13.11.14

Den Adler gerupft

Tabellenletzter beim Tabellenführer, was soll da für den Favoriten schiefgehen?
So ziemlich alles.
In der Kabine strotzten wir nach der Niederlagenserie nicht gerade vor Selbstvertrauen. Bis auf einen.
Stephan, unser Aushilfstrainer, erklärte mit fester Stimme: „Ich will drei Punkte.“
Seine Taktik. Mann gegen Mann, Angriff ab der Mittellinie, zwei Verteidiger und Klaus gegen den Stürmer mit der 21. Vorne soll sich Uwe vergnügen.
Nach verhaltenem Beginn haben wir sogar zwei gute Torchancen, die leider neben dem Tor landen.
Adler wird etwas wacher. Das Spiel läuft, wie erwartet, über den 21er und den 4er. Adler spielt zwar ballsicher, aber auch sehr langsam, so dass wir uns immer wieder gut positionieren können. Außerdem hat Klaus den 21er gut im Griff. Dennoch hat auch Adler in der 1. HZ drei wirklich gute Torgelegenheiten, von denen ich zwei vereiteln konnte, die dritte Chance, haut der 21er über das leere Tor. HZ 0-0. Hier geht ja wirklich was.
Wer dachte Adler kommt mit Power aus der Kabine, sah sich getäuscht. Einige Fernschüsse neben das Tor, gefühlte 30 Ecken, aber keine echte Torchance in HZ 2.
Uwe, Stephan und Stefan K sorgen mit einigen Kontern für Entlastung. Hinten stehen Klaus, Olaf, Ändy und René wie die Bank von England. In der Mitte stört Hans und verteilt geschickt die Bälle.
Etwa 5 Minuten vor Spielende, ein abgefangener Ball im Mittelfeld, Uwe geht, verfolgt von zwei Adlern, halbrechts Richtung Tor, er könnte selbst schießen, aber der Winkel ist ungünstig und der Torwart von Adler gut. Uwe sieht halblinks Stephan, spielt quer und Stephan macht die drei Punkte klar.
Übrigens droht Olaf eine mehrwöchige Spielsperre, weil er sich der Traineranweisung, auf der linken Seite zu spielen, ab der 10. Minute widersetzt hat. Olaf hat einfach den zentralen Libero hinter Abwehr gespielt. Wir hatten also doch drei Abwehrspieler. Das war für die Null aber unbedingt erforderlich. Auch wenn Klaus den 21er fast abmelden konnte, hatten er und der 4er gute Szenen, die Olaf und Ändy, als letzte Abwehrspieler, verhindern konnten. Gut gemacht Jungs und ein Fingerzeig für die Zukunft.
Hat Spaß gemacht.
Peter

12.11.14

Ü50-2: Bemerkungen zu einem Auswärtssieg


Auch wenn dies keinesfalls der offizielle Spielbericht ist, möchte ich als Gastspieler der Ü 50 II einige Bemerkungen los werden:

Stephan gab gestern den Aushilfscoach bei Adler und stellte  - zur Überraschung aller – das seit Jahrzehnten bewährte System von Manni um. „Wir spielen Mann gegen den Mann!“ Auf den schüchternen Einwand eines Mitspielers, was denn mit dem überzähligen Abwehrspieler passieren soll, erwiderte der Aushilfscoach mit fester Stimme, dass dieser abgeschafft werde. Hartmut grinste in sich rein und kündigte schon mal leise an, Manni diese revolutionäre Veränderung mitteilen zu wollen. Zu diesem Zeitpunkt konnte er nicht ahnen, dass Stephan mit seiner Taktik den Grundstein zum sensationellen Auswärtssieg beim Tabellenführer legte, den er selbst mit dem entscheidenden Tor zum 1:0 sicherstellte.

Man wird sehen, was diese Veränderung der Taktik für Auswirkungen haben wird. Wie wird Manni reagieren? Wer steht hinter Stephan, wenn Hartmut tatsächlich petzt? Ist Stephan der neue „Kloppo“? Wie entwickeln sich nun die Zuschauerzahlen?


Uwe S., der gern wieder mitspielen würde.

8.11.14

Ü60-2: 2 : 2 gegen Tabellennachbarn



Die Zweite der Golden Boys ist weiterhin Tabellendritter, soweit die gute Nachricht.
Obwohl, wir legten auch ganz gut los, nageln die (West-Berliner) Unioner in ihrer Hälfte fest.
Doch in der 7. Minute kommen sie erstmalig in unsere Hälfte, Steilpass auf den 9er (ein ganz schneller 58er), Hans Sch. kann nur noch eskortieren und schon steht es 0 : 1.
Sonst stehen wir ganz gut hinten, sind jetzt wegen des 9ers gewarnt und versuchen verstärkt zu stürmen. Leider haben wir einen nicht so konzentrierten Tag, zu viele Fehlpässe bringen Sand ins Getriebe. SC Union 06 tut nicht mehr als nötig, aber kurz vor der Pause erzielen wir das 1 : 1 und sogar – mit Wolfgang We’s Sonntagsschuss – das 2 : 1.
In der 2. Halbzeit wird unser fahriges Offensivspiel nicht besser, zudem vergeben wir drei glasklare Chancen. Mitte der 2. Halbzeit ein Warnschuss von Union: Nach einem Freistoß springt der Ball vom linken Innenpfosten an den rechten Innenpfosten und von dort ins Feld zurück.
Zwei Minuten vor Schluss lassen wir uns – in Überzahl in der Abwehr – noch mal vom 9er vernaschen, 2 : 2.
Der Gegner war sicher schlagbar, aber aufgrund einiger Unkonzentriertheiten der BSC-Boys geht das Ergebnis in Ordnung. Wir sollten uns jedoch steigern, damit auch in der nächsten Saison wenigstens eine BSC-Ü60-Mannschaft in der Landesliga spielt…

Ü50-1: Kein Glück gegen Friedrichshagen


Der Friedrichshagener SV machte in der vergangenen Saison einen Durchmarsch durch die Bezirksliga. Trotz Bahnstreik, Feierabendverkehr und Mauerfallgedenkfeier bedingten Verkehrschaos erschienen zehn fitte und schick gekleidete Kicker rechtzeitig auf dem zweitschäbigsten Kunstrasenplatz Berlins. „Kein Stau, wir sind wunderbar durchgekommen!“ verkündeten sie fröhlich. Ich erinnere mich an eine 1,5 stündige Anreise nach Friedrichshagen, Spielbeginn 15 Minuten später, 2:3 verloren und lächelte süßlich.

Als die Mauer fiel, waren sie zwischen 25 und 30 Jahre alt, also heute in der Ü50 eine Mannschaft mit Zukunft.

Sie begannen flott, aber wir waren besser. Neuzugang Lutz tanzte leichtfüßig die halbe Friedrichshagener Abwehr aus, eine kluge Ablage auf Uwe und der hat keine Mühe, aus Nahdistanz zum 1:0 einzuschieben.

Doch der Ausgleich folgte prompt. Bei einem Klärungsversuch schießen wir an der Mittellinie einen Gegner an, der Ball springt dem Stürmer vor die Füße, eiskalt verwandelt er eins gegen eins zum 1:1.

Es geht von vorne los: Didi und Uwe knacken die Abwehr und Didi legt den Ball dahin, wo niemand einen Stürmer erwartet. Andi Hä. erzielt im Fallen aus spitzem Winkel die 2:1 Führung.

Doch wieder kann Friedrichshagen sich auf unserer linken Seite durchspielen und diesmal locht der Stürmer ins lange Eck.

Dann kommt es noch dicker: Nach diversen Einwürfen und Freistößen kommt eine scharfe Flanke an den Fünfmeterraum, der Friedrichhagener Spielmacher war in den Ball gesprintet und es steht 2:3. Wir hätten die Flanke verhindern, abfangen oder wegschlagen können…. also ein etwas unglücklicher Rückstand.

Währen Friedrichshagen eine fast 100%ige Chancenverwertung aufweist, lassen wir einige Chancen aus. 2:3 ist der Pausenstand.

In der zweiten Halbzeit haben sich die Friedrichshagener besser auf unsere Angriffe eingestellt. Uwe wird gedoppelt und alle werden enger gedeckt. Wir geben aber Gas und erhalten unsere Chancen, doch das nächste Tor macht Friedrichshagen: Ein Fehler im Spielaufbau, Grimmi steht plötzlich allein gegen drei und völlig humorlos zieht der Friedrichshagener den Ball vom Strafraumeck ins lange Eck.

Trotz Dauerpressings reicht es für uns nur noch zum 3:4 durch einen Kopfball von Karsten(!)

Am Ende freut sich Friedrichshagen über einen glücklichen Auswärtssieg gegen.

Grimmi, Andi Hä., Klaus, Lutz, Schreibi, Stephan, Didi, Uwe, Karsten und

Hans Sch.

6.11.14

Party und Träume geplatzt



03.11.2014/BSC Ü 50-2
Auf dem wenig geliebten Ausweichplatz im Stadion Wilmersdorf war eigentlich alles zur Party angerichtet. Dicki hatte Geburtstag, Manni wieder spielfähig und der Gegner Blau Gelb Berlin schien als näherer Tabellennachbar auch schlagbar.
Von Dicki als Kapitän angeführt übernahmen wir schnell die Initiative und erzielten auch ein optisches Übergewicht. Zwingende Torchancen sprangen dabei aber nicht heraus, unser Spiel war oft vom Zufall bestimmt. Unsere Abwehr ließ nicht viel zu.
Einen ersten Warnschuss in Form eines Kopfballes nach einer Ecke konnte Hans Sch. als gewohnt sachlicher und zuverlässiger Torwartersatz für Pete noch gedankenschnell von der Linie kratzen.
Nach ca. 15 Minuten war es dann doch soweit. Einen flach vor das Tor getretenen Freistoß der Blau-Gelben konnte unsere Abwehr noch blocken aber den Abpraller versenkte dann ein aufgerückter Abwehrspieler völlig unbehelligt zur Überraschung aller aus 12 Metern im Netz. Wir antworteten sofort, aber zu unpräzise und auch glücklos.
Auch in der zweiten Hälfte setzte sich unser zerfahrener Spielaufbau fort. Folgerichtig entsprangen Torchancen eher aus Einzelaktionen von Manni, Hartmut und Stephan. So fiel das 0:2 dann auf der anderen Seite nach einem Freistoß. Während der Ball gefühlt einige Minuten durch die Luft flog, wählte Spieler # 22 einem eher akademischen Ansatz zur Verteidigung des eigenen Tores und musste dann feststellen, dass der Ball tatsächlich vom Kopf des gegnerischen Neuners ins Tor flog.
Jetzt musste aber schnell der Anschluss her, den Stephan dann auch mit einem Schuss ins lange Eck des blau-gelben Tores erzwang. Nun waren noch 10 Minuten zu spielen und die Moral ungebrochen. Diesmal gelang uns aber das oft gut praktizierte Pressing in der gegnerischen Hälfte nicht richtig, ein Blau-Gelber war immer frei. Dies änderte sich bis zum Schlusspfiff nicht mehr.
Fazit: Wir haben uns mal wieder selbst besiegt und stecken spätestens jetzt mitten im Abstiegskampf. 

Mitwirkende: Hans Sch. , Dicki, Stephan B, Manni, Lutz, Hartmut, Roland Bö, Ändy He, Stefan Kr (zeitweise) und René.
Mit Dicki stießen danach auf seinen Geburtstag an: Hans Sch. , Stephan B, Manni, Lutz, Hartmut, Roland Bö, Ändy He und René.
René

Nicht wacker genug

29.10.2014/BSC Ü 50-2

Ab 18:30 Uhr sollte bei Wacker Lankwitz endlich ein Punktgewinn für uns eingefahren werden.
Es entwickelte sich zunächst ein recht ausgeglichenes Spiel. Der ziemlich ballsichere Gegner bevorzugte - recht untypisch - lange Bälle hinter unsere Abwehr, wir spielten ganz ordentlich bis zum gegnerischen Strafraum, aber im letzten Anspiel oder Abschluss fehlte die Präzision.

Etwas überraschend fiel dann ca. in der 15. Minute das 1:0 für Wacker. Nach Angriff über unsere rechte Außenbahn und flacher Eingabe war ein Wacker-Bein schneller als alle anderen und bugsierte aus kurzer Entfernung den Ball über die Linie.
Wir versuchten nun, das Spiel noch mehr in die gegnerische Hälfte zu verlagern. Wacker konterte uns aus - 2:0. Die sofortige Ergebniskorrektur wollte uns einfach nicht gelingen. Höhepunkt hierbei ein satter Lattenkracher von Stephan B. aus kurzer Distanz. Das Momentum wollte einfach nicht auf unsere Seite.

Die 2. Halbzeit gingen wir von Manni neu justiert zuversichtlich an. Es zeigte sich bei allem Bemühen aber bald, dass uns an diesem Abend in der Offensive nicht viel gelingen wollte. Zu oft ging der Ball auf dem Weg nach vorne verloren, und wenn nicht war der Keeper von Wacker die Endstation. Schließlich gelang Wacker im Anschluss an einen schnell ausgeführten Freistoß aus dem Gewühl heraus noch das 3:0. Weitere Einschläge konnten von Pete verhindert werden.

Nicht wacker genug waren: Pete, Stephan B, Stefan Kr, Olaf, Hans Sch, Lutz, René, Karsten Meyer und Hartmut mit Coach Manni.
René

1.11.14

Ü60-2 auf Rasen 1:1 in Spandau


Auf herrlichem Rasen am Ziegelhof direkt an der Havel empfing uns der SC Spandau. Eine tolle Atmosphäre vor, während und nach dem Spiel. Aber wir bekamen auf dem Rasen doch reichlich schwere Beine. Am Ende trennten wir uns nach einem ziemlich ausgeglichenen Spiel 1:1.
Das Spandauer Spiel war auf zwei Leistungsträger zugeschnitten und ein starker Keeper stand zwischen den Pfosten.
Auch unser Torwart Helmut zeigte eine Klasse-Leistung. Auch sonst waren wir im Einzelvergleich sicher nicht unterlegen, aber in der Spielorganisation besteht vielleicht noch etwas Verbesserungspotential? So fiel in der ersten Hälfte früh das 0:1, als ein Spandauer Stürmer zwei Abwehrspieler überlaufen und unhaltbar ins Eck einschieben konnte.
Kurz zuvor hatte Hermann nur um Zentimeter unseren Führungskopfball verfehlt. Aber Mitte der ersten Halbzeit erzielte er mit einem (etwas glücklichen) Schuss an den Innenpfosten den verdienten Ausgleich.
Der Rest des Spiels war harte Arbeit. Spandau war am Ende reichlich platt und sehnte den Schlusspfiff herbei. Wir waren zwar nicht ganz so platt, aber für eine richtige Schlussoffensive reichte es dennoch nicht.

Trotzdem zufrieden nach Hause gingen:

Herrmann, Ebi, Michael Schm., Karl d. Gr., die Männer von Cilla, Heidrun, Angelika und

Renate