uwe. Der
denkt, „das kann ich auch“, und lupft den Ball über den herauseilenden Keeper
ins Tor zum 4:1!
Das sollte die letzte Aktion
gewesen sein, denn bei einem Rettungsversuch fällt ein Teutone unglücklich von
der Querlatte auf den Rücken und nach der Verletzungspause pfeift der Schiri
das Spiel ab.
Ein schöner Sieg zwar, aber ein
etwas schaler Abgang für:
Schreibi, Sempi, Grimmi, Andi
Hä., Didi, Stephan, Karsten, Uwe und
Hans Sch.
P.S.: Sowohl Klaus als auch der
Teutonische Lattenspringer sind zum Glück wieder wohlauf!
12.5.15
Schiri, du Pfeife. Oder: Bald ist Weihnachten!
Schröder
zeichnet ein Psychogramm des Fußballs, sein Buch ist auch ein bisschen
Heimatroman – vor allem aber ist es eine Liebeserklärung an den Amateurfußball,
wie es ihn längst nicht mehr gibt. An Kreisligaspiele, die noch ganze Dörfer
mobilisierten. An holprige Äcker, halb markiert und schlecht gemäht,
Spielfelder in Trapezform. Und an Originale auf und neben dem Platz. Inzwischen
ist auch der Amateurfußball nur noch Abklatsch, Imitation dessen, was Woche für
Woche in der Champions League zu sehen ist …
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Christoph
Schröder: Ich Pfeife. Aus dem Leben eines Amateurschiedsrichters. Tropen
Verlag, Stuttgart 2015. 200 Seiten, 16, 95 €.
11.5.15
BSC Ü50 2 - Wacker Lankwitz 3 : 3
Ein Spiel um den einstelligen Tabellenplatz. Wacker in der
Tabelle zwei Punkte hinter uns.
Wacker erscheint mit
30-minütiger Verspätung. Dabei auch ein alter BSCer: Micha Möller, jetzt für
Wacker auf der rechten Abwehrseite. Dem
Fair-Play-Gedanken folgend verzichten wir nach 15 Minuten auf die drei Punkte
am grünen Tisch und legen in den ersten Minuten los wie die Feuerwehr. Wacker
in der Abwehr noch unsortiert und mit einigen Spielern, die direkt von dem
Spiel ihrer 1. Mannschaft gekommen sind, schläft noch. Uwe und Stephan hingegen
sind hellwach und schon steht es 2:0.
Wacker ist jetzt aber im Spiel. Angetrieben von ihrem
Kapitän und dem technisch guten 7er drücken sie uns in die Abwehr. Einige
gefährliche Fernschüsse, aber keine wirklichen Aufreger.
Dann aber Micha Möller. Er startet aus der eigenen Abwehr
über unsere linke Seite, setzt sich gegen unseren Abwehrspieler spielerisch
leicht durch, flankt präzise und scharf auf den freistehenden 7er in der Mitte,
Kopfball, nur noch 2:1. So geht es in die Halbzeit.
Anfang der 2. Halbzeit drückt Wacker auf den Ausgleich und
wir kontern. Eigentlich gute Kontermöglichkeiten, aber Hartmut fehlen die
berühmten Zentimeter. Ein Gegenangriff ist dann aber erfolgreich. Manni setzt
sich über links kraftvoll durch und vollendet zum 3:1. Alle dachten wohl das
reicht, zumal Wacker, mit der doppelten Spielbelastung, immer kraftloser
wirkte.
Eine unübersichtliche Abwehraktion direkt vor unserem Tor
kippte das Spiel. Ein Schuss, ein Abpraller, ein Aufschrei, ein Pfiff, ein
Neunmeter. Freudlos verwandelt, 3:2.
Jetzt beginnt bei uns das Nervenflattern und Wacker
mobilisiert die letzten Reserven. Wacker drückt, wir kontern, obwohl es wohl
besser gewesen wäre den Ball in den eigenen Reihen zu halten. Ein Freistoß von
Wacker fliegt in die Spielertraube vor meinem Tor, ich kann einmal, zweimal abwehren,
dann leider nicht mehr. 3:3.
Wacker zieht sich jetzt in die Abwehr zurück. Wir kontrollieren
das Spiel wieder und haben auch einige Halbchancen. Eine Minute vor Schluss noch ein
Abspielfehler von uns, der 11er von Wacker läuft ab der Mittellinie frei auf
mein Tor zu, glücklicherweise bekomme ich noch den Fuß an den Ball.
Ein gutes und spannendes Spiel endet mit einem gerechten 3:3.
Wir hatten die besseren Chancen und waren zumeist auch feldüberlegen. Wacker
hat aber eine kämpferische Topleistung abgerufen und sich deshalb diesen Punkt verdient.
Peter
9.5.15
Ü50-1: Nach 7:1 gegen Internazionale in Aufstiegsgefahr
Vor dem Spiel erklärte uns Grimmi
seine Körperfunktionen resp. die Defizite selbiger. Daher konnte es auch nicht
verwundern, dass Scout Marco zur Pause auf der Suche nach Nachwuchsspielern für
die Ü60 auftauchte. Hoffentlich kommt er nicht zu spät.
Aber im Spiel gegen Inter hat zum
Glück noch alles gehalten. BSC gegen Inter. Da kennt man sich und Uwe hatte
eine Sandkastenbekanntschaft ganz herzlich begrüßt, der anscheinend noch etwas
zu beweisen war.
Jedenfalls führten wir zur Pause
4:0 und Uwe war an allen vier Toren beteiligt: Beim ersten eroberte er den
Ball, Doppelpass mit Stefan, 0:1 das 2:0 legte Uwe für Dr. Didi auf, das 3:0
für Stefan und das 4:0 für Andi Hä.
In der Abwehr ließen wir nur eine
- von Inter verdaddelte - Chance zu und einen Torschuss, der für mich im Tor
und die Zuschauer eine schöne Herausforderung war.
Und nach der Pause erhöhte Didi
nach einer Traumkombination mit Karsten und Uwe
zum 5:0. Eigentlich spielen wir gern gegen Inter, aber leider haben
nicht alle ihre Nerven im Griff. Und leider haben die größten Nervensägen das
Ehrentor erzielt, das ich allen anderen Blau-Schwarzen mehr gegönnt hätte: Der
weltbeste Ü50-Landesliga-Staffel2-10er nach Stephan Benz setzte sich auf der
Grundlinie durch, kann etwas ungestört auf den etwas ziemlich frei stehenden
lautesten 5er der Welt ablegen, der den Ball zum 1:5 ins lange Eck trudeln
lässt.
Ärgerlich – aber unsere Torfabrik
produziert weiter: 6:1 durch den der wo einen Lauf hat Karsten nach einer Musterflanke
von Andi Hä., damit ist der Sack zu und Stephan legt noch das 7:1 nach
Vorarbeit von einem verdienten Mitspieler oben drauf.
Normalerweise ist ein Sieg noch
schöner, wenn der Gegner sich etwas ärgert – aber diesmal war es etwas zu arg
für:
Schreibi, Klaus, Esti, Grimmi,
Andi Hä., Didi, Stephan, Karsten, Uwe und
Hans Sch.
p.S.: da der Tabellenzweite
Federn ließ, beginnt jetzt unser Kampf gegen den Abstieg aus der Verbandsliga
in der kommenden Saison.
8.5.15
Ü60-2 gewinnt gegen Spandau knapp
Mit viel Ach und noch mehr Krach
konnte die Ü60-2 vor zahlreichem fachkundigen Publikum die Verfolger aus
Spandau mit einem 2:1-Heimsieg auf Distanz halten. Damit kommt es nun gegen Union
06 zu einem echten Endspiel um den möglicherweise aufstiegsberechtigenden Platz
3.
Vorausgegangen war eine von uns trotz
personeller Überzahl ziemlich bewegungsarm gestaltete erste Halbzeit, nach der
die Spandauer durch einen abgefälschten Schuss glücklich mit 1:0 vorn lagen.
In der zweiten Halbzeit wurden
wir endlich aktiver. Der unermüdliche Jörg erzielte den überfälligen Ausgleich
und gegen die sichtbar ermüdenden Spandauer legte er Berri zum 2:1-Siegtor auf.
Spandau kam in der zweiten Halbzeit nur einmal gefährlich vor unser Tor während
wir gegen Ende zahlreiche Hochkaräter vergaben.
Allen voran Axel, der uns das
Après-Spiel mit einer Geburtstags- und einer Strafstoßverschießlage versüßen
durfte.
Das harmonischste Team aller
Zeiten bildeten Axel, Arne, Wolfgang Schw., Wolfgang W., Ebi, Karl der Taube, Gür, Jürgen, Jörg, Berri und
Hans i.T.
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